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Nutrix

(154 words)

Author(s): Frateantonio, Christa (Gießen)
[English version] (Pl. Nutrices). Lat. Name weibl. Gottheiten, die zumeist als Ammen Nährerinnen und Schützerinnen göttl. oder menschl. Kinder waren. Es lassen sich drei Bereiche unterscheiden: (1) im Mythos als Amme z.B. von Iuppiter (Amaltheia [1], Ov. fast. 5,127), metonym. als “Nährmutter Erde” (Hor. carm. 1,22); (2) im Kult in und um Poetovio, wo zwei Heiligtümer sowie zahlreiche Weihreliefs und Inschr. an die Nutrices Augustae gefunden wurden [1]; die Ikonographie zeigt sitzende weibl. Gottheiten (einzeln oder als Gruppe), die Kinder stillen oder denen…

Dedicatio

(162 words)

Author(s): Frateantonio, Christa (Gießen)
[English version] (von dedicere, “[ein]weihen”). In den lat. Texten (inschr. und lit.) häufigste Bezeichnung für die Übereignung von Gegenständen und Immobilien (Grundstücke, Tempel, Altäre, Votivgaben) an eine Gottheit. Der Terminus wurde sowohl im Bereich der privaten als auch offiziellen Weihungen verwendet (privat u.a. Suet. Vit. 7,10,3 und Dig. 24,1,5,12; offiziell u.a. Suet. Tib. 3,40,1 und Dig. 1,8,6,3). Der Unterschied zwischen privater und offizieller d. bestand vor allem darin, daß bei der offiziellen Weihung der Gegenstand oder die Immobilie den Status einer res s…

Kultbild

(2,907 words)

Author(s): Berlejung, Angelika (Heidelberg) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Frateantonio, Christa (Gießen) | Neudecker, Richard (Rom) | Heimgartner, Martin (Basel)
I. Alter Orient [English version] A. Allgemeines Götterbilder, die als K. fungierten, waren im Vorderen Orient in zentralen Tempeln, peripheren Heiligtümern, Privathäusern und u.U. an Freilicht-Heiligtümern und -Kultnischen anzutreffen. Material, Aussehen und Größe variierten je nach Verwendungskontext und Herkunft. Berlejung, Angelika (Heidelberg) [English version] B. Ägypten Schon in der Frühzeit existierten K. von Göttern. Die anthropomorphen (anthr.), theriomorphen oder mischgestaltigen K. wurden von Handwerkern aus Stein oder Metall od…

Höhlenheiligtum

(235 words)

Author(s): Frateantonio, Christa (Gießen)
[English version] Ant. H. finden sich v.a. in zwei Kontexten: Einmal als “hl. Höhlen” brz. und neolithischer Kulturen sowie bes. der min. Palastzeit auf Kreta, sodann als “Initiationshöhlen” in der archa. und klass. griech. Zeit, später auch im röm. Westen. Bes. die H. des min. Kreta sind verhältnismäßig gut erforscht. Sicher nachgewiesen sind dort 15 H. (u.a. die Höhle von Skotinó bei Knosos, Vernapheto- und Kamares-Höhle), die Existenz weiterer H. wird vermutet [1. 55ff.]. In den H. fanden sich Tongefäße, Getreidereste und Tierknoch…
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