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Obelisk

(163 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Obelisk, ein in Ägypten seit dem Alten Reich bezeugter hoher, schmaler Pfeiler (griech. ο᾿βελο´ς/obelo´s, »Spitzsäule«, eigentlich »Bratspieß«), meist mit quadratischem Grundriß und einer häufig vergoldeten pyramidenförmigen Spitze. Seine mit dem Sonnengott Re verbundene kultische Bedeutung beruht darauf, daß die ersten Sonnenstrahlen die Spitze trafen und aufleuchten ließen. Häufig wurden O. paarweise am Tempel des Sonnengottes aufgestellt, Seitenflächen und Sockel waren zumeist mit Hierogly…

Parthenon

(222 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Parthenon, der Tempel der Athena Parthenos (Athene) auf der Akropolis in Athen, 447–432 v.Chr. auf den Fundamenten eines 480 zerstörten Vorgängerbaus unter der Oberaufsicht des Phidias errichtet, der auch das im Innern aufgestellte Kultbild der Athena Parthenos schuf (426 n.Chr. nach Konstantinopel verbracht). Das Zentrum des dorischen Tempels, die Cella, bestand aus zwei Räumen. In dem einen wurde der Bundesschatz des Attisch-Delischen Seebundes aufbewahrt, in dem anderen stand …

Wetter

(571 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Wetter, religionswissenschaftlich. Atmosphärische Erscheinungen und Ereignisse wie Wind, Regen, Blitz, Donner, Wolken und Hagel haben v.a. für ackerbautreibende Gesellschaften eine deren Grundlagen in elementarer Weise beeinflussende, fördernde wie zerstörende Bedeutung. Diese als in hohem Maße für kaum beeinflußbar und kaum vorhersagbar geltenden Wettereinflüsse legen den Gedanken an eine anthropomorphe Konzeptualisierung von deren Ursachen nahe (so noch in der modernen Alltagssp…

Nordamerika

(1,942 words)

Author(s): Wißmann, Hans | A. Noll, Mark. | Noll, Mark A.
[English Version] I. Allgemein 1.Geographie Der nördliche Teil des amer. Doppelkontinents (Amerika) umfaßt das Gebiet der nordamer. Arktis einschließlich Grönlands (dänisch), den im Norden vorgelagerten kanadisch-arktischen Archipel, das Übersee-De´partement Saint-Pierre-et-Miquelon (vor der Küste Kanadas, franz.), die brit. Bermuda-Inseln im Atlantik und das Festland mit den heutigen Staaten Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika bis zur Nordgrenze Mexikos im Süden. Das Gebiet N. erstreckt sich über 21,5 Mio. km 2 und wird von rund 274 Mio. Menschen …

Nahua

(115 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Nahua, Sprachengruppe der uto-aztekischen Sprachfamilie, zugleich Sammelbez. für die diese Sprachen sprechenden Völker Mesoamerikas (Mexiko). Nach der Nominalendung werden ihre Sprachen unterschieden in die der Nahuatl- und der Nahuat̲-Gruppe. Zur zweiten gehörten wahrscheinlich das untergegangene Toltekische (Tolteken) im Hochland von Mexiko und das erst Anfang des 20.Jh. ausgestorbene Pipil der Pipil von El Salvador, zur ersten v.a. die Sprache der Azteken (aztekische Religion). Hans Wißmann Bibliography R. Sime´on, Dictionnaire de la langue …

Wind

(286 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Wind, religionsgeschichtlich. Unter den zahlreichen atmosphärischen Wettererscheinungen (Wetter) nimmt der W. eine herausragende Stellung ein. Seine Insubstantialität, aber auch seine nicht an einen Ort gebundene Erscheinungsweise zus. mit seiner schwankenden Intensität und Unberechenbarkeit haben in vielen Rel. den Gedanken an eine personale Qualität des W. entstehen lassen. Neben der Bedeutung des W. als Beweger der für die Vegetation notwendigen Regenwolken kommt ihm bei Völker…

Pyramide

(307 words)

Author(s): Wißmann, Hans
[English Version] Pyramide, aus dem Griech. (πυραμι´ς/pyrami´s) übernommene Bez. für monumentale Bauten in verschiedenen Kulturen und mit unterschiedlicher rel. Funktion, deren Bauform annähernd der einer geometrischen P. (Kantenlinien über einem ebenen Vieleck in einem Punkt darüber verbunden) gleicht. In Ägypten dienten die P. als Grabbauten, seit dem frühen Alten Reich mit rechteckigem Grundriß, seit König Snofru (um 2570–2545 v.Chr.) mit dem seither bis zum Neuen Reich charakteristischen quadrati…

Sagen/Legenden

(3,219 words)

Author(s): Feistner, Edith | Wißmann, Hans | Arneth, Martin | Sellin, Gerhard | Roggenkamp, Antje
[English Version] I. Literaturgeschichtlich 1. Anders als das Märchen, das sich in einer fiktionalen, das Wunderbare wie selbstverständlich voraussetzenden Welt ansiedelt, erzählen S. und L. vom Einbruch des Wunders in die Wirklichkeit. Dabei wird dieser Einbruch in den S. als erschreckende, geheimnisvoll-unheimliche Erfahrung thematisiert, während ihn die L. in einen rel. geordneten Begründungszusammenhang einbetten. 2. Die Etym. der Begriffe S. und L. verweist auf zwei unterschiedliche Überlieferungsformen: die mündliche im Fall der S. (»das, w…