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Tastsinn [Hinzugefügt 2019]

(2,190 words)

Author(s): Krampl, Ulrike | Herausgeber: Daniela Hacke
1. DefinitionenDer T. kann als ein »grundlegendes Medium des Ausdrucks, der Erfahrung und der Infragestellung sozialer Werte und Hierarchien« [9. 1] bezeichnet werden und geht, wie seine Entsprechungen im Englischen ( touch) und in den roman. Sprachen ( le toucher, el tacto, o tacto, il tatto usw.), auf tactus (lat.; » Berührung«, »T.« vom Verb tangere) zurück. Dessen breites semantisches Spektrum (z.B. »berühren«, »spüren«, »betrügen«, »bewegen«, »angrenzen« bis hin zu »treffen« und »töten«) findet sich in der Ambivalenz der sozialen Praxis wieder,…
Date: 2019-11-19

Geruchssinn [Hinzugefügt 2019]

(1,543 words)

Author(s): Näther, Birgit | Herausgeber: Daniela Hacke
1. BegriffAls G. wird jener Sinn (Sinnesforschung, historische) bezeichnet, der Menschen und Tieren die olfaktorische (von lat. olfacere; »riechen«) Wahrnehmung der Umwelt mittels ihrer Riechorgane ermöglicht. Beim G. handelt es sich um einen komplexen Sinn, denn am Vorgang des Riechens sind verschiedene Organe des Nasen- und Mundraumes beteiligt, weshalb ein enger Konnex zwischen G. und Geschmackssinn besteht. Aufgrund der organischen Interdependenzen und der Schwierigkeit, Gerüche objektiv zu erfassen, gilt der G. als wissenschaftlich komplex [24. 24–33]. Zudem könne…
Date: 2019-11-19

Sehsinn [Hinzugefügt 2019]

(2,343 words)

Author(s): Fiorentini, Erna | Herausgeber: Daniela Hacke
1. BegriffDer S. oder Gesichtssinn ist die Fähigkeit von Mensch und Tier, mithilfe des Auges als eines lichtempfindlichen Organs optische Reize zu verarbeiten. Dieser Vorgang wird Sehen genannt. Das Wort leitet sich von ahdt. sehan ab (8. Jh.), ist aber verwandt mit lat. sequi (»[nach]folgen«, »begleiten«, »verfolgen«, »gehorchen«), woraus sich eine Bedeutungsentfaltung »folgen, mit den Augen folgen« ergibt [3]. Dies entspricht dem weitreichenden Bedeutungsspektrum von Sehen, das einerseits »einen optischen Eindruck mit dem Gesichtssinn, mit den Augen …
Date: 2019-11-19

Geschmackssinn [Hinzugefügt 2019]

(1,738 words)

Author(s): Hoffmann, Viktoria von | Herausgeber: Daniela Hacke
1. DefinitionDas dt. Wort Geschmack (von mhdt. gesmac( h), 9. Jh.; althdt. gismac, gismah, gesmacko [1]) steht wie seine Entsprechungen in den roman. Sprachen (franz. le goût, ital. il gusto, span. el gusto; alle von lat. gustus, gustare; »kosten, schmecken«) für den Sinn, mit dem man Empfindungen des Schmeckens differenziert. Das Wort bezieht sich sowohl auf die Qualität des Objekts als auch auf das Urteil der Wahrnehmenden. Nachdem der G. jahrhundertelang als eine körperliche Wahrnehmung in Mund und Kehle definiert worden war, stand er ab der Frühen Nz. auch für das…
Date: 2019-11-19

Hörsinn [Hinzugefügt 2019]

(2,114 words)

Author(s): Missfelder, Jan-Friedrich | Herausgeber: Daniela Hacke
1. AllgemeinesIn der antiken, maßgeblich durch Aristoteles' Schriften De anima und De sensu [1]; [28. 46–53] geprägten Vorstellung einer Hierarchie der Sinne ( Sinnesforschung, historische) kommt dem Gehör (lat. auditus) der zweite Rang nach dem Gesichtssinn ( Sehsinn) zu. Beide werden bei Aristoteles und seinen Interpreten als Fernsinne interpretiert, die sich von dem »niederen« Tast-, Geruchs- und Geschmackssinn abgrenzen lassen. Damit verbunden ist seit der Antike auch eine gender-Codierung, die insbes. den Geruchssinn als spezifisch weiblich konstruiert [11. 8–10].Inn…
Date: 2019-11-19