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Religionsphilosophie

(2,927 words)

Author(s): Großhans, Hans-Peter | Kuße, Holger
1. Westliche Ausprägungen 1.1. Begriffsgeschichte Der Ausdruck R. ist erstmals im Titel einer 1770 erschienenen Schrift des dt. Theologen Abraham Friedrich Rückersfelders belegt [11]. Sigismund von Storchenau griff ihn 1772 in seinem Werk Die Philosophie der Religion [15] auf; Karl Leonhard Reinhold führte den Begriff ›Philosophie der Religion‹ dann in die Diskussion um Kants Moraltheologie ein [10. 185, 238]. Ab den 1790er Jahren wurde R. häufig gebraucht und dann auch rasch zur Bezeichnung einer philosophischen Disziplin [19]; [20]. Zuerst blieben die beiden Ausdrücke …
Date: 2019-11-19

Chiliasmus

(2,288 words)

Author(s): Großhans, Hans-Peter
1. Begriff und UrsprungCh., von griech. chília (»tausend«) – auch »Millenarismus« (nach lat. millenium) genannt – bezeichnet die Vorstellung einer tausend Jahre langen irdischen Heilszeit unter der Herrschaft des wiedergekommenen Christus am Ende der Zeit (Messias). Nach Offenbarung 20,1–7 sollen vor der allgemeinen Totenauferstehung, dem Jüngsten Gericht und dem ewigen Heil die im Voraus auferweckten Märtyrer und Bekenner mit Christus zusammen tausend Jahre lang in einem Friedensreich (im Goldenen Zeitalter) auf Erden herrschen.Hans-Peter Großhans2. Historischer und…
Date: 2019-11-19

Wahrheit

(4,276 words)

Author(s): Sparn, Walter | Mizrahi, Moti | Großhans, Hans-Peter
1. AllgemeinDas Wort W. (lat. veritas, franz. vérité) bedeutete indogerman. »Achtung«, »Zustimmung«, »Treue« (daher engl. truth); auch griech. alḗtheia (wörtlich »Unverborgenheit«) wurde für die Begriffsgeschichte wichtig. Die lebenspraktischen Fragen, ob eine Behauptung oder Mitteilung wahr ist, an welchen Maßstäben dies zu messen und zu erkennen ist, finden in jeder Kultur implizite oder explizite Antworten; die Frage, was W. sei, tritt zutage, sobald eine Kultur in Religion und Wissenschaft reflexiv wird. In E…
Date: 2019-11-19

Innerlichkeit

(995 words)

Author(s): Großhans, Hans-Peter
1. Wortgeschichte und BedeutungDas dt. Substantiv I. ist eine spezifische Erscheinung der späten Nz., auch wenn sich innkerkeit bereits im frühen 14. Jh. bei Meister Eckhart für »innerer Mensch« nachweisen lässt [3. 419]. Klopstock verwendete das Wort erstmals 1779 für ein poetisches Verfahren (Poetik), das die eigentliche, innerste Beschaffenheit einer Sache heraushebt. Ab 1787 gebrauchte auch Goethe den Begriff zur Bezeichnung der inneren Natur des Menschen oder der Nation [12]. Danach wurde er v. a. von G. W. F. Hegel im Zusammenhang mit der Vermittlung des Inneren…
Date: 2019-11-19