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Phönix

(531 words)

Author(s): Felber, Anneliese | Thümmel, Hans Georg
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Mythos und Symbolik des Ph. (griech. ϕοι˜n̆ιξ/phoi´nix, wohl »phön. [= purpurner] Vogel«) wird von der solaren Tradition (Sonne) bestimmt (dadurch Parallelen v.a. zum äg. Sonnenvogel benu): er kommt aus dem Osten (Indien, arab. Länder), stirbt durch Verbrennen, erscheint periodisch (Tacitus, Annales VI 28), ist Symbol der Auferstehung (: II.) Christi als wahrer Sonne (bzw. allg. 1Clem 25; Tert.res. 1…

Petrus

(4,493 words)

Author(s): Lampe, Peter | Thümmel, Hans Georg | Hardt, Michael
[English Version] I. Neues Testament 1.Historische GestaltP., urspr. Simon benannt, wurde um die Zeitenwende in …

Nikolaus

(327 words)

Author(s): Thümmel, Hans Georg
[English Version] von Myra. Das Leben des N. verschwimmt im Legendenhaften; er war wohl in der 1. Hälfte des 4.Jh. Bf. in Myra, Kleinasien. Die Überführung seiner Reliquien nach Bari (Apulien) erfolgte 1087 (gefeiert am 6.12., Translation am 9.5.). N. ist einer der beliebtesten Heiligen im Osten und seit dem 10./11.Jh. auch im Westen; er gilt als Wundertäter, nicht als Märtyrer. Über N. sind vielfältige Legenden überliefert, im Osten v.a. die Errettung dreier Feldherrn vor der Hinrichtung. Im Weste…

Paradies

(4,801 words)

Author(s): Pezzoli-Olgiati, Daria | Waschke, Ernst-Joachim | Leiner, Martin | Rebiger, Bill | Heine, Peter | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDie Gesch. des Begriffs P. ist für die Bestimmung seiner Bedeutung aufschlußreich. Die Bez. P., die von altir. *paridaēza, wörtl. »Umwallung«, abgeleitet ist, erscheint als Lehnwort in vielen anderen Sprachen: z.B. als akkad. pardēsu, hebr. פַּרְדֵּס/pardes oder griech. παρα´δεισος/para´deisos. Diese Begriffe bezeichnen einen eingefriedeten Park, eine Gartenanlage (vgl. Xenophon, Anabasis VI 29,4) und in der Achämenidenzeit speziell die königliche Domäne). Erst in der LXX, durch die Verwen…

Tod

(10,553 words)

Author(s): Heller, Birgit | Cancik, Hubert | Liess, Kathrin | Necker, Gerold | Goldberg, Sylvie-Anne | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich und religions- geschichtlich 1.AllgemeinNeuzeitliche Religionskritik betrachtet Rel. als Kompensation für die Angst des Menschen vor dem T. Obwohl die Auseinandersetzung mit dem T. einen wesentlichen Anteil an der Entstehung menschlicher Kultur hat, rücken die Zeugnisse der frühen Religionsgesch. großteils das irdische Leben in den Vordergrund. Die einzelnen rel. Traditionen gewichten T. und Weiterleben unterschiedlich. Aller…

Nimbus

(557 words)

Author(s): Thümmel, Hans Georg
[English Version] Nimbus, kunstgeschichtlich. Die christl. Kunst übernahm im 4.Jh. den heidnischen Brauch, Götter und andere Gestalten in Darstellungen durch einen N. auszuzeichnen. (Daß die mit Strahlennimbus versehene Sol-Darstellung [Sonne: III.] im Juliermausoleum unter St. Peter in Rom auch Christus meint, so O. Perler, Die Mosaiken der Juliergruft im Vatikan, 1953, ist durch nichts bewiesen, vgl. Sol und die Jahreszeiten, nimbiert, Rom, Marcellinus-Petrus-Katakombe, Kammer 45 und 67). Der N. ist gedacht als von der Person ausgehender übernatürlicher Lichtschein, der, auf die ganze Person bezogen, als Mandorla in Erscheinung tritt (zuerst: Rom, S. Maria Maggiore), wenn nur vom Kopf ausstrahlend, im eigentlichen Sinne N. ist. In der frühchristl. Kunst kennzeichnet (seit Mitte des 4.Jh.: Rom, S. Costanza; Katakombenmalereien) der N. als runde Scheibe hinter dem Kopf (unabhängig von dessen Haltung) die hl. Gestalt, zunächst v.a. Christus. Die Scheibe ist zumeist golden, aber oft auch in anderer Farbe (weiß, blau, rot). Daneben ist ein rechteckiges Feld hinter dem Kopf zur Hervorhebung von Stiftergestalten üblich. Doch tragen im Mosaik der kaiserlichen Stifter von Ravenna, S. Vitale, Justinian I. und Theodora runde goldene N. (ähnlich ebd. S. Apollinare in Classe). Im Laufe der Zeit wurde der N. verschieden durchgestaltet, am Rand, durch reliefierte Binnenzeichnung (bes. durch Strahlengitter), durch Edelsteinschmuck etc. Verschiedene N. in einem Bildwerk können Abstufungen von Heiligkeit verdeutlichen. Im 15./16.Jh. wurde gern der Name des Heiligen dem N. eingeschrieben. Auf Christus bezogen war seit dem 4.Jh. der Kreuznimbus, der zunächst mit dem Christogramm-N. (Mailand, S. Aquilino) – der aber auch Kaiser Valentinian auszeichnen kann (Genf, Missorium) – und dem Kreuz über dem Kopf im N. (Rom, S. Maria Maggiore) parallel geht. Doch ist der Kreuznimbus auch bei den anderen göttlichen Personen und ihren Symbolen möglich. Die Darstellung des N. als Scheibe führte auch zur Vorstellung von einer solchen. Die kugelförmige Ausbreitung des Lichts war in der Plastik ohnehin nicht darstellbar. So kann hier der N. als Scheibe die Bewegung des Kopfes mitmachen (Hildesheim, Bernwardstür, 1015). Gelegentlich ist dies auch in der Malerei der Fall (Padua, Arenakapelle, Giotto di Bondone um 1305). Doch setzte sich dies hier erst mit den naturalistischen Idealen im 15.Jh. durch. In Umkehrung der urspr. Vorstellung wurde das Symbol strahlenden Lichtes zur (perspektivisch verkürzten) Metallscheibe, die glänzend das Sonnenlicht reflektiert, in einem Fall erscheint diese Scheibe sogar auf einem Gestell aufgeschraubt (Dresden, Francesco Cossa, Verkündigung mit der Schnecke, 1472). Der N. kann auch ganz wegfallen oder durch ein natürliches Motiv ersetzt werden, am ehesten durch einen Lichtschein. Gleichzeitig setzte eine Fülle von Kompromißlösungen ein: strahlenförmige und vieleckige Gebilde sehr verschiedener Art, über dem Kopf schwebender goldener Ring, durchsichtige schleierhafte Scheibe etc. Bei Plastiken sind im Barock durchbrochene Scheiben auf hohem Dorn beliebt. Die Maria immaculata, aber auch J.v. Nepomuk, tragen einen Sternenkranz, der in der Plastik auf einem Metallreif sitzt. Seit dem 15.Jh., bes. aber im Barock, wird Gottvater im Westen a…