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Your search for 'dc_creator:( "Hübner, Ulrich" ) OR dc_contributor:( "Hübner, Ulrich" )' returned 7 results. Modify search

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Tyrus

(159 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] (im Ostjordanland) im Wādī ṣ-Ṣīr ca.25 km westlich von ʿAmmān ist mit ʿIrāq el-Emīr (Sourabitta und Tauros) identisch. T. war im 3.Jh. v.Chr. im Besitz eines Zweigs der Jerusalemer Tobiaden, die in T. als Kommandanten einer halbautonomen Militärkolonie im Dienst der Ptolemäer agierten. Nach Streitigkeiten mit den Oniaden zog sich der Tobiade Hyrkan ben Joseph nach T. zurück (2Makk 3,11; Flav.Jos.Ant. XII 186–236; vgl. CIJ 868). Ob der in Neh 2–4.6.13 erwähnte Halbjudäer bzw. -a…

Tell es-Saʿīdīye

(210 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] . Laut den Ausgrabungen durch Pritchard 1964–1967 und seit 1985 durch Tubb war die im zentralen Jordantal gelegene Ortslage spätestens seit der FB-Zeit besiedelt, erlebte in der ausgehenden SB-Zeit und der frühen E-Zeit eine urbane Blüte, wahrscheinlich als Sitz eines äg. Gouverneurs. Das einzigartige Wassersystem bestand aus einer überdachten Treppe, die zu einer Quelle extra muros führte. Nach einer Besiedlungslücke lebte die Stadt als Teil des Kleinstaates Israel wieder auf, b…

Rabbat-Ammon

(345 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] . Der Ortsname »Die große (Stadt) Ammons« (Jos 13,25; 2Sam 11,1; 12,26.29; Ez 25,5 u.ö.) ist die Kurzform für רַבַּת בְּנֵי עַמּוֹן/Rabbat b enê ‘Ammôn (Dtn 3,11; 2Sam 12,26 u. ö.) und kann mit Zitadelle und Teilen der Unterstadt des heutigen ʿAmmān identifiziert werden. Seit prähist. Zeit besiedelt, entwickelte sich R. während der MB- und SB-Zeit zu einem Stadtstaat. Laut 2Sam 8,12; 10,1ff. u. ö. wurde R. von David erobert. An Lot als angeblichen Gründer R., an Uria und sein angebliches Grab sowie an Sa…

Tell Dēr ʿAllā

(360 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] liegt im zentralen Jordangraben, 5 km östlich des Jordan und 1,5 km nördlich des Jabbok, und war Kreuzungspunkt wichtiger Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen. Grabungen der Universität Leiden (Hendricus Jacobus Franken; Gerrit van der Kooij) und der Universität Irbid (Moawiyah M. Ibrahim; Zaidan Kafafi) seit 1960 haben die Grundzüge der Besiedlung nachgewiesen: Spätestens seit der MB-Zeit II besiedelt, war der Hügel in der SB-Zeit Heiligtum und Marktzentrum der Region. Zu den Fun…

Numismatik

(2,484 words)

Author(s): Hübner, Ulrich | Uehlinger, Christoph | Sommer, Andreas Urs | Ilisch, Lutz
[English Version] I. Zum Begriff N. ist die Wiss. vom hist. Geld- und Münzwesen. Namensgebend ist die Münze (griech. n̆ο´μισμα, lat. nummus). Nach ersten Versuchen in der Renaissance etablierte sich die N. spätestens seit Johann Hilarius Eckhel (1737–1798) als moderne Wiss. und entwickelte ein eigenes methodisches Instrumentarium. Ulrich Hübner II. Bedeutung 1.Für die Archäologie Als meist autorisierte offizielle Dokumente haben Münzen durch ihre epigraphischen und ikonographischen Informationen einen hohen hist. Quellenwert für die Kultur-, Rel…

Spiel

(2,815 words)

Author(s): Matuschek, Stefan | Hübner, Ulrich | Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Klie, Thomas
[English Version] I. Kulturgeschichtlich Als grundlegendes kulturbildendes Phänomen und damit zugleich als Wesensmerkmal des Menschen hat der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga das S. bestimmt. Seine These vom »homo ludens« tritt ergänzend neben die anthropologischen Theorien vom »homo sapiens« und »homo faber« und andere Begründungen der Kultur in Vernunft und Arbeit. Vorausgesetzt ist dabei folgende Definition: »S. ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewis…

Palästina

(5,866 words)

Author(s): Hübner, Ulrich | Hütteroth, Wolf | Knauf, Ernst Axel | Eck, Werner | Carmel, Alex | Et al.
[English Version] I. Bezeichnungen Die Siedlungsgebiete, die von den Philistern besiedelt und nach den ass. Eroberungen im akkad. Sprachgebrauch als Palasˇtu u.ä. zusammenfassend benannt worden waren, dürften die Grundlage jener Bez. bilden, die im Griech. erstmals bei Herodot (als Sy´ria hē´) Palaisti´ne (Hdt. 1,105; 2,104.106; 3,5.91; 4,39; 7,89) belegt ist, auch wenn das zu vermutende aram. Zwischenglied der pers. Zeit, auf das der griech. Sprachgebrauch zurückgehen dürfte, (bisher) nicht beleg…