Search

Your search for 'dc_creator:( "Dehn, Ulrich" ) OR dc_contributor:( "Dehn, Ulrich" )' returned 4 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Toleranz/Intoleranz

(5,239 words)

Author(s): Dehn, Ulrich | Gertz, Jan Christian | Wischmeyer, Oda | Ohst, Martin | Kronauer, Ulrich | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich T./I. müssen im Gegenüber zu u.a. Respekt, Koexistenz, Indifferenz, Akzeptanz und Vorurteil profiliert werden und korrespondieren im öfftl. Raum mit dem Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein der Religionsfreiheit. Sie entspringen dem Anspruch exklusiver rel. Wahrheit bzw. kollidieren mit ihm. T. bedarf der Einsicht in die Irrtumsfähigkeit und Grenze menschlicher (Glaubens-)Erkenntnis, I. verweigert diese Einsicht. Unterschieden werden können (nach Gerl…

Seelenwanderung

(1,185 words)

Author(s): Betz, Hans Dieter | Dehn, Ulrich | Dan, Joseph | Schmidtke, Sabine
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1.Zum Begriff. Antike Lehren von der S. reichen zurück bis zu den Vorsokratikern des 6./5.Jh. v.Chr. (Empedokles, Pythagoras, Orphiker/Orphik), wobei ein Dualismus von Leib und Seele vorausgesetzt ist. Danach ereignet sich die Geburt eines Menschen nicht als ganzheitliche Neuschöpfung, sondern als Wiedereinkörperung einer präexistenten Seele. Wiederholte Einkörperungen schließen nicht nur Menschen jeden Standes, sondern auch Tiere und Pflanzen ein und d…

Rigorismus

(648 words)

Author(s): Dehn, Ulrich | Heesch, Matthias
[English Version] I. Religionswissenschaftlich R. ist eine ethische Kategorie, die meist im Zusammenhang perfektionistischer Gemeinschaften angewendet wird. Sie meint ein unbeugsames und starres Festhalten an Grundsätzen des Verhaltens (und Denkens) und opponiert dem Laxismus als einer unbekümmerten und lässigen moralischen Gesinnung. Als Haltung, die nicht nur auf sich selbst und die eigene Gemeinschaft, sondern auch auf andere angewandt wird, kann R. zur Intoleranz (Toleranz/Intoleranz) werden, v…

Sekten

(2,411 words)

Author(s): Dehn, Ulrich | Bochinger, Christoph | Thiede, Werner | Thiele, Christoph
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Nicht nur die philol. Herleitung, auch der Gebrauch des Wortes S. selbst ist umstritten. Die Herkunft von secare (»abspalten«) ist denkbar, ebenso die von secta (von sectus, sequi, »Schulrichtung«). Im letzteren wertneutralen Sinne wird »sect« im Englischen verwendet, während dem dt. (pejorativen) »S.« meist der engl. »cult« als polemische Fremdbez. entspricht. Max Weber (s.u. II.) unterschied zw. Freiwilligkeit, Exklusivität und »rel.-ethischer Qualif…