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Your search for 'dc_creator:( "Bleidick, Dietmar" ) OR dc_contributor:( "Bleidick, Dietmar" )' returned 25 results. Modify search

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Kohle

(821 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
Der Begriff K. dient heute als generalisierende Bezeichnung für alle festen Brennstoffe mit einem Kohlenstoffgehalt von mehr als 50 %, die durch die Inkohlung organischer Stoffe entstanden sind. Im Zuge dieser Umwandlung v. a. pflanzlicher Substanzen, insbes. Lignin und Zellulose, zu braunen bis schwarzen Sedimentgesteinen kommt es durch anfangs biochemische (Einfluss von Mikroorganismen), später geochemische und metamorphe Vorgänge (Druck- und Wärmeeinwirkung, Zeitdauer) zu einer Anreicherung von Kohlenst…
Date: 2019-11-19

Windenergie

(2,894 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. AllgemeinDie W. gehört neben der Wärme-Energie des Feuers (Brenn- und Leuchtstoffe) zu den ältesten, wahrscheinlich schon seit dem Paläolithikum (40 000–10 000 v. Chr.) genutzten Energieformen. Im weitesten Sinn umfasst der Begriff sämtliche Verwendungsmöglichkeiten der kinetischen Energie von durch atmosphärische Druckunterschiede oder Temperaturschwankungen bewegten Luftmassen. Damit ist sie eine Form technisch genutzter Solarenergie. Die Gewinnung der W. erfolgt bei der Schifffahrt direkt über Segel (Segeln) und an Land in der Regel indirekt über Wind-Mühlen …
Date: 2019-11-19

Torf

(955 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. GrundlagenT. entsteht in Mooren als Sediment nicht oder nur unvollständig zersetzter pflanzlicher Bestandteile und stellt die erste Stufe der Inkohlung dar ( Kohle). Grundvoraussetzung für die Bildung von Mooren seit Ende der letzten Eiszeit (um 12 000 v. Chr.) waren neben wasserundurchlässigen Böden hohe Niederschlagsmengen und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Moore verbreiteten sich daher v. a. im nordeurop. Raum: im Baltikum, in Skandinavien, Russland, England, Irland, Norddeutschland, den Niederlanden und im Alpenra…
Date: 2019-11-19

Gas

(2,486 words)

Author(s): Meinel, Christoph | Bleidick, Dietmar
1. Vom vitalen Chaos zum Gas der Chemiker Die Auffassung, dass Luft ein wägbarer Stoff ist und aus verschiedenen G. besteht, setzte sich erst im Laufe des 18. Jh.s durch. Bis dahin galt die Luft als eines der vier aristotelischen Elemente und war weder schwer noch leicht, solange sie sich an ihrem natürlichen Ort befand. In seinem Werk Ortus Medicinae (Amsterdam 1648; dt. Aufgang der Artzney-Kunst, Sulzbach 1683) entwarf der flämische Paracelsist Johann Baptista van Helmont eine alternative, vitalistische Materietheorie ( Vitalismus). Dieser zufolge gehen alle Stoffe aus »W…
Date: 2019-11-19

Mühle

(1,929 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. BegriffAls M. (lat. mola; engl. mill; franz. moulin) wird i. Allg. jede Anlage zur mechanischen Zerkleinerung oder Bearbeitung von Rohstoffen bezeichnet, z. B. Getreide-, Öl-, Papier-, Pulver- (Schwarzpulver), Säge-, Loh- (Lederproduktion), Stampf-, Seiden- und Walkmühlen sowie Pochwerke (Mineralaufbereitung). Im engeren Sinn versteht man unter M. insbes. die Getreide-M. (vgl. Maschine mit Abb. 1), doch die Nutzung des Begriffs konnte durchaus variieren. Eine Unterscheidung ist auch nach der Antriebsart möglich: Hand- (Muskelkraft), Wasser- (Wasserkraft; Was…
Date: 2019-11-19

Muskelkraft

(2,571 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. BegriffDie M. war bis zum flächendeckenden Einsatz der Dampfmaschine und des Elektromotors im Rahmen der Industrialisierung des ausgehenden 19. Jh.s die mit Abstand wichtigste Energie-Form in allen Tätigkeitsbereichen [16]. Neben der tierischen M., die v. a. in der Landwirtschaft eingesetzt wurde ( Anspannung, tierische), bildete der Einsatz menschlicher M. die Grundvoraussetzung jeglicher Arbeit und war somit unverzichtbar für die Sicherung des Lebensunterhalts. Die Begrenztheit der menschlichen Leistungsfähigkeit (Kraft und Ausdauer) bedeutete Grenz…
Date: 2019-11-19

Laufrad

(836 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. Allgemein L. wurden seit dem SpätMA in Europa zur optimierten Umsetzung der aufgewandten Muskelkraft als Antrieb von Kranen und Hebevorrichtungen, zuweilen auch von Maschinen, verwendet (s. u. 4.). Gegenüber Haspeln, Göpeln und Winden mit vergleichsweise begrenzter Leistungsfähigkeit bei z. T. großem Platzbedarf lagen die Vorteile der L. in der Ausnutzung des Körpergewichts der Arbeiter, der Möglichkeit zur parallelen Koppelung mehrerer Räder und der Einsatzmöglichkeit bei geringem Raumangebot durch die vertikale Ausrichtung.Dietmar Bleidick2. Konstruktionsprin…
Date: 2019-11-19

Ofen

(971 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. AllgemeinDer Begriff O. bezeichnet im häuslichen Bereich – im Gegensatz zur offenen Feuerstelle, dem Herd und dem Kamin – einen geschlossenen Feuerraum, dessen Wärme entweder zu Heizzwecken nach außen abgeleitet oder im Inneren zur Lebensmittelzubereitung verwendet wird (vgl. Heizen; Hausbrand; Haushaltstechnik). In Handwerk, Gewerbe und Hüttenwesen dienten Öfen in der Nz. zur Gewinnung von Prozesswärme u. a. bei Schmelzprozessen, beim Seigern, Sintern und Brennen sowie im Bereich der Materialverformung und der Chemietechnik ( Chemische Wissenschaften; vgl. Labora…
Date: 2019-11-19

Holzkohle

(1,807 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. Allgemeine Bedeutung Die als Köhlerei, H.-Brennen, Holzverkokung oder Pyrolyse bezeichnete Verkohlung von Holz durch kontrollierte Erhitzung bzw. Verbrennung unter geregelter Luftzufuhr war bereits in den antiken Hochkulturen bekannt. Mit der Verbreitung von Erz- und Metall-Verarbeitung in der Bronze- und Eisenzeit wurde H. zum wichtigsten gewerblichen Brennstoff (vgl. Brenn- und Leuchtstoffe) und behielt diese Position bis zur Mitte des 19. Jh.s, als sie in den europ. Industrienationen sukzessive durch die Steinkohle bzw. den Steinkohlenkoks verdrängt wurde. Im eur…
Date: 2019-11-19

Wasserkünste

(786 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. AllgemeinUnter dem Begriff der »Kunst« wurden in der Nz. alle Ergebnisse kreativer menschlicher, insbes. auch handwerklicher und gewerblicher Tätigkeit zusammengefasst ( Artes mechanicae). Technische Anlagen und Maschinen wurden meist dann als Künste bezeichnet, wenn ihre Dimension und Komplexität bei Entwicklung und Bau besonderen Aufwand oder besondere Kenntnisse erforderten. So gehörten etwa Anlagen des Montanwesens zur Wasserhaltung (mit Abb. 1; z. B. »Kannenkünste«; vgl. Maschine, Abb. 2), Fahrung (Bewegung von Pe…
Date: 2019-11-19

Solarenergie

(2,865 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. Allgemeines Sonnenlicht und Sonnenwärme wirken auf der Erde als Antrieb für zahlreiche chemische, biologische und physikalische Prozesse und bilden damit eine wesentliche Grundlage des Lebens. Bis ins 20. Jh. basierten alle zur Verfügung stehenden Energie-Formen auf der S. Im engeren Sinne waren dies die Windenergie und die Wasserkraft, aber auch die Muskelkraft und nachwachsende Brennstoffe wie Holz, im weiteren Sinne fossile Energieträger wie Kohle und Torf, die auch als gespeicherte S. bezeichnet worden sind.Schon in den frühen Hochkulturen und bei vielen Natur…
Date: 2019-11-19

Wassersäulenmaschine

(838 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. AllgemeinW. waren durch den Gravitationsdruck des Wassers betriebene, nach dem Kolbenprinzip arbeitende Kraft-Maschinen (vgl. Wasserkraft), die Pumpen antrieben (vgl. Bergbautechnik, Abb. 2). Sie kamen seit Mitte des 18. Jh.s v. a. bei der Wasserhaltung in den Montanrevieren Ungarns und des Oberharzes, aber auch bei der Soleförderung zum Einsatz (Salz; Salinentechnik), ohne jedoch in Europa größere Verbreitung zu erreichen. Die letzten Anlagen wurden am Anfang des 20. Jh.s stillgelegt. Vereinzelt verwendete man an das öffentliche…
Date: 2019-11-19

Brenn- und Leuchtstoffe

(1,442 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. BegriffB. und L. sind sowohl natürlich vorkommende als auch veredelte feste, flüssige oder gasförmige Stoffe, die als wesentliche Bestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff enthalten und unter Sauerstoffzufuhr verbrennen. Zu den natürlichen B. zählen Holz, Braun- und Steinkohle, Torf, Erdöl sowie Erd- oder Naturgas ( Gas); diese wurden mit Ausnahme von Erdgas z. T. seit der Antike genutzt und trugen in regional unterschiedlichem Ausmaß die Hauptlast der europ. B.-Versorgung. Holz war der mit Abstand wichtigste B. und zugleich der bevorzu…
Date: 2019-11-19

Holz

(3,089 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar | Holbach, Rudolf | Selter, Bernward
1. Holz als grundlegende Ressource 1.1. Holzkonsum und HolzmangelAls wichtigster Baustoff und Brennstoff ( Brenn- und Leuchtstoffe) besaß das H. und damit die H.-Versorgung in allen europ. Staaten schon im MA besondere Bedeutung [6]. Der Übergang zur Nz. ist durch einen stetig zunehmenden H.-Verbrauch in allen Bereichen gekennzeichnet. Insbes. das Wachstum der Städte und ihrer Baugewerbe, die Weiterentwicklung von Handwerk, Gewerbe und Montanwesen sowie der Flottenbau der Seefahrernationen (Schifffahrt) ließen den Gesamtbedarf …
Date: 2019-11-19

Wasserkraft

(4,595 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. Allgemeines Die W. lieferte seit den Anfängen ihrer Nutzung um 200 v. Chr. über rund 2000 Jahre die wichtigste, mithilfe von Maschinen und technischen Konstruktionen gewonnene Energie für gewerbliche Zwecke. Insgesamt lag ihr Anteil zwar weit hinter der in diesem Zeitraum absolut dominierenden tierischen und menschlichen Muskelkraft, doch konnte sie diese in Regionen mit den entsprechenden naturräumlichen und klimatischen Bedingungen bei Weitem übertreffen. In Europa dehnte sich die W.-Nutzung während des MA aus dem …
Date: 2019-11-19

Göpel

(1,057 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. AllgemeinG. sind Hebemaschinen, die in der Nz. bevorzugt im Erzbergbau eingesetzt wurden. Die Verwendung maschineller Förder- und Hebeeinrichtungen war bereits den antiken Hochkulturen bekannt. Zum Transport von Lasten wurden insbes. im Bauwesen, im Montanwesen und in der Schifffahrt Kräne, Flaschenzüge, Haspel und G. eingesetzt, die in der Regel durch menschliche und tierische Muskelkraft, mitunter aber auch durch Wasserkraft oder Windenergie angetrieben wurden. Bis ins MA änderte sich wenig an der grundlegenden technischen Konzeption dieser Anlagen [11].Zu welchen …
Date: 2019-11-19

Peat

(1,077 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. BasicsPeat is created in moors as a sediment of undecayed or incompletely decayed vegetation; it represents the first stage of coalification (Coal). The basic requirements for the formation of moors after the end of the last Ice Age (c. 12,000 BCE) were soils impermeable to water, large amounts of precipitation, and high atmospheric humidity. Moors therefore arose primarily in Northern Europe: the Baltic lands, Scandinavia, Russia, England, Ireland, Northern Germany, the Netherlands, and the A…
Date: 2020-10-06

Gas

(2,751 words)

Author(s): Meinel, Christoph | Bleidick, Dietmar
1. From vital chaos to the gas of chemists The concept that air is a weighable substance consisting of various gases gained acceptance only in the course of the 18th century. Until then it had been considered one of the four Aristotelian elements and was neither heavy nor light, as long as it remained in its natural place. In his  Ortus Medicinae (Amsterdam 1648; Ger. Aufgang der Artzney-Kunst, Sulzbach 1683), the Flemish Paracelsist Jan Baptista van Helmont conceived an alternative, vitalistic theory of matter (Vitalism), according to which all substances …
Date: 2019-10-14

Fuels and illuminants

(1,527 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. Definition Fuels and illuminants are naturally occurring or manufactured substances, solid, liquid, or gaseous, composed largely of carbon and hydrogen molecules, that catch fire in the presence of oxygen. Naturally occurring examples include wood, lignite, black coal, peat, petroleum, and natural gas. With the exception of natural gas, these have been used to some degree since Antiquity and, with regional variations, have contributed the majority of fuel and illuminants in Europe. In the early…
Date: 2019-10-14

Muscle power

(2,817 words)

Author(s): Bleidick, Dietmar
1. ConceptUntil the widespread introduction of the steam engine and electric motor in the course of industrialization in the late 19th century, muscle power was by far the most important form of energy in all fields of activity [16]. Apart from animal muscle power, which was mostly used in agriculture (Harness), human muscle power formed the basic precondition for all work and was thus indispensable for making a living. The limits of human capacity (strength and stamina) imposed limits on production, both for individuals and for societies, cities, territories, and states.S…
Date: 2020-04-06
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