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Protoeuphratisch, Prototigridisch

(357 words)

Author(s): Streck, Michael P. (München)
[English version] Die von Landsberger [5] aufgestellte und von Salonen [7; 8] für das Protoeuphratische (= P.-E.) ausgebaute These zweier vorgesch., präsumerischer und -semitischer Sprachen in Südbabylonien (P.-E.) und Nordbabylonien, Assyrien, Obermesopot. und Syrien (Prototigridisch; = P.-T.) beruht auf vier Postulaten: 1) Das Sumerische kennt fast nur einsilbige Basen; mehrsilbige Basen sind daher meist entlehnt. 2) Die Sumerer sind nach Babylonien eingewandert. 3) Götternamen wie Ištar, Dagan …

Akkadisch

(920 words)

Author(s): Streck, Michael P. (München)
[English version] Einheimische, von der Hauptstadt der Dynastie von Akkad (24.-22. Jh.) abgeleitete Bezeichnung für die Sprache der semit. Bewohner Babyloniens (Südmesopotamien) und Assyriens (Nordmesopotamien) in vorchristl. Zeit. A. ist eine Schriftsprache; Umfang, Vielseitigkeit sowie zeitliche und räumliche Ausdehnung der in Keilschrift abgefaßten Überlieferung erheben A. zur bedeutendsten Sprache des Alten Orients [1-5]. A. wird meist als nordöstl./nordperipherer Zweig oder Vertreter des alten Typs der semit. Sprachen bezeichnet [6]. Im Areal…

Amoritisch

(199 words)

Author(s): Streck, Michael P. (München)
[English version] (Amurritisch). Sprache der semit., nicht-akkad. Personennamen und Lehnwörter in sumer. und akkad. Texten des 3. und 2. Jt. v. Chr. Texte in a. Sprache gibt es nicht. Die frühesten Belege datieren in die Ur III-Zeit (ca. 2100-2000 v. Chr.). Aus altbabylon. Zeit (ca. 2000-1500 v. Chr.) stammt der weitaus bedeutendste Teil der Dokumentation. Sie erstreckt sich von ihrem zentralen Verbreitungsgebiet in Syrien und Nord-Mesopotamien bis Süd-Babylonien. Die Quellen der mittelbabylon. Ze…

Grammatiker

(1,639 words)

Author(s): Streck, Michael P. (München) | Tosi, Renzo (Bologna) | Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] I. Alter Orient Als G. treten im Alten Orient akkad. Schreiber auf, die akkad. Flexionsformen mit sumer. Übers. versehen oder sumer. Silben gramm. abstrakt erklären. Die äußere Form gramm. Texte ist die zweispaltige Liste; in Sätzen formulierte gramm. Regeln gibt es nicht. Die G. bilden dabei künstliche sumer. Formen, um die nicht isomorphen Sprachen Sumer. und Akkad. zu decken, vernachlässigen morpho-syntaktische Regeln und verwenden falsche Allomorphe. Dennoch setzt das Schaffen d…

Personennamen

(3,748 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | García-Ramón, José Luis (Köln) | Streck, Michael P. (München) | Haas, Volkert (Berlin)
I. Allgemeines [English version] A. Funktion Der P. ist ein individuelles, allgemeingültiges Zeichen zur Benennung einer Person. Der Bedarf, einen P. zu verwenden, besteht, wenn die Gruppe eines sozialen Kontaktes zu groß ist, als daß ihre Mitglieder noch nach ihrer Rolle (z.B. “Mutter”) benannt werden können, und das ist in allen histor. faßbaren Sprachen der Fall. Der P. ist dort ein Universale. Rix, Helmut (Freiburg) [English version] B. Namenschöpfung Der P. wird, in der Ant. wie h., gewöhnlich bald nach der Geburt gegeben und später beibehalten. Er kann aber…