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Your search for 'dc_creator:( "Walter, Peter" ) OR dc_contributor:( "Walter, Peter" )' returned 25 results. Modify search

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Sakramentalien

(856 words)

Author(s): Walter, Peter
Sacramentale (mlat., von lat. sacramentum; »zu einem Sakrament gehörig«) ist ein im 12. Jh. erstmals fassbarer Begriff zur Bezeichnung von Handlungen, die mit einem Sakrament in engem Zusammenhang stehen, z. B. die Katechese (Katechismus) und der Exorzismus (Gebet zur Vertreibung des Bösen) bei der Taufe, so schon Petrus Lombardus ( Liber Sententiarum, Buch 4, dist. 6, cap. 7, um 1150), und die man zuvor selber als Sakrament bezeichnet hatte. Da dessen Sentenzenwerk bis ins 16. Jh. das maßgebliche theologische Lehrbuch blieb, etablierte sich der Begriff. Zugleich bildete sich…

Römisch-Katholische Kirche

(8,442 words)

Author(s): Walter, Peter
1. Begriff Erst in der Nz. wurden die beiden Adjektive »röm.« und »kath.« miteinander verbunden, um innerhalb der seit der Reformation entstehenden Konfessionskirchen diejenige zu bezeichnen, die in Rom ihr Zentrum hat. Das in seiner ekklesiologischen Verwendung ältere der beiden, »kath.« (von griech. kathólou, katholikós; »allumfassend«), taucht erstmals im 2. Jh. im Brief des Bischofs Ignatius von Antiochia an die Gemeinde von Smyrna (8,2) auf, um die umfassende Kirche Jesu Christi von einer einzelnen Gemeinde zu unterscheiden (für beides kennt das Griechische nur ein Wort: e…

Trienter Konzil

(1,973 words)

Author(s): Walter, Peter
1. Definition und Vorgeschichte Das T. K. (lat. Concilium Tridentinum) war das maßgebliche Konzil der Nz. Mit Unterbrechungen tagte es von 1545 bis 1563 in Trient (lat. Tridentum, ital. Trento). Mit seinen durch das Papsttum durchgesetzten Beschlüssen konnte es die Ausbreitung der Reformation nicht mehr verhindern, prägte aber die Römisch-Katholische Kirche der folgenden Jahrhunderte (Konfessionalisierung). Als Martin Luther nach seiner Verurteilung durch den Papst 1520 an ein Allgemeines K. appellierte, das ihm Gerechtigkeit zuteil werden lassen s…

Priestertum

(1,733 words)

Author(s): Walter, Peter
1. Begriffsgeschichte Das dt. Wort Priester (= Pr.), das wie die Entsprechungen in anderen westeurop. Sprachen (engl. priest, franz. prêtre, ital. prete) etymologisch auf das kirchenlat. presbyter (von griech. presbýteros, ›Älterer‹) zurückgeht, hat unterschiedliche Bedeutungsinhalte. Während Pr. in der allgemeinen Religionsgeschichte und im AT einen relig. Spezialisten bzw. Funktionsträger v. a. im Bereich des Kultes bezeichnet (Pr. im Sinne des lat. sacerdos), verzichtet das NT vollständig auf priesterliche Begrifflichkeit. Die Funktionsträger in den G…

Moraltheologie

(1,927 words)

Author(s): Walter, Peter
1. Begriff M. (lat. theologia moralis) bezeichnet diejenige Disziplin innerhalb der sich seit der Frühen Nz. ausdifferenzierenden Theologie, die sich im Hinblick auf den Glauben mit dem Handeln (Ethik) im Unterschied zum Erkennen (Dogmatik) beschäftigt. Während moralis [ philosophia] bereits bei Cicero, der damit griech. ḗthos (»Sitte«) übersetzte ( De fato 1), und im MA häufig begegnet, findet sich die Wortverbindung theologia moralis erst in der Nz. (Ausnahme [8. 45 f.]). In einem Buchtitel begegnet theologia moralis erstmals Ende des 16. Jh.s (Henrique Henriquez, Theologia…

Schisma

(1,592 words)

Author(s): Walter, Peter | Bayer, Axel
1. Allgemein Der Begriff schísma (»Spaltung«, »Trennung«) ist ein griech. Lehnwort, das unübersetzt ins Kirchenlatein und in moderne Sprachen gelangte. Er bezeichnet (1) den Vorgang einer Abspaltung von der Kirche; (2) den dadurch hervorgerufenen Zustand und (3) die so entstandene Gruppe. Ein Sch. unterscheidet sich insofern von einer Häresie, als es sich nicht wie diese gegen den Glauben, sondern gegen die Einheit der Kirche richtet. Augustinus lieferte dafür um 400 eine bündige Formel: »Ein Sch. besteht dann, wenn einer, der dasselbe glaubt und dieselben …

Häresie

(1,788 words)

Author(s): Walter, Peter | Leppin, Volker
1. Begriff H. (von griech. haíresis, »Schule«, »Lehrmeinung«, »Parteiung«) bezeichnet eine gravierende Abweichung im Glauben (»Irrlehre«), die den Ausschluss aus der Kirche zur Folge hat ( Exkommunikation). Das im Deutschen synonyme Wort »Ketzerei« leitet sich von der Bezeichnung für die ma. Massenbewegung der »Katharer« (griech. katharoí, »die Reinen«) ab, die im 12. Jh. eine Gegenkirche bildeten und mit allen Mitteln verfolgt wurden. Von der H. als Verletzung der Integrität des Glaubens durch Einzelne oder Gruppen sind die Apostasie (griech. apostasía) als »Abfall« vom …

Bischofsamt

(2,014 words)

Author(s): Walter, Peter | Wendebourg, Dorothea
1. Katholizismus 1.1. Das katholische Bischofsamt Bischof (= Bf.; von griech. epískopos: »Aufseher«) bezeichnet (1) im NT das Mitglied eines gemeindlichen Leitungsgremiums; (2) seit dem 2. Jh. den Vorsteher einer christl. Stadtgemeinde, der diese unter Mitarbeit von Presbytern (Priesteramt) und Diakonen leitet; (3) seit der Spätantike bis heute den Vorsteher eines größeren Bezirks ( Bistum), den Diözesan-Bf. Das B. im zuletzt genannten Sinn beinhaltet neben der Leitung des eigenen Sprengels auch gesamtkirchliche Aufgaben, die kollegial wahrgenommen…

Jesuiten

(3,058 words)

Author(s): Walter, Peter | Wald, Melanie
1. Gründung und Verfassung J. ist die Kurzbezeichnung der Mitglieder der Societas Iesu (lat.; »Gesellschaft Jesu«), des in der Nz. größten, bedeutendsten und zugleich umstrittensten Männerordens der Römisch-katholischen Kirche. Gegründet wurden die J. von dem baskischen Adligen Iñigo López de Loyola, der sich später lat. Ignatius nannte. Ursprünglich Soldat, orientierte er 1521 nach einer schweren Verwundung sein Leben neu und begann ein Studium, das er in Paris mit dem Grad eines Magister Artium abschloss. Da er bereits während …

Theologische Fakultäten

(2,853 words)

Author(s): Walter, Peter | Rieger, Reinhold
1. Allgemein Aufgrund der komplexen Entstehungsgeschichte der europ. Universitäten (= Univ.) gab es im HochMA eine Th. F. nur an den nach dem Modell von Paris in vier Fakultäten (Artisten-F., Juristische Fakultät, Medizinische Fakultät und Th. F.) untergliederten Lehranstalten. Die nach dem Vorbild Bolognas gegründeten Hochschulen hingegen bestanden aus zwei Untereinheiten, die selbst Univ. hießen (Univ. der Juristen bzw. der Artisten und Mediziner). Die Theologie gehörte hier nicht zum Univ.-Studium, sondern wurde an Einrichtungen der Bettelorden betrieben (Möncht…

Dogma

(1,246 words)

Author(s): Nüssel, Friederike | Walter, Peter
1. Definition Ähnlich wie im antiken, altkirchlichen und scholastischen Sprachgebrauch wird der Begriff D. (griech.; »Lehrsatz«) in der Nz. zur Bezeichnung von Lehren und Schulmeinungen unterschiedlichen Inhalts gebraucht. Dabei können sowohl die allgemein als wahr geltenden kirchlichen Lehren als auch umstrittene philosophische Schulmeinungen und sogar christl. Irrlehren als D. etikettiert werden. Da der Begriff somit durchaus abwertende Bedeutung haben konnte, ist zu verstehen, dass die in der c…

Marienverehrung

(2,801 words)

Author(s): Walter, Peter | König, Hans-Joachim
1. Grundlagen Maria (= Ma.), die Mutter Jesu, um deren im NT nur knapp skizziertes Leben sich seit dem 2. Jh. zahlreiche Legenden rankten, wurde bes. im Gefolge der Dogmatisierung der Gottessohnschaft Jesu Christi im 4. und 5. Jh. privat und liturgisch verehrt. Es entstand eine v. a. im MA wachsende Zahl von über das Kirchenjahr verteilten Ma.-Festen sowie der Gottesmutter geweihten Kirchen und Wallfahrts-Orten (s. u. 2.2.). Ma. wurde auch als exemplarische Jüngerin Jesu betrachtet. Sie bot den Gläub…

Dogmatik

(3,113 words)

Author(s): Nüssel, Friederike | Walter, Peter | Wasmuth, Jennifer
1. Begriff Obwohl D. der Sache nach schon von altkirchlichen Theologen wie Origenes (3. Jh. n. Chr.) betrieben wurde, bürgerte sich der Begriff D. (lat. theologia dogmatica, von griech. dogmatikḗ, »die die kirchliche Lehre – dógma – betreffende Lehre«, also »Theologische Lehre«, »Glaubenslehre«) erst in der Theologie des 17. Jh.s ein. In der Frühaufklärung bot J. F. Buddeus in seiner enzyklopädischen Einführung in die Theologie (1727) erstmalig eine Definition [11]: Unter D. sei der Teil der Theologie zu verstehen, welcher die aus der Bibel gewonnenen heilsno…

Seelsorge

(3,865 words)

Author(s): Walter, Peter | Möller, Christian | Schneider, Johann
1. Einleitung S. bezeichnet den Beistand kirchlicher Amtspersonen (Seelsorger) für Einzelne und Gruppen von Gläubigen in Fragen des Glaubens und der relig. Lebensgestaltung. In der Regula pastoralis (»Pastoralregel«, um 590) Papst Gregors I., der bis in die Nz. maßgeblichen S.-Anleitung, werden dafür die Begriffe cura pastoralis (lat.; »Hirtensorge«; davon engl. pastoral care, franz. la pastorale) und regimen animarum (»Seelenleitung«) verwendet. Das wörtliche lat. Äquivalent von S., cura animarum, begegnet erst im FrühMA und bestimmte von da an den kirchl. Spr…

Predigt

(4,063 words)

Author(s): Walter, Peter | Straßberger, Andres | Felmy, Karl Christian
1. Allgemein P. (von lat. praedicatio, ›Bekanntmachung‹) bezeichnet die öffentliche Verkündigung im Rahmen des christl. Gottesdienstes. Diese lässt sich in zwei Gattungen einteilen: (1) die Homilie (griech. homilía; lat. tractatus, ›Rede‹, ›Erörterung‹), d. h. die Auslegung zuvor verlesener Bibel-Texte (›Lesung[en]‹) – ein Brauch, den das Christentum vom Judentum übernommen hat; (2) die Kanzelrede (lat. sermo, ›Rede‹), die ein Thema systematisch entfaltet und sich am Kirchenjahr (lat. sermo de tempore, ›P. über die Zeit‹), an den Heiligenfesten ( de sanctis, ›über die He…

Beichte

(2,480 words)

Author(s): Walter, Peter | Ohst, Martin | Ivanov, Vladimir
1. Definition und Bedeutung Die B. (von mhdt. bigiht, zusammengezogen bīht[e]: Aussage, Bekenntnis; Übersetzung von lat. confessio) ist die vom frühen MA bis teilweise in die Gegenwart gebräuchlichste Form des kirchlichen Bußverfahrens. Der Streit um die Frage, ob der B. der Charakter eines Sakraments zuzuerkennen und wie ihre kirchenamtliche Regulierung und ihre Ausübung in der Religionspraxis zu gestalten sei, ist zu einem wesentlichen Differenzierungsfaktor zwischen den drei großen christl. Konfessionen gewo…

Bibelübersetzung

(3,774 words)

Author(s): Beutel, Albrecht | Walter, Peter | Bryner, Erich
1. Protestantismus Die Reformatoren sahen in der Bibel die vollständige, in sich evidente Offenbarung Gottes. Damit war eine spiritualistische Berufung auf zusätzliche innere Offenbarungen ebenso abgewehrt wie die katholische Auffassung, dass sich Gott gleichermaßen in Bibel und kirchlicher Tradition offenbart habe und die Bibel deshalb allein von den kirchlichen Sachwaltern der Lehrtradition (Lehramt), keinesfalls aber von jedermann, recht verstanden und gedeutet werden könne. Diese offenbarungstheologisc…

Patriarchate, christliche

(2,778 words)

Author(s): Walter, Peter | Gahbauer, Ferdinand | Kraft, Ekkehard
1. Begriff P. bezeichnet im kirchl. Sprachgebrauch den Amtsbezirk eines Patriarchen. Patriarch (griech. patriárchēs – zusammengesetzt aus patḗr, »Vater« und árchein, »Anführer sein«, »herrschen« – bedeutete ursprgl. Sippenoberhaupt bzw. Stammvater) war seit der Spätantike Titel für leitende christl. Geistliche. Bereits auf dem ersten allgemeinen Konzil von Nicäa (325) war eine regionale Struktur der Kirche mit den Zentren Rom, Alexandria und Antiochia fassbar, denen 381 die neue Hauptstadt Konstantinopel und 451 Jerusalem zur Seite gestellt wurden. Diese fünf Bischofss…

Erziehung

(5,347 words)

Author(s): Walter, Peter | Becker, Rainald | Putz, Hannelore | Roggenkamp, Antje | Bryner, Erich
1. Allgemein S. Kindheit; Pädagogik; Schule 2. Religiöse Erziehung in Spätmittelalter und Humanismus Während des MA wurde es hauptsächlich als Aufgabe der Familie angesehen, für die Vermittlung wenigstens rudimentärer Kenntnisse von religiösen Lehren und Gebräuchen Sorge zu tragen. An Hilfsmitteln standen den Eltern dafür neben der eigenen religiösen Praxis und der kirchlichen Verkündigung ( Predigt; eigene Kinderpredigten scheint es, anders als früher von der Forschung vermutet, aber nicht gegeben zu haben [6. 278]) auch kurzgefasste schriftliche Anleitungen zur Ve…

Pfarramt

(2,095 words)

Author(s): Walter, Peter | Weyel, Birgit | Oswalt, Julia | Schneider, Johann
1. Begriff und geschichtliche Entwicklung bis zum 15. Jh. P. bezeichnet zum einen das Amt des Pfarrers, zum anderen das Pfarrhaus als Verwaltungszentrum einer Pfarrei, die entweder die Gläubigen eines bestimmten Bezirks (Territorialgemeinde) oder einer bestimmten Gruppe (Personalgemeinde) umfasst (zur Etymologie der dt. Worte Pfarrei und Pfarrer vgl. [4. 153]). Die christl. Gemeinden der Antike, deren Territorium mit dem einer Stadt identisch war, wurden von einem Bischof unter Mithilfe weiterer Kleriker geleitet. Als das Christentum sich auch…

Sakrament

(6,775 words)

Author(s): Sparn, Walter | Walter, Peter | Nüssel, Friederike | Wasmuth, Jennifer
1. Einleitung 1.1. Allgemein In der Nz. gehören S. zur relig. Praxis aller christl. Kirchen, wenngleich mit unterschiedlichem Gewicht und in unterschiedlichem Verständnis. Gemeinsam ist jedoch der Glaube, dass die Feier der S., wie die Verkündigung des Wortes Gottes, zum Wesen der christl. Kirche gehört und dass S., obwohl von Menschen vollzogen, der Verheißung Jesu Christi Raum geben, seiner Gemeinde nicht nur geistig, sondern auch leibhaft erfahrbar gegenwärtig zu sein und sie an dem ewigen Heilsg…

Amt

(9,548 words)

Author(s): Carl, Horst | Schmidt, Patrick | Troßbach, Werner | Walter, Peter | Synek, Eva
1. Einleitung 1.1. Begriff und Grundlagen Den dt. Begriff A. zeichnet bis heute ein weites Bedeutungsspektrum aus, das die vielfältigen Bezüge und Kontexte vormodernen Verwaltungshandelns bewahrt ( Verwaltung). Es reicht von der Wahrnehmung einer spezifischen Funktion über die Bezeichnung eines territorialen Verwaltungsbezirks bis hin zu einer Behörde oder einem Gebäude, in dem nachgeordnete Verwaltungsbehörden residieren. Als Resultat frühnzl. Entwicklungen lässt sich diese semantische Vielfalt beispielsweise im Deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm dokument…

Mission

(7,407 words)

Author(s): Walter, Peter | Huber, Friedrich | Rinke, Stefan | Rüther, Kirsten
1. Allgemein M. (neulat. missio, »Sendung«) bezeichnet ein ursprünglich spezifisch christl. Phänomen: die aktive Ausbreitung einer Religion, des Christentums, durch Verkündigung und sakramentale Eingliederung in die Kirche. Von dieser »äußeren M.« ( missio externa) ist die »innere M.« ( missio interna) zu unterscheiden, deren Ziel es ist, Menschen in bereits christianisierten Ländern neu oder wieder für den Glauben zu gewinnen (Innere Mission). Die vor- und außerchristl. Hochreligionen breiteten sich durch Migration zwar faktisch aus, wie etwa das Judentum…

Tradition

(5,798 words)

Author(s): Walther, Gerrit | Walter, Peter | Leppin, Volker | Reichmuth, Stefan
1. Geschichte und Kultur 1.1. Überblick T. bedeutet »Überlieferung«. Idealtypisch versteht man darunter einen je spezifischen Fundus von Wissensbeständen und Techniken, Sitten und Bräuchen, Einstellungen und Haltungen, Normen und Institutionen, der innerhalb einer Gemeinschaft relativ unverändert von einer Generation an die folgende weitergegeben wird und deren Kultur dadurch Kontinuität und Identität verleiht. »Als Träger von T. im engeren und weiteren Sinne gelten bevorzugt die kleinen sozialen Einh…

Theologie

(13,128 words)

Author(s): Walter, Peter | Beutel, Albrecht | Felmy, Karl Christian | Grözinger, Karl Erich
1. Einleitung Das griech. Wort theología (Rede bzw. Lehre von Gott und den göttlichen Dingen), mit dem Aristoteles die höchste Stufe der Philosophie, die sog. Metaphysik, bezeichnete ( Metaphysik 11, 7, 1064 b 1–3), wurde in der christl. Spätantike zunächst für Aussagen über das Wesen Gottes gebraucht, während sein Wirken in der Welt als Schöpfer und Erlöser unter den griech. Begriff oikonomía (»Hausverwaltung«) im Sinne von Heilsordnung gefasst wurde [2. 1081 f.]. Im 12. Jh. nahm Th., wenn nicht rein philosophisch als Synonym von Metaphysik, sondern für die chr…
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