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Your search for 'dc_creator:( "G. Pflug †" ) OR dc_contributor:( "G. Pflug †" )' returned 871 results. Modify search

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Regiebuch

(702 words)

Author(s): G. Pflug
Das Schauspiel von der klassischen Antike bis zur dt. Klassik enthält nur wenige Angaben, die sich auf die nichtverbale Situation, z. B. auf Auftritte und Abgänge der Personen, ihre Mimik und Gestik sowie auf sonstige Ereignisse beziehen. Es war den Schauspielern in der jeweiligen Aufführung freigestellt, den oralen Text um entsprechende Handlungselemente zu ergänzen. Diese Praxis hat im MA und der frühen Neuzeit nur wenig lit. Niederschlag gefunden, z. B. fur den Frankfurter «Ordo sive registrum de passione Domini» aus dem 14. Jh., in dem die lat.…

Phraseonym

(47 words)

Author(s): G. Pflug
(griech. φϱάσις = Redensart: ὄνομα = Name) bezeichnet ein Pseudonym, bei dem eine Redewendung die Verfasserangabe ersetzt, z.B. «von einem Deutschen» als Verfasserangabe in dem 1890 anonym ersch. Werk «Rembrandt als Erzieher» von August Julius Langbehn. G. Pflug Bibliography Söhn, G.: Literaten hinter Masken. Berlin 1974.

Sillybos

(76 words)

Author(s): G. Pflug
wurde in der klassischen Antike das Schildchen genannt, das am Omphalos einer Buchrolle befestigt war und den Titel des Werkes anzeigte. Es wurde i. d. R. vom Besitzer der Rolle und nicht bereits von ihrem Schreiber angebracht. G. Pflug Bibliography Bilabel, F.: S. In: Pauly-Wissowa. Reihe 2. Halbbd. 5. Stuttgart 1927, Sp. 99–100 Dorandi, T.: Sillyboi. In: Scrittura e civiltà 8. 1984, S. 185–199 Blanck, H.: Das Buch in der Antike. München 1992, S. 83–84.

Wortschrift

(101 words)

Author(s): G. Pflug †
nennt man eine Schrift, die mit ihren Zei-chen ganze Wörter abbildet. Die Bilderschriften, die in ihrer Anfangszeit nur allg. Begriffe wiedergaben, verbanden das Bild stets mit dem gleichen Begriff und demselben Wort. Da jedoch dieselben Wörter in verschiedenen Abwandlungen vorkommen, war die Folge der Bilderschrift eine starke Vermehrung der Zeichen. Um dies zu vermeiden, wurden Hilfszeichen entwickelt, die bestimmte grammatikalische Funktionen übernahmen. Typische Beispiele für die W. sind im …

Verfasser

(191 words)

Author(s): G. Pflug
ist eine allg. Bezeichnung für eine Person, der einen Text konzipiert und niederschreibt. Er faßt eine Reihe von Schreibern zusammen, z. B. den Autor eines lit. oder wiss. Werks, den V. eines sonstigen Schriftstücks (z. B. einer Erklärung) oder den Schreiber von persönlichen Aufzeichnungen, z. B. eines Briefes oder eines Tagebuchs. In der juristischen Terminologie wird der V. gewöhnlich als Urheber bezeichnet (URG § 7). Wirken mehrere V. an einem Werk mit, so werden sie Miturheber genannt. Das Verlagsgesetz (§ 8) bezeichnet jeden Verlagsgeber al…

Udine

(420 words)

Author(s): G. Pflug
Hauptstadt der Provinz Udine im Norden Italiens (Friaul-Julisches Venetien) mit 95 Tsd. Einwohnern, Erzbischofsitz, Univ. und verschiedene Industriezweige (Maschinenbau, Textil, Chemie). Buchdruck. Der flämische Wanderdrucker Gerardus de Lisa stellte 1484 das erste Druckwerk in U. her, die «Constituzioni de la patria de Frivoli» (Hain 5670). 1485 folgten die «Rudimenta Grammatices» des Nicolaus Perottus. Er verließ zwar U., kehrte jedoch 1497 zurück und starb dort 1499. Untersuchungen aus dem Beginn des 19. Jh.s nennen als Erstdrucker in U. Gabriel Petri aus …

Steganographie

(126 words)

Author(s): G. Pflug
(von griech. στεγανóς = verdeckt und γϱαφή = Schrift). S. ist eine im 16. und 17. Jh. gebräuchliche Bezeichnung für Geheimschriften. Sie wurde zum ersten Mal von Johannes Trithemius (1462 bis 1516) in seiner Schrift «Steganographia» von 1500 verwandt, später unter Berufung auf Trithemius von Wolfgang Ernst Heidel («Trithemii stenographiam . . .» 1676), Daniel Schwenter («Stenologia et stenographia nova» ca. 1620 unter dem Pseudonym Hanedi) und Caspar Schortus («Steganographia in classes octo distribut…

Basrelief

(67 words)

Author(s): G. Pflug
Flachrelief. Reliefform, bei der im Unterschied zum Hochrelief die Darstellung nicht den natürlichen Proportionen entsprechend aus dem Untergrund hervortritt, sondern abgeflacht erscheint. Die Basrelieftechnik hat nicht nur die Gestaltung von Münzen und Medaillen nachhaltig beeinflußt, sondern auch auf die karolingischen und ottonischen Einbände von Codices eingewirkt, die mit ihren Buchdeckeln aus Elfenbein oder getriebenen Metallen auf die entsprechende Technik des antiken Diptychon zurückgehen. G. Pflug

Beischuß

(30 words)

Author(s): G. Pflug
Einfügen eines Blattes aus saugfähigem Papier zwischen zwei frisch gedruckten Bogen, um das Abliegen zu verhindern. Bei dem heutigen Entwicklungsstand der Farben ist diese Technik veraltet. G. Pflug

Numerische Ordnung

(327 words)

Author(s): G. Pflug
Die n. O. eine Ordnung von Ziffern und Ziffernfolgen (Zahlen). Sie kann entweder nach der natürlichen Zahlenfolge – rechtsbündig – oder nach der Dezimalfolge – linksbündig – erfolgen. Ziffernfolgen haben gegenüber Buchstabenfolgen zwei Vorteile. Zum einen ist die Festlegung ihrer Reihenfolge einfacher als bei alphabetischen Folgen, bei denen Sonderzeichen (z. B. Umlaute oder Akzente) und die Abgrenzung einzelner Wörter Schwierigkeiten bereiten (alphabetische Ordnung). Zum anderen sind sie redundanzfrei, so daß Begriffe ode…

Sibyllinische Bücher

(679 words)

Author(s): G. Pflug
1. Die Vorstellung von einer Sibylle, die als eine nicht an ein Orakel gebundene Prophetin in ekstatischer Verzückung Warnungen und Weissagungen ausspricht, läßt sich bis in das 6. Jh. v. Chr. zurückverfolgen. Der älteste Beleg hat sich in einem Fragment von Heraklit (550–480 v. Chr.) erhalten (B 92). Das weist auf einen griech.-vorderasiatischen Ursprung hin. Wie eine Stelle bei Platon zeigt (Phaidros 244 B), war die Vorstellung allg. verbreitet. Aristoteles kennt bereits mehrere Sibyllen (Prob…

Buchstabensymbolik

(517 words)

Author(s): G. Pflug
Die Vorstellung, daß einzelne Buchstaben oder Buchstabenfolgen eine symbolische Bedeutung oder magische Kraft besitzen, ist alt und weit 635 verbreitet. Sie ist für außereuropäische Kulturen (Indien. China) ebenso nachweisbar wie für die Ursprünge der abendländischen Kultur und den Islam. Ihr liegt der Glaube zugrunde, daß die Zeichen einen verborgenen Sinn enthalten, der etwas über die Struktur der Welt oder das Wesen Gottes offenbart. Die B. ist eng verbunden mit der Wortsymbolik, von der sie …

Schneider, Sascha (Rudolf Karl Alexander)

(214 words)

Author(s): G. Pflug
* 21. 9. 1870 in St. Petersburg, † 18. 7. 1927 in Swine-münde, bildender Künstler in der Nachfolge der allegorischen Kunst von Max Klinger. Er übte auf die Buchill. in Deutschland durch die Buchdeckelgestaltung der Werke von Karl May einen großen Einfluß aus. Nachdem die Bücher Karl Mays bis 1934 mit konventionellen Titelbildern ersch., die dem traditionellen Verständnis der Werke als Jugendlit. entsprachen, veranlaßte der Autor selbst seit 1899 eine Umdeutung als allegorische Texte, zu denen er…

Nachwort

(43 words)

Author(s): G. pflug
ein vom Autor oder Hrsg, eines Werkes nachgestellter, meist das Werk oder seine Ed. erläuternder Text. Er hat gewöhnlich eine ähnliche Aufgabe wie das Vorwort. G. pflug Bibliography Busch, U.: Vorwort und N. In: Neue Sammlung i. 1961, S. 349 bis 356.

Online Computer Library Center (OCLC)

(231 words)

Author(s): G. Pflug
1967 gründete die Ohio College Association in Columbus (Ohio) das «Ohio College Library Center», das die 24 Mitgliedsbibl.en im Bundesstaat Ohio bei der Automatisierung ihrer Arbeitsgänge unterstützen und für sie zentral die elektronische Datenverarbeitung übernehmen sollte. Dieses Zentrum ist damit das älteste bibliothekarische Verbundsystem. Seit 1972 steht das OCLC auch nichtakademischen Bibl.en in Ohio, seit 1973 auch Bibl.en außerhalb dieses Bundesstaates zu elektronischen Dienstleistungen auf dem Gebiet der Katalogisierung und Katal…

Skriptum

(80 words)

Author(s): G. Pflug
(lat. scriptum = das Geschriebene). Seit der Mitte des 16. Jh.s dient S. zur Bezeichnung von Schriftstücken aller Art. Von diesem Gebrauch leitet sich für eine an einen Text angefügte Nachschrift der Begriff «Postscriptum» ab, die vor allem in Briefen mit der Abkürzung P. S. eingeleitet wird. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh.s tritt S. auch im Hochschulbereich zur Bezeichnung von Vorlesungsnachschriften auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde S. zum Titelbegriff universitärer Vorlesungs- und Unterrichtstexte. G. Pflug

Praelectiones

(85 words)

Author(s): G. Pflug
Nach Quintilian (De Institutione Oratoria 1,2,15) sind P. erklärende Vorlesungen. Dieser Terminus wurde vom Humanismus für Universitätsvorlesungen aufgegriffen und seit dem frühen 17. Jh. als Buchtitel ver wendt, zuerst von Fabius, der seine Vorlesungen über Thukydides, die er in Venedig gehalten hatte, bei Junta u.d. T. «Praelectiones Marciae in Thucydidem» 1603 veröffentlichte. Im 17. bis frühen 19. Jh. tritt der Begriff häufig auf, in den 1920er Jahren noch einmal als Nebentitel zu den «Karlsbader ärztlichen Vorträgen» (Praelectiones medicae in Thermis Karlovy). G. Pflug

Association Française des Documentalistes et Bibliothécaires Spécialisés

(68 words)

Author(s): G. Pflug
Die Association ist ein 1963 gegründeter Zusammenschluß der französ. Dokumentare und Bibliothekare an Spezialbibi. en. Sie befaßt sich in ihren Kommissionen und Arbeitsgruppen mit berufsständischen und Fachfragen. Dabei liegt im Fachlichen ein Schwergewicht auf dem Gebiet der automatisierten Dokumentation. Sie veröffentlicht die Zs. «Documentalistes», die auch eine Bibliographie der Veröffentlichungen in französ. Sprache über Informations- und Bibl.wiss. enthält. G. Pflug

Das Gupta, Surendranath Chandra

(147 words)

Author(s): G. Pflug
* 1912, †7. 4. 1966 in Delhi, indischer Bibliothekar. Er studierte Geschichte in Delhi und Cambridge und war von 1939 bis 1942 Lektor für Gesch. am St. Stephen's college der Univ. von Delhi. 1942 wurde er von S. R. Ranganathan in Madras zum Bibliothekar ausgebildet; 1943 bis 1946 war er als Assistant Librarian, von 1946 bis zu seinem Tode als erster hauptamtlicher Bibliotheksdirektor der UB von Delhi tätig, die er nach anglo-amer. Vorbildern reorganisierte. 1947 wurde er zugleich Head des neugeg…

Wilkins, John

(244 words)

Author(s): G. Pflug †
* 1614 in Oxford, † 9. 11. 1672 in Cambridge. Bischof von Chester. W. hat sich, entsprechend dem Geist seiner Zeit, mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Themen befaßt, neben theologischen vor allem in den ersten Jahren mit Astronomie, wobei ihn die Frage beschäftigte, ob es neben der Erde auch auf anderen Sternen Leben gebe. 1641 veröff. er ein Werk zur Geheimschrift: «Mercury, or the Secret and Swift Messenger, showing how a Man may with Privacy and Speed communicate his Thoughts to a Friend at any Distance». 1662 war er Mitbegründer der Royal Society, deren erster Sekretär er wurde. 1668…
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