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Your search for 'dc_creator:( "A. Ihlenfeldt" ) OR dc_contributor:( "A. Ihlenfeldt" )' returned 132 results. Modify search

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Grotesk

(65 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
(serifenlose Linear-Antiqua), Schrift mit optisch gleich stark erscheinender Linienstärke. Sie hat im Gegensatz zur Antiqua keine Serifen. Die erste G. ist etwa 1827 entstanden. Bis heute (1989) sind eine sehr große Zahl von verschiedenen G.-Schriften entstanden. Sie finden in vielen Akzidenzen, Formularen und technischen Dokumentationen Verwendung. Unter den G.-Schriften stehen die Futura, die Helvetica und die Akzidenz-G. an führender Stelle. Grotesk. A. Ihlenfeldt

Punzenweite

(85 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
ein Begriff aus dem Bleisatz, heute Laufweite genannt. Der zwischen den Grundstrichen offene Raum wurde Punzenweite genannt. Die Weite zwischen zwei Versal H galt als Normalweite für alle gradlinigen, die zwischen zwei Versal O als solche für alle runden Versalien. Bei den Gemeinen galt analog die Weite zwischen zwei mm bzw. oo als normale Dickte (Laufweite). Drucktype. A. Ihlenfeldt Bibliography Blana, H.: Die Herstellung. 3. Ausg. München usw. 1993, S. 86 bis 87 Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe 1994, S. 205.

Schattierte Schriften

(62 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
sind Schriften, um deren Kontur herum noch eine oder mehrere gefüllte oder ungefüllte Linien gezogen sind. Sie sollen den Schriften ein plastisches Aussehen geben. Hier gibt es keine deutliche Trennung zu «konturierten Schriften». In der digitalen Satztechnik lassen sich solche «Schattierungen» auch individuell per Anwendungsprogramm erzeugen. Schattierte Schrift. Die Schrift «Umbra» aus der Linotype Collection. Eschborn 1988. A. Ihlenfeldt

Joanna

(21 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Antiqua-Schrift der Monotype, entworfen 1930 von Eric Gill. Heute im Fotosatz bei der Berthold AG, Berlin. A. Ihlenfeldt

Grundschrift

(18 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
die Bezeichnung für die Schriftgröße, aus der der eigentliche Lesetext einer Drucksache gesetzt ist A. Ihlenfeldt

Luthersche Gießerei

(68 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Frankfurt a. M. Die Schriftgießerei der 1530 gegr. Offizin von C. Egenolff gelangte durch Erbfall und Heirat 1629 in den Besitz der Familie Luther und nahm unter der Leitung von H. E. Luther seit 1731 einen großen Aufschwung. Ihre Handelsbeziehungen reichten bis Nordamerika. Sie verfiel gegen Ende des 18. Jh.s. A. Ihlenfeldt Bibliography Mori, G.: Die Egenolff–Luthersche Gießerei in Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. 1926

Gotisch

(49 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
(Gebrochene), Bezeichnung für Druckschriften, deren Form aus gebrochenen Linien besteht. Sie sind im Charakter den alten Hss. entlehnt. Sie gibt es in den Ausprägungen «Gotisch», «Rundgotisch», «Schwabacher» und «Fraktur». Die reinen Formen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s durch oft überreiche Zierformen ergänzt. A. Ihlenfeldt

Jean-Paul-Fraktur

(43 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Schrift von Breitkopf & Härtel aus dem Jahre 1798. Die Versuche mit dieser Schrift gehören zu den Bestrebungen, die Breitkopf und Unger Ende des 18. Jh.s unternahmen, um die Fraktur zu vereinfachen und dem Charakter der Antiqua anzunähern. A. Ihlenfeldt

Italia

(27 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Antiqua-Schrift der International Type Face Corporation (ITC), New York. Entworfen von Cohn Brignall 1977. Heute im Fotosatz bei allen Lizenznehmern der ITC. A. Ihlenfeldt

U-Haken

(97 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
(Haken über dem kleinen u), erscheint in der dt. Kanzlei- und Kurrentschrift des 16. Jh.s, gelegentlich schon im 15. Jh. in der Missalschrift. Er war notwendig geworden, nachdem das n und das u gleich geschrieben wurden. Seine Form entstand aus einem übergeschriebenen o, ist anfänglich einem v oder einem geschlungenen Abstrich ähnlich. Im Barock nahm er dann oft sehr schwungvolle Formen an, um im 19. Jh. ein einfacher Haken zu werden. In aktuellen Druckschriften ist dieser u-Haken nicht mehr zu finden. A. Ihlenfeldt Bibliography Delitsch, H.: Gesch. der abendländischen Schreibsc…

Kleist-Fraktur

(14 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine von WalterTiemann für Gebr. Klingspor entworfene Schrift, 1927 erschienen. A. Ihlenfeldt

Haarstriche

(27 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
feine Verbindungsstriche zwischen den senkrechten Grundstrichen eines Schriftzeichens. H. sind bes. ausgeprägt bei den klassizistischen Antiquaschriften. Ein exemplarisches Beispiel ist die Bodoni. (Bodoni-Schriften) A. Ihlenfeldt

Viertelpetit

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Größenbezeichnung aus dem nicht mehr gebräuchlichen typografischen Maßsystem mit einem metrischen Wert von zwei Punkt. (Abb. Bd. II, S. 305) A. Ihlenfeldt

Sebaldus-Gotisch

(29 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Druckschrift gotischen Charakters, die auf den Formen der Mönchshss. beruhte. Heute in den Programmen der Schrifthersteller für den digitalen Satz nicht mehr zu finden. A. Ihlenfeldt

Italian Old Style

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Antiqua-Schrift der Monotype, entworfen von Frederic W. Goudy 1924. Heute im Fotosatz bei der Berthold AG, Berlin. A. Ihlenfeldt

Holzbuchstabe

(21 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
in der Regel aus Birnbaumholz geschnittene Buchstaben in großen Schriftgrößen. Holzbuchstaben werden in der Plakatschrift verwendet. Holzschrift A. Ihlenfeldt

Sans serif

(106 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
franz. = ohne Querstrich, ist im Sprachgebrauch der anglo-amer. Satztechnik die Bezeichnung für die nach DIN 16 518 unter «Serifenlose Linear-Antiqua» definierte Gruppe. Im dt. Sprachgebiet wird sie meist als «Grotesk» bezeichnet. Es handelt sich um Schriften ohne Querstriche an den Enden der Senkrechten mit optisch gleichen Strichstärken. Zu den bekanntesten gehören die «Helvetica» der heutigen Linotype-Hell AG, die «Futura» von Paul Renner und die «Gill-sans» von Eric Gill. Sans serif. Neue Helvetica leicht. Linotype Collection. Eschborn 1988. A. Ihlenfeldt Bibliography Be…

Mainzer

(59 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung aus dem Bleisatz für einen Schriftgrad zwischen 10 p und 12 p, also von etwa 11 p Kegel. Eine andere Bezeichnung in Deutschland für diesen Schriftgrad war auch Rheinländer und Descendiain. Mainzer Ablaßbrief. 31 zeilige Fassung. 1454/55· A. Ihlenfeldt Bibliography Klinischs Graphische Bücherei. Handb. für Schriftsetzer. Frankfurt a. M. 1938, S. 33

Senats-Fraktur

(35 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine von Friedrich Bauer entworfene Druckschrift für den Bleisatz, 1911 von der Schriftgießerei Genzsch & Heyse herausgegeben. Heute in den Programmen der Schrifthersteller für den digitalen Satz nicht mehr zu finden. A. Ihlenfeldt

Imprint

(29 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Antiqua-Schrift der Monotype Corporation Ltd., entworfen 1912 von Gérard Meynell, John Henry Mason, Jackson, Edward Johnston. Heute im Fotosatz bei der Berthold AG, Berlin. A. Ihlenfeldt

Post–Mediäval

(23 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
von Herbert Post 1951 für die H. Berthold AG geschnittene Antiqua, heute auch in zwei Schnitten im Fotosatz erhältlich. A. Ihlenfeldt

Petrarca-Schrift

(39 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
auch «Fere humanística» oder «Go-tico-Antiqua» genannt. Diese Form tritt zuerst in den Hss. Petrarcas auf. In Deutschland, Frankreich und England taucht sie erst in den Frühdrucken auf. Petrarca-Schrift. A. Ihlenfeldt Bibliography Kapr, A.: Schriftkunst. Dresden 1971, S. 64.

Zirkularschrift

(35 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
In den heute zugänglichen Schriftenverz. wird der Begriff Z. immer im Zusammenhang mit einer Auswahl von Kursivschriften (Kursivtypen) verwendet. Im allg. Sprachgebrauch in der Fachwelt fi ndet er kaum noch Verwendung. A. Ihlenfeldt

Garamond-Antiqua

(68 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Als G.-A. wurden lange die «Caractères de l'Université» der franz. Nationaldruckerei bezeichnet, die indessen von Jean Jannon herrühren (s. Abb. Bd. I, S. 105). Als G.-A. wurde sie 1919 von der American Type Founders Co., dann von der Monotype nachgeschnitten. Auf alte Vorbilder gehen ebenfalls die modernen Nachschnitte der Stempel AG, der Lettergieterij Amsterdam, der International Type Face Corporation und der Berthold AG zurück. A. Ihlenfeldt

Venezianische Renaissance-Antiqua

(95 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Die Renaissance-Antiqua-Schriften sind aus der humanistischen Minuskel des 15. Jh.s hervorgegangen. Haar- und Grundstriche sind in ihrer Stärke nicht sehr verschieden; die Achse der Rundungen ist nach links geneigt, die Serifen sind ein wenig ausgerundet. Die V. ist charakterisiert durch ein anmutiges, leichtes Gesamtbild. Diese Schriftmarke gibt es in großer Zahl für alle elektronischen Satzsysteme. Fettere Schnitte sind erst in jüngerer Zeit für einige wenige Familien hinzugefügt worden. Venezianische Renaissance-Antiqua. Die Schrift «Seneca» der Fa. Berthold…

Insertio

(19 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Schriftgradbezeichnung (6½ Punkt) aus dem Bleisatz, nach 1900 für den Anzeigensatz in deutschen Zeitungen eingeführt. A. Ihlenfeldt

Parakritische Zeichenkombination

(50 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
wird beim Setzen das Zusammentreffen von Zeichen genannt, bei denen sich im fließenden Text die optischen Zeichenabstände durch die geometrische Form der Zeichen verschlechtern, etwa bei To We Va u.a. m. Zur Abhilfe dienen die sog. «Ästhetikprogramme» (To, We, Va), welche die Zeichen optisch angleichen. A. Ihlenfeldt

Winkelmann-Antiqua

(26 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine von Carl Ernst Pöschel entworfene Schrift für die eigene Gießerei. In den Programmen digitaler Schriftanbieter ist sie nicht mehr zu finden. A. Ihlenfeldt

Künstlerschreibschrift

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine der Hs. nachempfundene Druckschrift der Schriftgießerei D. Stempel AG, Frankfurt, und der Berthold AG, Berlin, aus dem Jahre 1903. A. Ihlenfeldt

Hoffmann'sche Buchdruckerei

(40 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Felix Krais, Stuttgart, gegr. 1829 von dem Verlagsbuchhändler Carl Hoffmann (1802–1883), der sie seinem Enkel Felix Krais übertrug. Dieser erwarb sich als Förderer des Buchgewerbes große Verdienste. A. Ihlenfeldt Bibliography Rodenberg, J.: Dt. Pressen. Leipzig 1925, S. 237–238.

Schoch, Friedrich

(65 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Schriftgießer in Augsburg. S. gab 1840 eine vereinfachte gotische Schrift heraus, die unter dem Namen «Schochisch» auch von anderen Gießereien übernommen wurde. Eine Schrift, die heute in den Programmen der Schrifthersteller für den digitalen Satz nicht mehr zu finden ist. Friedrich Schoch. Die Schrift «Schochisch» leicht verkleinert. Augsburg 1840. A. Ihlenfeldt Bibliography Bauer, F.: Chronik der Schriftgießereien. 2. Aufl. Offenbach 1928, S. 6.

Palatino

(60 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine nach Giambattista Palatino benannte, 1948 von Hermann Zapf für den Bleisatz geschaffene, von der Schriftgießerei D. Stempel hrsg. und von der Linotype als Aldus–Buchschrift verbreitete Antiqua. Nach einer Überarbeitung ist sie heute weltweit im Lieferumfang von Postscript–Laserdruckern zu finden. Palatino. Die Schriftfamilie. A. Ihlenfeldt Bibliography Kapr, A.: Schriftkunst. 3. Aufl. München usw. 1983, S. 214, 347 bis 348.

Perpetua

(49 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine von Eric Gill 1925 für die Monotype entworfene Schrift für den Bleisatz. In den Jahren 1930 bis 1959 Erweiterung auf mehrere Schriftschnitte. Heute ist sie in den modernen Satzverfahren ebenfalls verfügbar. A. Ihlenfeldt Bibliography Muzika, F.: Die schöne Schrift. Bd. 2. Hanau 1965, S. 452 bis 458.

Impact

(22 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Grotesk-Schrift der Lettergietjerij Amsterdam, entworfen von Geoffrey Lee 1965. Heute im Fotosatz bei der Berthold AG, Berlin. A. Ihlenfeldt

Serifenbetonte Linear-Antiqua

(58 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
in der Schriftklassifikation DIN 16518 aus dem Jahr 1964 die Schriftgruppe V. Sie umfaßt Schriften mit optisch gleichen Strichstärken, die bes. ausgeprägte Serifen (Serif), meist in der Stärke der Grundstriche, besitzen. Serifenbetonte Linear-Antiqua. Die Schrift ½Memphis normal╗ aus der Linotype Collection. Eschborn 1988. A. Ihlenfeldt Bibliography Lexikon der grafischen Technik. 4. Aufl. München 1977, S. 538

Viertelsatz

(20 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Als Wortzwischenraum wurde beim Bleisatz nur ein Viertelgeviert benutzt, wenn ein bes. geschlossenes Zeilenbild gewünscht wurde. A. Ihlenfeldt

Konsultationsgrößen

(28 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
alte Bezeichnung für Schriftgrößen von etwa 6 bis 9 Punkt (zur Konsultation herangezogene Daten in einem Text, z. B. Fußnoten) unter der normalen Textschrift. A. Ihlenfeldt

Plantin

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
von F. H. Pierpont 1913 für die Monotype entworfene Antiqua-Schrift. Sie ist heute auch im. Fotosatz erhältlich. Plantin. Schriftenfamilie. 1913. A. Ihlenfeldt

Peter-Jessen-Schrift

(30 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
von Rudolf Koch geschaffene und von der Schriftgießerei Klingspor auf den Markt gebrachte Bibel-Gotisch. (Abb. Bd. IV, S. 86.) A. Ihlenfeldt Bibliography Kapr, A.: Schriftkunst. Dresden 1971, S. 211.

Italic

(10 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
engl.-amer. Bezeichnung für echte kursive Schriftschnitte. A. Ihlenfeldt

Großmütterchen

(40 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine dt. (Sütterlin) Schreibschrift, die 1917 von der SchriftgießereiJ. G. Scheiter & Giesecke, Leipzig, herausgebracht wurde. Der allgemeine Gebrauch dieser Grundschrift in den dt. Grundschulen wurde Anfang der 1940er Jahre zugunsten der lat. Ausgangsschrift aufgegeben. Großmütterchen. A. Ihlenfeldt

Present

(21 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine von F. K. Dallwey 1974 für die Stempel AG für den Bleisatz geschnittene Schreibschrift. Present. 1974 A. Ihlenfeldt

Schriftproben

(87 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
sind Drucksachen in Form von Einzelbl., Heften, Büchern und Mappen, in denen Schriftfamilien mit den angebotenen Schriftschnitten gezeigt werden. Bis zum Fotosatz waren große Schriftposter und Prospekte mit Anwendungsbeispielen die beliebteste Form. S. werden für den digitalen Satz heute nur noch von wenigen Schriftherstellern und -lieferanten ausgegeben. Die älteste erhaltene S. gab 1486 Erhard Ratdolt bei seiner Übersiedelung von Venedig nach Augsburg heraus. Schriftproben. Rotunda, Renaissance-Antiqua und Griechisch. Augsburg, Erhard Ratdolt 1486. A. Ihlenfeldt Bib…

Kapitälchen

(107 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
sind Großbuchstaben (Versahen) im Druck in optischer Höhe der Mittellängen einer Schrift. Im Fotosatz unterscheidet man zwischen echten und falschen Kapitälchen. Echte K. werden vom Schriftdesigner extra gezeichnet, sie sind breiter in der Form und besitzen die gleiche Strichstärke wie die Normalzeichen; falsche K. dagegen werden durch Verkleinern der Versalien er- zeugt, sind in sich schmaler als die echten K. und zeigen dadurch eine schwächere Strichstärke. Aller Kunst muß das Handwerk vorausgehen Kapital. Umstechen des Kapitals. Zeichnung: H. Nitz Kapitälchen. Die Propo…

Polo

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
(GST Polo) von Georg Salden 1981 /1982 für den GST (Georg–Salden–Kreis) und den Fotosatz entworfene serifenlose Linear–Antiqua in verschiedenen Schnitten. A. Ihlenfeldt

Schriftstärke

(37 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
heute unter dem Begriff Strichstärke gebräuchlich, bezeichnet die Breite der Zeichenkonturen. S. ist die Bezeichnung von Schriftschnitten wie leicht, normal, halbfett, fett usw. A. Ihlenfeldt Bibliography Lexikon der grafischen Technik. 7. Aufl. Leipzig 1986, S. 525.

Impuls

(24 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
eine Schreibschrift der Schriftgießerei Johannes Wagner. Entworfen von Paul Zimmermann 1954. Heute im Fotosatz bei der H. Berthold AG, Berlin. A. Ihlenfeldt

Handshriftliche Antiqua

(57 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
Zur Gruppe der «handschriftlichen» A. werden alle Antiqua-Schnitte für Druckschriften gezählt, bei denen der Schriftentwerfer in persönlicher Handschrift die klassischen Merkmale abgewandelt hat. Sie sind bewegter als die Grundformen, ohne aber zu den Schreibschriften zu zählen. Handschriftliche Antiqua. Die ITC Zapf Chancery von Hermann Zapf. New York, International Typeface Corporation 1979 ff. A. Ihlenfeldt

Serif

(69 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
arab. = Füßchen, ist die Bezeichnung für die mehr oder weniger stark ausgeprägten oberen und unteren Begrenzungen der Grundstriche bei den nach DIN 16518 (Klassifikation von Schrift) in den Gruppen 1–5 definierten Drucktypen. Die Serifen werden auf die babylonische Keilschrift zurückgeführt. Sans Serif A. Ihlenfeldt Bibliography Catich, E. M.: The Origin of the Serif. Davenport 1968 Col-lin, P. H.: Dictionary of Printing and Publishing. Teddington 1989, S. 214–215

Typenkatalog

(11 words)

Author(s): A. Ihlenfeldt
heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für Schriftmusterbücher. A. Ihlenfeldt
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