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Your search for 'dc_creator:( "Otto, Eckart" ) OR dc_contributor:( "Otto, Eckart" )' returned 63 results. Modify search

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Priestertum

(6,604 words)

Author(s): Friedli, Richard | Otto, Eckart | Dignas, Beate | Elm, Dorothee | Kraus, Georg | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichEtym. leitet sich der Begriff »Priester« vom griech. πρεσβυ´τερος/presby´teros, »der Ältere«, her; er bez. ganz allg. einen rel. Funktionsträger, insbes. den für den Kult zuständigen Experten. Dem zugrundeliegenden griech. Wort kommt diese Bedeutung urspr. nicht zu. Nach einem zweiten Bedeutungsstrang verwaltet der Priester (griech. ι῾ερευ´ς/hiereu´s, lat. sacerdos) das Heilige (heilig und profan). Die Inhalte, welche heute üblicherweise im Religionsvergleich mit dem Priestertum (Pt.) verbunden …

Wirtschaft

(6,233 words)

Author(s): Sautter, Hermann | Rüpke, Jörg | Schneider, Helmuth | Otto, Eckart | Penslar, Derek | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff Der Begriff »W.« umfaßt die Gesamtheit aller individuellen Handlungen und sozialen Interaktionen, die der Bereitstellung von Gütern (Waren, Dienstleistungen [Dienstleistungssektor]) zum Zwecke der menschlichen Bedürfnisbefriedigung (Konsum) dienen. Daß Waren »bereitgestellt« werden, bedeutet in aller Regel, daß naturgegebene Stoffe unter Einsatz außermenschlicher Energie und menschlicher Arbeitskraft zu konsumreifen Produkten verarbeitet und den Verbrauchern verfügba…

Strafe

(4,023 words)

Author(s): Neu, Rainer | Otto, Eckart | Schuck, Martin | Loos, Fritz | Hermann, Dieter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Alle Rel. teilen die Überzeugung, daß den Taten eines Menschen eine über seine gegenwärtige Lebenssituation hinaus wirkende Bedeutung zukommt. Über die Art und Weise jedoch, wie sich der gerechte Ausgleich zw. dem persönlichen Verhalten und dem gegenwärtigen oder künftigen Ergehen vollzieht, weichen die Ansichten – je nach dem gesch. und gesellschaftlichen Kontext der Rel. – beträchtlich voneinander ab. Religionswiss. empfiehlt es sich, zw. dem Glauben…

Zion

(1,131 words)

Author(s): Otto, Eckart
[English Version] I. Etymologie, Topographie und stadtgeschichtliche Bedeutung des ZionAls Ortsbez. hat Z. (hebr. צִיּוֹן/ṣijjôn), sprachlich verwandt mit hebr. צִיָּה/ṣijjāh »trocken«, die Bedeutung »Trockenplatz« und davon abgeleitet »Bergrücken«. In dieser Bedeutung ist Z. in die Bez. einer »Bergfeste Z.« (hebr. מְצֻדַת צִיּוֹן/m eṣudat ṣijjôn) auf dem Südosthügel Jerusalems oberhalb des Gichon eingegangen, die durch David in »Stadt Davids« (hebr. עִיר דָּוִד/‘îr dāwid; 2Sam 5,7) umbenannt wurde (2Sam 5,9). Diese vorisraelit. Akropolis wurde durch Dav…

Sichem

(527 words)

Author(s): Otto, Eckart
[English Version] , hebr. שְׁכֶם/š ekæm, »Schulter«, Stadt auf dem mittelpaläst. Gebirge zw. Ebal und Garizim, die nach den Ausgrabungen von Sellin und G.E. Wright zw. 1913 und 1969 mit dem bei Nablus gelegenen Tell Balāṭa identifiziert wird. Die mittelbronzezeitliche Gründung der zunächst unbefestigten Stadt ist auf ca.1900 v.Chr. zu datieren. Sie war mit einer Hofanlage ausgestattet, die nach Wright als Tempel, doch eher als Palastanlage zu deuten ist (Otto 133–150). Im 17.Jh. wurde S. durch eine …

Völkerrecht

(2,967 words)

Author(s): Hillgruber, Christian | Reuter, Hans-Richard | Schiemann, Gottfried | Otto, Eckart | Krawietz, Birgit
[English Version] I. Zum Begriff 1.Rechtlich V. ist der Inbegriff der die hoheitlichen Beziehungen zw. den Völkerrechtssubjekten regelnden Rechtsnormen. Völkerrechtssubjekte sind in erster Linie die Staaten, außerdem traditionell der Apostolische Stuhl, die von Staaten auf vertraglicher Grundlage geschaffenen und mit (auf ihren Aufgabenkreis begrenzter) Völkerrechtsfähigkeit ausgestatteten Internationalen Organisationen sowie Individuen und Menschengruppen, soweit sie nach dem Willen der Staaten sel…

Religionssoziologie

(3,376 words)

Author(s): Knoblauch, Hubert | Mürmel, Heinz | Otto, Eckart | Ebertz, Michael N. | Stuckrad, Kocku v. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff: Religionssoziologie und Religionswissenschaft R. oder Soziologie der Rel. beschäftigt sich mit den sozialen Aspekten und Ausformungen der Rel. Dazu gehören offensichtlich die rel. Institutionen, Organisationen sowie soziale Gruppen. Auch weniger feste, situative soziale Formationen, wie Versammlungen, Zeremonien und kollektive Rituale (z.B. Prozessionen [ Ritus/Ritual]), zählen zum Forschungsbereich der R. In einem weiteren Sinn, der v.a. die deutschsprachige Tradition…

Recht

(6,145 words)

Author(s): Loos, Fritz | Antes, Peter | Otto, Eckart | Schiemann, Gottfried | Lindemann, Andreas | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff und juristisch Eine allg. akzeptierte Definition des R. existiert nicht. Einigkeit besteht allenfalls darüber, daß das R. im Kern die staatl. institutionalisierte Ordnung menschlicher Beziehungen ist, wobei die Einhaltung der aus ihr fließenden (generellen) Regeln – Befolgung oder aber Sanktionierung von Verstößen – durch legitime physische Gewalt (Staat), jedenfalls aber durch einen durch Zuständigkeits- und Verfahrensnormen organisierten Sanktionsapparat garantiert i…

Talion

(2,579 words)

Author(s): Beinhauer-Köhler, Bärbel | Otto, Eckart | Reeg, Gottfried | Krawietz, Birgit | Ogris, Werner
[English Version] I. Zum BegriffT. ist abzuleiten vom röm. lex talionis und meinte dort einen geregelten Vergeltungsakt (Vergeltung) gemäß einer Rechtsnorm, die als solche Selbstjustiz eindämmen sollte. Dies steht im Widerspruch zum allg. Verständnis von T. als »Gleiches mit Gleichem vergelten«, auch im Sinne von Selbstjustiz. Im heutigen Sprachgebrauch versteht man daher auch speziell die Blutrache oder Vendetta als T. Diese wird somit zugespitzt auf eine unmittelbare Rache im Gegensatz zur entwic…

Strafrecht

(3,155 words)

Author(s): Otto, Eckart | Sellert, Wolfgang | Loos, Fritz | May, Georg | Krawietz, Birgit
[English Version] I. Altes Testament Das atl. Gesetz (: II.) hat einen dreifachen Ursprung in den Funktionen 1. der Sicherung der wechselseitigen Handlungserwartung in dem Handlungsnormen mittels der Generalprävention schützenden S., 2. der Gewaltminimierung durch Konfliktregelung im kasuistischen Recht (: III.) als Vorläufer des neuzeitlichen Zivilrechts und 3. der Regelung des Verkehrs mit der göttlichen Sphäre durch ein Kultrecht. Das S. hat seinen auch im rechtshist. konservativen AT noch erkenn…

Zadok/Zadokiden

(396 words)

Author(s): Otto, Eckart
[English Version] (Zadoq/Zadoqiden). Z. (hebr. צָדוֹק [בְּנֵי]/[b enê] ṣādôq, »Zadok«/»Söhne Z.«=»Zadokiden«) galt als Ahnvater der Priester der Zadokiden (Zn.; 1Kön 4,2) am Tempel (: II.,4.) von Jerusalem (: I.), der unter Salomo, dem Tempelgründer, geamtet haben soll. Daß Z. in der Erzählung von Davids (: I.) Thronfolge (2Sam 7–1Kön 2) als homo novus ohne Vorgesch. erscheint, weist keineswegs auf Z.s vorisraelit. Herkunft, sondern eher darauf, daß Z. erst spät zu einem Akteur der Davidszeit gemacht w…

Staatskult

(1,725 words)

Author(s): Kleine, Christoph | Otto, Eckart | Kern, Martin | Pye, Michael
[English Version] I. Religionsgeschichtlich S. im engeren Sinne sind durch Tradition oder Gesetzgebung geregelte, im Auftrag, im Namen und zum Wohl des Staates durchgeführte rel. Handlungen, deren Adressaten typischerweise außersinnliche Mächte wie Götter, Dämonen, Naturnumina oder personalisierte kosmische Wirkmächte sind. Es ist zw. solchen S. zu unterscheiden, die regelmäßig zu festgelegten Zeiten und an bestimmten Orten durchgeführt werden, und solchen, die aus gegebenem Anlaß (Thronbesteigung,…

Sabbat

(2,564 words)

Author(s): Otto, Eckart | Doering, Lutz | Hollender, Elisabeth | Henten, Jan Willem van | Volp, Ulrich | Et al.
[English Version] I. Altes TestamentS. (שַׁבָּת, »šabbāt«) bez. vorexil. den Vollmondstag, seit dem Exil den wöchentlichen Ruhetag. Der Ursprung dieses Ruhetags geht auf die Frühzeit Israels zurück. Die ältesten Ruhetagsgesetze der vorexil. Zeit sind im Bundesbu…
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