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Your search for 'dc_creator:( "B. Bischoff" ) OR dc_contributor:( "B. Bischoff" )' returned 47 results. Modify search

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Monte – Cassino – Schrift

(73 words)

Author(s): B. Bischoff
gelegentliche Bezeichnung der in Mittel – und Süditalien vom 8. bis zum 13. Jh. herrschenden, charakteristisch gebrochenen Minuskel (Beneventana). Das älteste datierte Denkmal ist der aus Monte Cassino stammende Grammatikercod. Paris, BN, Ms. Lat. 7530 (779 — 797). Im 11. und 12. Jh. war es das Scriptorium von Monte Cassino, das die größten Verdienste um die klassische Überlieferung hatte und die prächtigsten künstlerischen Leistungen hervorbrachte. B. Bischoff

Chur

(69 words)

Author(s): B. Bischoff
Sitz eines Bischofs wenigstens seit dem 5. Jh., war im spaten 8. und im 9. Jh. Zentrum der ratischen Schriftprovinz. Das erlesenste Denkmal des dortigen Schriftstils ist das Sakramentar des Bischofs Remedius, ca. 800 (St. Gallen, Stiftsbibl. 348). Die bedeutende ma. Bibl. des Doms, dieimjahre 1457 300 Bde. zahlte, wurde 1611 bei einem Brande vernichtet. B. Bischoff Bibliography Bruckner, A.: Scriptoria medii aevi Helvetica. Bd. 1. Genf 1935

O

(83 words)

Author(s): B. Bischoff
der 14. Buchstabe des lat. Alphabets. Der im Phönizischen vorhandene Kreis wurde im Griech. für das kurze O (Omikron), im Etruskischen und Lat. für O verwendet. In den Kursiven ist der Buchstabe oft recht klein geschrieben. In kursivem Zusammenhang kann er, nach links oder rechts ligiert, als Schleife erscheinen. B. Bischoff Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart, 3. Aufl. Berlin 1969, S. 442–572 Bischoff, B.: Paläographie des röm. Altertums und des abendländischen MA. 2. Aufl. Berlin 1986, S. 88.

N

(143 words)

Author(s): B. Bischoff †
13. Buchstabe des lat. Alphabets. Die Entwicklung der dem M vergleichbaren, aber auf zwei Brüche mit längerem Endstrich beschränkten zackigen Grundform mündete (wie im Griech.) in eine Form, in der der erste und dritte Strich gleichlang wurden, parallel liefen und der Buchstabe sich aufrichtete. In den ältesten Minuskelschriften, den Halbunzialen, hat das Majuskel – N bis in das S.Jh. seinen Platz behauptet bzw. in der insularen ihn mit n geteilt. Diese gegenüber dem m um ein Glied verminderte F…

Bretonische Handschriften

(149 words)

Author(s): B. Bischoff
Die im 5. und 6. Jh. vor dem Druck der germanischen Eroberer aus Südwestengland nach der Bretagne ausgewichenen Kelten blieben in enger Verbindung mit der britischen Heimat. Sie nahmen auch an dem inselkeltischen Schriftwesen teil; das früheste erhaltene Denkmal ist das Evangeliar von Saint-Gatien (Paris, Bibl. Nat.) aus dem 8. Jh., in insularer Halbunziale. Auch einzelne Hss. des 9. Jh.s sind noch in insularer Schrift, die meisten aber in karolingischer Minuskel geschrieben, die z. T. bis ins 1…

ab-Typ

(173 words)

Author(s): B. Bischoff
lokaler nordfranzösischer Schriftstil der 2. Hälfte des 8. Jh.s Die schmale, an Ligaturen reiche Schrift wurde auf der Grundlage merovingisch-karolin-gischer Urkundenkursive für die Verwendung als Buchschrift gestaltet und nach strengen Regeln geschrieben; ihren Namen erhielt sie nach den Formen von a (ähnlichic) und b (mit einem Ansatz nach rechts). Erhalten sind etwa 35 Hss. des Typs, die in der Mehrzahl aus dem Kloster Corbie an der Somme überliefert sind; es wird vermutet, daß er weniger in …

b-Typ

(129 words)

Author(s): B. Bischoff
ein lokaler französischer Schriftstil der 2. Hälfte des 8. Jh.s, der wie der Corbier ab-Stil auf der Grundlage einer merovingisch-karolingischen Urkundenschrift stilisiert wurde. Jenem sehr ähnlich, unterscheidet er sich von ihm durch Bewahrung der verbreiteten cc-Form des a. Als der Ort, auf den seine Anwendung beschrankt war, wurde das Nonnenkloster Chelles bei Meaux vermutet; diese Annahme wurde durch die Auffindung zahlreicher Reliquienzettel in dieser Schrift in einer Kirche in Chelles best…

Chartae Latinae Antiquiores (ChLA)

(87 words)

Author(s): B. Bischoff
die von A. Bruckner und R. Marichal begonnene monumentale Slg. aller nichtlit. lat. Schriftdenkmäler auf Papyrus und Pergament bis 800 mit originalgroßem Faks., Transkription, diplomatischem und inhaltlichem Kommentar. Das Werk (Olten/Lausanne 19 5 4 ff –; Zürich 1975ff., bisher 19 Bde.) liefert durch die vollständige Erfassung der lat. Papyri aus dem Orient bes. für die Zeit vom 1. Jh. v. Chr. bis zum stärkeren Einsetzen der lit. Hss. für die lat. Schriftgesch. die unentbehrliche Ergänzung zu den Codices Latini Antiquiores. B. Bischoff

Faliskische Schrift

(93 words)

Author(s): B. Bischoff
die Schrift der Einwohner der in Südetrurien gelegenen Stadt Falerii, die 241 v. Chr. von den Römern zerstört und verlegt wurde. Wie die faliskische Sprache zum Lat. nahe Beziehungen aufweist, so auch die F. zum archaischen römischen Alphabet. Es fehlt das B, das als Laut vermutlich nicht gebraucht wurde. Z und T scheinen vom Etruskischen beeinflußt. Die F. ist fast nur linksläufig überliefert. B. Bischoff Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart. 2. Aufl. Berlin 1958, S. 489–490 und Abb. 499 Giacomelli, G.: Lingua Falisca. Firenze 1963, S. 29–39

Glossa ordinaria

(98 words)

Author(s): B. Bischoff
Diese aus Interlinear- und Marginalglossen bestehende Bibelkommentierung ist eine schulmäßige Zusammenfassung der älteren und frühscholastischen Exegese. Sie ist im wesentlichen das Werk der Brüder Anselm ( 1117) und Radulf (1131) von Laon. Bis zum Ende des Mittelalters stand sie in allgemeinem Gebrauch, freilich oft unter dem Namen des Walahfrid Strabo ( 849), der darin benützt ist (so auch in GW 4282–4284). Ein ungenügender Nachdruck bei Migne, PL 113/114. B. Bischoff Bibliography Smalley B.: The Study of the Bible in the Middle Ages. Oxford 1952, S. 46–66 Riedlinger H. in: Lex.…

Folium

(70 words)

Author(s): B. Bischoff
roter Farbsaft in verschiedenen Nuancen, der in der frühma. Buchmalerei statt echten Purpurs verwendet wurde. Er wurde aus den Früchten oder auch aus den ganzen Pflanzen von Chrozophora tinctoria oder Croton tinctorium, Krebskraut, gewonnen. Die Zubereitung und Anwendung beschreibt Theophilus presby-ter (Roger von Helmarshausen) in der «Diversarum ar-tium schedula» (1,33). B. Bischoff Bibliography Roosen-Runge, H.: Farbgebung und Technik friihma. Buchmalerei. Bd. 2. Berlin 1967, S. 34–37, vgl. S. 27

C

(115 words)

Author(s): B. Bischoff
Dritter Buchstabe des lat. Alphabets. Das griech. Vorbild, das wahrscheinlich über etruskische Vermittlung in die lat. Schrift übernommen wurde, war die einfach winklige oder zu einem offenen Bogen abgerundete Form des Gamma, des dritten Buchstabens des griech. Alphabets, die im Etruskischen wie k gesprochen wurde. Im Lat. wurde C zunächst für die Laute g und k verwendet, soweit für letzteren nicht K gebraucht wurde; dadurch erklären sich die alten Kürzungen C = Gaius, CN Gnaeus. Aber schon mehr…

Codices Latini Antiquiores (CLA)

(96 words)

Author(s): B. Bischoff
VON E. A. LOWE geplant und seit 1934 hrsg., ist ein umfassender paläo kat. der lat. lit. Schriftdenkmäler auf papyrus und pergament bis 800 (12 Bed. Oxford 1934 — 1971; Bd. 2. 2. Aufl. 1972); er umfaßt 1811 Nummern. Eine Fortsetzung von B. Bischoff und V. Brown, Addenda zu CLA. in: Mediaeval studies 47. 1985, s. 317 — 366. 18 Taf., führt die Reihe bis Nr. 1865. Chartae Latinae Antiquiores B. Bischoff Bibliography Julian Brown, E. A. Lowe, and Codices Latini Antiquiores. In: Scrittura e Civiltà I. 1977, S. 177 — 197

Comite International de Paléographie

(171 words)

Author(s): B. Bischoff
Vereinigung der auf dem Gebiet der abendlandischen Palaogräphie aktiven Wissenschaftler. Das Comite wurde 1953 in Paris auf die Initiative von Charles Samaran († 1982) unter intern. Beteiligung gegr. Neben dem Meinungsaustausch soil es der Bewältigung übernationaler Aufgaben dienen; von diesen wurden 1953 beschlossen: I. ein (polyglottes) Repertorium der Fachsprache, 2. die Schaffung einer einheitlichen Nomenklatur der Schriften (9. -16. Jh.), 3. Planung eines umfassenden ill. Katalogs der datie…

K

(162 words)

Author(s): B. Bischoff
der zehnte Buchstabe des lat. Alphabets. Durch die wahrscheinlich aus dem etruskischen Alphabet erfolgte Übernahme wurden dem Lat. c (aus griech. Gamma) und k (aus griech. Kappa) vermittelt. Während ersteres zunächst für den k-Laut vor e und i, letzteres vor a gebraucht wurde, ging auch diese Verwendung später auf c über; k wurde auf kalendae (und Ableitungen) und den seltenen Bei– und Vornamen Kaeso beschränkt. Seinen Platz im Alphabet verlor es nicht, aber als es im MA wieder in Umlauf gesetzt…

H

(248 words)

Author(s): B. Bischoff
der achte Buchstabe des lat. Alphabets. Es hat die Form des klassischen griech. Eta (ursprünglich Heta), das regional verschieden teils für das lange offene, teils für den Hauchlaut verwendet wurde, so im Westgriech.; aus diesem übernahmen es die Römer, nachdem die oben und unten geschlossene etruskische Form vorausgegangen war. Bei der Kursivierung ist sehr früh an den Querbalken die untere Hälfte des rechten Schafts angehängt oder in den vom unteren Ende des linken Schafts ausgehenden geschwun…

M

(189 words)

Author(s): B. Bischoff †
zwölfter Buchstabe des lat. Alphabets. Die phönizi-sche Urform des abendlandischen M, eine vierfach gebrochene Linie mit langem Schlußstrich, wurde wie schon bei den Griechen im Lat. in die symmetrische zweigipfelige Form des klassischen Alphabets umgestaltet. In der älteren Kursive etwas abgerundet, erhielt das M durch die Möglichkeit einer Ligatur mit der Zunge eines vorausgehenden e einen zusatzlichen Abstrich, an den die zwei gleichen Bögen angehängt wurden. Aus der Ligatur isoliert, wurde d…

Halbunziale

(376 words)

Author(s): B. Bischoff
die älteste, spätantike lat. Minuskelschrift. Der im 18. Jh. vergebene, nichtssagende Name muß heute für zwei analoge, untereinander unabhängige Minuskelprägungen verwendet werden, die auf der Grundlage der Minuskelkursive als Buchschriften geschaffen wurden. Dieser Herkunft gemäß sind es Schriften mit Oberund Unterlängen, die zwischen vier Linien einzuschreiben sind. Die «ältere H.» ist im Osten des römischen Reiches entstanden; durch ägyptische Funde, unter denen die «Livius-Epitome» der älteste ist, wird sie für das 3.–5. Jh. belegt. G, L…

Bastard d'Estang, Auguste de

(101 words)

Author(s): B. Bischoff
Graf (†1883), Initiator des unvollendet gebliebenen Monumentalwerkes «Peintures et ornements des manuscrits» (Paris 1833–1868). Auf ca. 260 Tafeln, die nur in wenigen Exemplaren hergestellt waren, wurden in Lithographie oder Chromolithographie mit größter Sorgfalt Miniaturen, Initialen und Schriften nachgebildet, zumeist nach Pariser Hss. B.s Zeichner haben auch die besten Kopien aus dem «Hortus deliciarum» (1870 in Straßburg verbrannt) überliefert. Serien verschiedenen Umfangs existieren z.B. in Paris, München, Straßburg. B. Bischoff Bibliography Delisle, L. : Les…

D

(223 words)

Author(s): B. Bischoff
vierter Buchstabe des lat. Alphabets. Das griech. Delta, das im Etruskischen keine Entsprechung hat, übernahmen die Römer aus einem westgriech. Alphabet in abgerundeter Form. In der klassischen Gestaltung der Inschriften traf der rechte, voll ausholende Bogen oben und unten in rechtem Winkel den linken Schaft. Die kalligraphische Schreibschrift (Capitalis) verlangte eine Ausführung in drei Strichen, dem Schaft, einer Basis in rechtem Winkel dazu und dem Rest des Bogens. Bei kursivem Schreiben wu…
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