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Your search for 'dc_creator:( "Decker, Wolfgang (Köln)" ) OR dc_contributor:( "Decker, Wolfgang (Köln)" )' returned 36 results. Modify search

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Akoniti

(173 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln)
[English version] (ἀκονιτί). Ehrender t. t. der agonistischen Sprache: “kampflos”, wörtl. “ohne Staub”, d. h. ohne nach dem Einölen den Körper mit dem diätetisch wichtigen Sandstaub (Philostr. de gymnastica 56) bestreuen zu müssen. A.-Siege gab es, wenn nur ein Athlet gemeldet hatte (z. B. Paus. 5,21,14) oder, häufiger, wenn die Gegner aus Furcht oder mangels Erfolgsaussicht zurücktraten. Das geschah zumeist in den Kampfsportarten, aber nicht nur im Ringen, wie Philostr. de gymnastica 11 zeigt. Be…

Diaulos

(238 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln)
[English version] (δίαυλος). “Doppelflöte” bzw. Doppellauf, griech. Laufdisziplin, deren Distanz zwei Stadionlängen, d.h. ca. 385 m betrug [1. 69f.]. Damit bei der relativ kurzen Strecke den außen startenden Läufern keine Nachteile entstanden, wurden individuelle Wendepfosten verwendet und die Nachbarbahn für die zweite Stadionlänge freigehalten [2. 106-110; 3]. Somit lag die Zahl der tatsächlichen Startplätze bei der Hälfte der jeweils vorhandenen. Eine zentrale Wende wie beim Dolichos hätte unwe…

Korykos

(234 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln) | Hild, Friedrich (Wien)
[English version] [1] hängender Sandsack (κώρυκος, lat. follis pugilatorius). Ein hängender Sandsack (Füllung auch: Mehl, Feigenkerne), der den Faustkämpfern (Faustkampf) und Pankratiasten (Pankration) als Trainingsgerät diente (Phil. Perí gymnastikḗs 57), aber auch zu heilgymnastischen Zwecken benutzt wurde (Gal. De sanitate tuenda 2,8,1-2; 2,10,1; Hippokr. Perí diaítēs 2,64; 3,81). Zur bekannten bildlichen Darstellung des Schlagens des K. auf der Ficoronischen Ciste s. [1. Abb. 119]. Decker, Wolfgang (Köln) Bibliography 1 R. Patrucco, Lo sport nella Grecia antic…

Agonothetes

(358 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln)
[English version] (ἀγωνοθέτης). Während Amt und Funktion des A. in vorgriech. Zeit nicht belegt sind, erfüllt bereits Achilleus als Spielgeber der Leichenspiele zu Ehren des Patroklos (Hom. Il. 23,257-897) in vollendeter Form die Aufgaben späterer A. [1.81-82]. Als Veranstalter stellt er wertvolle Preise aus eigenem Besitz bereit und verteilt sie, wobei seine Fähigkeit als Schiedsrichter mehrfach gefragt ist (Einsprüche, Vergabe von Sonderpreisen). Gleichzeitig betätigt er sich als Kampfrichter: B…

Laufwettbewerbe (Dromos)

(532 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln)
[English version] Das Laufen erscheint in Sumer als Königsattribut [1]. Der ägypt. Pharao beweist seine läuferischen Fähigkeiten im Ritual des Jubiläumsfestes (äg. ḥb-sd) [2]. Als Wettbewerb ist es erstmals bei den Hethitern belegt, bei denen das Amt des königlichen Zaumhalters in einem Wettlauf vergeben wird [3]. Ein L. über eine Distanz von ca. 100 km nach längerem täglichen Training wird von Soldaten des ägypt. Königs Taharka 686/685 v.Chr. ausgetragen [4]. L. ist Bestandteil des Leichenagons für Patroklos (Hom. Il. 23,740-797), den der “schnellfüßige” (πόδας ὠκύς, pódas ōkýs)…

Diskuswurf

(363 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln)
[English version] Der Diskus (δίσκος, dískos) war seiner Herkunft nach ein in Form der Rohluppe erstarrtes Produkt des Ausschmelzens von Kupfer. Urspr. eine gesuchte Handelsware der Bronzezeit, wurde er zum Sportgerät [1]. In der Ilias (23,826-849), wo er unter der Bezeichnung σόλος ( sólos) vorkommt (23,826, 839, 844; so auch poetisch bei Q. Smyrn. 4,436), ist dieser Zusammenhang noch spürbar, wenn Diskus Wettkampfgerät und Preis zugleich ist, anachronistisch aber aus Eisen besteht [2]. Als Wurfscheibe aus Metall (gelegentlich Stein), z…
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