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Geteiltes Eigentum

(792 words)

Author(s): Thier, Andreas
Der Begriff G. E. kennzeichnet eine Konzeption der europ. Rechtstradition, in der einzelne Elemente des Eigentums-Rechts, insbes. die Befugnis zur Nutzung und zur Verfügung über eine Sache, auf verschiedene Personen aufgeteilt sind. Typischer Anwendungsfall war das Lehnsr…
Date: 2019-11-19

Expropriation

(838 words)

Author(s): Thier, Andreas
Expropriation is characterized by the compulsory seizure of property by a public entity, especially in a form that follows a regular procedure in return for compensation. Expropriation thus differs from confiscation, which is not compensated, and the simple imposition of limitations on property (such as measures in the interest of social responsibility). The concept of expropriation derives primarily from a French legal institution created at the turn of the 19th century. As a normative category…
Date: 2019-10-14

Dominium utile

(856 words)

Author(s): Thier, Andreas
Dominium utile is a form of divided ownership in the European legal tradition whereby the individual elements of property law, especially the right to use and dispose of an object (Res), were divided between different people. A typical case was the feudal relationship (Feudal law) in which the lord held the power to dispose of a fief while the vassal had the right to use it. This division of ownership rights distinguishes dominium utile from joint ownership or concurrent estate, in which al…
Date: 2019-10-14

Enteignung

(787 words)

Author(s): Thier, Andreas
E. lässt sich als zwangsweise hoheitliche Inanspruchnahme von Eigentum kennzeichnen, insbes. in der Form des Eigentumsentzuges, die in einem geordneten Verfahren gegen Entschädigung erfolgt. E. ist damit begrifflich von der entschädigungslosen Konfiskation und den bloßen Begrenzungen von Eigentum (wie etwa in Form der Sozialpflichtigkeit) abzugrenzen. Der Begriff E. ist dem franz. Begriff expropriation nachgebildet, der an der Wende zum 19. Jh. entstand. Als normative Kategorie setzt E. die Unterscheidung zwischen Privateigentum und staatlicher Gewalt voraus, basiert also auf der Vorstellung von verdichteter Staatlichkeit und ist deswegen ein typisch nzl. Phänomen (Staat). Trotzdem lassen sich erste Vor…
Date: 2019-11-19

Eigentum

(3,737 words)

Author(s): Thier, Andreas | Köster, Roman
1. Rechtlich 1.1. BegriffDer aus dem niederdt. egendom abgeleitete [20. 66–69] Begriff E. kennzeichnet das Recht zum Haben eines i. Allg. körperlichen Gegenstandes und bewirkt somit die rechtliche Unterscheidung zwischen Mein und Dein. Aus dieser normativen Zuordnung resultiert die Befugnis, über den Gegenstand zu verfügen und andere von der Einwirkung darauf auszuschließen. Die Ausübung dieser Herrschaftsmacht steht allerdings unter dem Vorbehalt von Rechten Dritter oder hoheitlicher, in der Regel durch Gesetz angeordneter Beschränkungen. Zentrale Funktion des E.-Begriffs im Diskurs von nzl. (wie dann auch moderner) Rechtswissenschaft und Politik war die normative Abgrenzung von Freiheitssphären innerhalb der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft einerseits und im Verhältnis zwischen…
Date: 2019-11-19