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Your search for 'dc_creator:( "Linde, Gesche" ) OR dc_contributor:( "Linde, Gesche" )' returned 6 results. Modify search

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Realismus

(4,258 words)

Author(s): Kober, Michael | Großhans, Hans-Peter | Kitschen, Friederike | Hartwich, Wolf-Daniel | Linde, Gesche
[English Version] I. Philosophisch Unter R. bzgl. eines Bereichs B versteht man die ontologische These, daß sich die in einer Theorie über B verwendeten Namen oder Termini auf Dinge beziehen, die unabhängig vom menschlichen Denken existieren. Z.B. wird im natürlichen R. die Existenz von Steinen, Bäumen und Tischen angenommen, im wiss. R. die von Elektronen, Kraftfeldern und Quarks (s.u. V.), im mathematischen R. die von Zahlen und Mengen oder im ethischen R. die von moralischen Werten. Kritiker des…

Pragmatismus

(2,898 words)

Author(s): Linde, Gesche | Pape, Helmut | Grube, Dirk-Martin | Huxel, Kirsten
[English Version] I. Begriff und Wirkung Sache und Begriff gehen – ungeachtet des vereinzelten Gebrauchs des Terminus in der dt. Geschichtswiss. (Ernst Bernheim) und der dt. und franz. Philos. im 19.Jh. (Conrad Herrmann, M. Blondel) - auf Ch.S. Peirce zurück (s.a. u. II.), der die Sache in »How to Make Our Ideas Clear« (1878), den Begriff 1902 in J. Baldwins »Dictionary of Philosophy and Psychology«, beides mündlich 1871–1873 im »Metaphysical Club« zu Cambridge (MA) einführte: als logische Maxime, de…

Phantasie

(1,329 words)

Author(s): Recki, Birgit | Linde, Gesche
[English Version] I. Philosophisch Ph. (griech. ϕαn̆τασι´α/phantasi´a, lat. phantasia; lat./engl./franz. imaginatio[n], »Erscheinung, Bewußtseinsbild, Vorstellung«; vgl; auch griech. ϕα´n̆τασμα/pha´ntasma, »Erscheinung, Traumbild, Vision«) ist die in Erinnerung und Neuschöpfung wie im Traum dominierende bildhafte Vorstellungskraft, deren elementare Leistung aber auch an wiss. Erkenntnis, technischer Erfindung und künstlerischem Schaffen mitwirkt. Die Philos. setzt sich seit der Antike im Kontext erkenntnistheor…

Rationalität

(1,907 words)

Author(s): Fricke, Christel | Petzoldt, Matthias | Huxel, Kirsten | Linde, Gesche
[English Version] I. Philosophisch »R.« geht zurück auf das lat. »ratio« (»Rechnung, Berechnung, Überlegung, Vernunft«) und auf das mittellat. »rationalitas« (»Vernunft, Denkvermögen«). Der Terminus bez. verschiedene intellektuelle Vermögen, die den Menschen als »animal rationale« unter den anderen höher entwickelten Tieren auszeichnen. Im Dt. sind seit dem 18.Jh. für die Bez. dieser Vermögen »Verstand« (: I.) und »Vernunft« (: I.) gebräuchlich. Erst unter dem Einfluß des engl. »rationality« und de…

Zeichen

(2,608 words)

Author(s): Esterbauer, Reinhold | Alles, Gregory D. | Kober, Michael | Ochs, Peter | Linde, Gesche | Et al.
[English Version] I. Begrifflich Der Begriff Z. meint in der Regel etwas sinnlich Faßbares, das auf etwas anderes verweist und dadurch spezifische Bedeutung erhält. Theol. und philos. ist er vom Symbolbegriff (Symbol/Symbole/Symboltheorien) zu differenzieren, obwohl dieser in der Semiotik und in der Mathematik sowie in der Logik teilweise mit dem Zeichenbegriff synonym verwendet wird. Während Aristoteles den Ausdruck σημει˜οn̆/sēmeíon in unterschiedlichen Zusammenhängen gebraucht – u.a. in seiner Lehre vom Schluß –, bindet Augustin die Zeichentheorie …

Theorie und Praxis

(3,910 words)

Author(s): Linde, Gesche | Figal, Günter | Westhelle, Vítor | Herms, Eilert | Meyer-Blanck, Michael
[English Version] I. Naturwissenschaftlich Die Unterscheidung zw. Th. als einem widerspruchsfreien sprachlichen oder symbolischen System geordneter Aussagen über einen bestimmten Gegenstands- bzw. Phänomenbereich und P. als technischem Handeln zur Erzeugung von quantifizierbaren Phänomenen im Experiment, mindestens aber Beobachtung vor dem Hintergrund einer Th., ist für die modernen Naturwissenschaften konstitutiv, wenngleich die genaue Bestimmung des Verhältnisses beider umstritten und Thema der Wissenschaftstheorie ist. Üblicherweise werden Th. und P. s…