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Your search for 'dc_creator:( "H. Bohrmann" ) OR dc_contributor:( "H. Bohrmann" )' returned 295 results. Modify search

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Aviso

(57 words)

Author(s): H. Bohrmann
Avviso (ital. = Meldung, Nachricht, Bekanntmachung) wird in der Frühzeit des Zeitungswesens im 16. und 17. Jh. wie «Zeitung» als Nachricht verstanden. Diese Bedeutung hat auch der Titel einer der beiden frühesten Überlieferungen gedruckter (Wochen-)Zeitungen, der Wolfenbütteler Aviso von 1609. H. Bohrmann Bibliography Der Aviso des Jahres 1609. In Facsimiledruck. Hrsg. v. W. Schöne. Leipzig 1939.

Avisenschreiber

(126 words)

Author(s): H. Bohrmann
Zeitunger oder Novellisten hießen im 16. und 17. Jh. Personen, die im Dienste von Fürsten, für Städte und Fernhandelskaufleute (in der Regel wohl nebenberuflich) die ihnen zukommenden Nachrichten sammelten und an ihre Auftraggeber in Nachrichten-Briefen, später wohl häufiger auch von fremder Hand vervielfältigt, als geschriebene Zeitungen versandten. Geschriebene Zeitungen haben trotz Erfindung des Buchdrucks auch wegen geringerer Zensureingriffsmöglichkeiten längere Zeit neben gedruckten bestanden. H. Bohrmann Bibliography Kleinpaul, J.: Die Fuggerzeitungen de…

B-Stück

(40 words)

Author(s): H. Bohrmann
Bezeichnung fur Zeitungs- oder Zeitschrif-tenabonnements, die durch den Postzeitungsdienst nicht nur ausgeliefert wurden, sondern auch bei der Post bestellt und bezahlt werden konnten. Mit der Reform des Postzeitungsdienstes 1978 abgeschafft. H. Bohrmann Bibliography Brummund, P.: Pressevertrieb. 1. Munchen 1985.

Anzeigenkollektiv

(24 words)

Author(s): H. Bohrmann
Gruppe thematisch zusammengehöriger Anzeigen, die zu besonderen Anlässen (Jubiläumsausgabe Weihnachtsausgabe etc.) oder für Themenhefte (Urlaub, Mode, Freizeit usw.) eingeworben werden. H. Bohrmann

Abbestellquote

(36 words)

Author(s): H. Bohrmann
prozentualer Anteil zahlender Bezieher einer periodischen Veröffentlichung, die innerhalb bestimmter Zeiträume ihr Abonnement gekündigt haben. Die A. ist, unter Berücksichtigung der neu eingegangenen Bestellungen, ein Indikator für den wirtschaftlichen Erfolg eines Blattes. H. Bohrmann

Abendblatt

(136 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Abendausgabe einer zwei- oder dreimal täglich erscheinenden Ztg., die gegen Mittag angedruckt wurde und deshalb noch die vormittags eingehenden Nachrichten aufnehmen konnte. Obwohl die Voraussetzungen mehrfacher Ausgaben (großes Zeitungspublikum in städtischen Verdichtungsräumen, hohe Nachrichtendichte und zweckmäßige Auslastung von Satz-und Drucktechnik) heute noch zutreffen, ist die Differenzierung von Morgen-, Mittags- und Abendblatt wegen des Vordringens der aktuellen elektronischen Nachrichtenmedien eingestellt worden. 2. Abendztg., ein nur am Mitta…

Groschenroman-Zeitschrift

(289 words)

Author(s): H. Bohrmann
eine über den Zeitungsund Zeitschriftengroß- und Einzelhandel flächendekkend vertriebene periodische Veröff., die gegliedert in thematische Reihen wie Arzt-, Frauen-, Familien-, Kriminal-, Wildwestromane zumeist in wöchentlicher Folge jeweils abgeschlossene Erzählungen («Romane») anbietet. Der Name «Groschen» verweist auf den bei der Markteinführung dieses Genres durch sogenannte Kolporteure (Kolportageroman), seit der Mitte des 19. Jh.s geforderten geringen Preis, der neue Leserschichten jensei…

Einzelheftpreis

(75 words)

Author(s): H. Bohrmann
Der Preis für das einzelne Heft bzw. der einzelnen Nummer einer Zs. oder Ztg. Er wird relativ zum Herstellungs- und Vertriebsaufwand kalkuliert und ist in der Regel höher als der Abonnementspreis, der den Bezug eines Periodikums für eine Mindestzeit oder bis auf Widerruf regelt. Der Bezug von Einzelheiten ist erst seit der Mitte des 19. Jh.s üblich. H. Bohrmann Bibliography Brummund, P.: Struktur und Organisation des Presse Vertriebs. T. 1. München 1985, S. 28f.

Inhaltsübersichtensammlung

(75 words)

Author(s): H. Bohrmann
Hilfsmittel der Dokumentation, das in einer schnell auch von Hilfskräften zu handhabenden Weise durch Zusammenstellen von Inhaltsverz. (Titex) die in Fachzss. behandelten Gegenstände überblickbar macht. Das Verfahren ist bei einem eng definierten Interessenfeld und dem damit einhergehenden kleinen Interessentenkreis auch aus Kostengründen empfehlenswert, versagt aber notwendigerweise bei komplexeren Zusammenhängen, da das gezielte Auffinden spezifischer Gegenstände nicht möglich ist, weil stets …

Teilbezieher

(66 words)

Author(s): H. Bohrmann | Red.
sind Leser, die nur bestimmte Ausg.en abonniert haben, meistens solche vom Wochenende. So bietet der «Berliner Tagesspiegel» ein Sonntagsabonnement an. Das ist für Anzeigenkunden relevant, weil zusätzliche Teilbezieher die Aufl. erhöhen und an arbeitsfreien Tagen die Leseintensität größer ist. H. Bohrmann In Buchverlagen sind T. Subskribenten, welche von einer Buchreihe oder einem Fortsetzungswerk nur thematisch oder durch ein anderes Kriterium bestimmte Bde. beziehen. Red.

Illustrierten-Roman

(138 words)

Author(s): H. Bohrmann
Genre der Unterhaltungs- und Triviallit., mit der ihn Themen und Gestaltung verbinden. Dem I. eignet aber auch, wie dem Zeitungs-Roman, eine spezifische Anordnung spannender Handlungselemente (Spannungsumbruch), die jeweils in sich abgeschlossene Einheiten erzeugt, die beim Leser den Wunsch nach Fortsetzung hervorbringen. I. hegen bei Beginn eines Abdrucks häufig nicht komplett vor, sondern werden, wie es Eduard Rhein mit «Hör Zu» in den 1950er und 1960er Jahren vorgemacht hat, anhand der Auswer…

Reuters Ltd.

(114 words)

Author(s): H. Bohrmann
die von Paul Julius Reuter 1849 in Aachen zur Verbreitung von Wirtschaftsnachrichten gegründete Agentur wurde 1851 nach London verlegt. R. ist heute die größte Weltnachrichtenagentur mit universalem Nachrichtenangebot und bedient aus der britischen Hauptstadt die Massenmedien in aller Welt mit Nachrichtenmaterial in zahlreichen Sprachen. Die Agentur hat ein großes Korrespondentennetz in den wichtigsten Hauptstädten und Weltregionen sowie Sonderberichterstatter in Brennpunkten. R. tauscht mit den…

Sondernummer

(72 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine außerhalb des Erscheinungsrhythmus von Periodika hrsg. Extraausg., die entweder kostenlos geliefert wird oder als kostenpflichtiges Zusatzangebot auf den Markt kommt. Anlässe können beim Medium selbst liegen (Jubiläumsausg.) oder auf andere Ereignisse reagieren (Olympia-Ausg., Stadtjubiläum, Tod bedeutender Persönlichkeiten u. ä.). Die S. folgt i. d. R. der Aufmachung des Blattes, dessen Titel sie trägt, ist aber häufig mit einem zusätzlichen Titel versehen, der auf die Thematik hinweist. H. Bohrmann

Zeitung

(1,726 words)

Author(s): H. Bohrmann
urspr. in der Bedeutung von Nachricht, Kunde, ist seit dem Beginn des 17. Jh.s als periodisch erscheinende Druckschrift bekannt. Als konstitutive Merk-male werden genannt: (1) Periodizität des Erscheinens, (2) Universalität des gebotenen Inhalts, die kein Thema ausschließt, (3) Aktualität der berichteten Ereignisse, (4) Publizität, d. h. uneingeschränkte öffentliche Zugänglichkeit. Manche Autoren nehmen weitere Merkmale mit auf, beispielsweise die Möglichkeit, die Z. ohne Gebrauch von Empfangs- …

Distripress

(34 words)

Author(s): H. Bohrmann
Vereinigung zur Förderung des internationalen Pressevertriebs, gegr. 1955 in Baden-Baden. Internationale Vereinigung von Pressevertriebsfirmen und Verlagen, der über 430 Mitglieder aus 87 Ländern angehören (1986), mit dem Sitz in Zürich. H. Bohrmann

Witzblatt

(328 words)

Author(s): H. Bohrmann
nennt man Zeitschriften, die einerseits dem bloß heiteren Lachen (Humor), aber auch der geistvollen oder bitteren Satire gewidmet sind. Das W. hat in Deutschland seit dem frühen 19. Jh. (in Vormärz und Märzrevolution, 1820–1848) einen ersten Höhepunkt erreicht (Berliner Figaro, Berlin wie es ißt und trinkt, Kladderadatsch u. a.). Das W. vor allem in Form der Satire bedurfte einer elaborierten Form gesellschaftlicher Gegensätze und einem Mindestmaß an Pressefreiheit. Hinzukommen mußte die druckte…

Presseabteilung

(143 words)

Author(s): H. Bohrmann
Mit der Herausbildung einer politisch füngierenden Öffentlichkeit in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s entstand bei Regierungen, Parlamenten und Parteien, später auch Unternehmen und Verbänden, das Bedürfnis, Journalisten als Vertreter der Öffentlichkeit auf Pressekonferenzen und durch Pressedienste kontinuierlich über neue Entwicklungen und ihre jeweilige Beurteilung zu unterrichten. Der preußische Ministerpräsident und spätere Reichskanzler, Otto von Bismarck, hatte deshalb dem Außenministerium …

Lesemappe

(17 words)

Author(s): H. Bohrmann
Kartonumschlag bei Lesezirkeln, der neben Anzeigen den vollst. Titel der eingehefteten Zs. trägt. H. Bohrmann

Korrespondent

(116 words)

Author(s): H. Bohrmann
fast immer ein hauptberuflicher Journalist, der von außerhalb mit seiner Redaktion korrespondiert, d. h. von einem anderen als dem Erscheinungsort regelmäßig aufgrund einer vorherigen vertraglichen Gesamtverpflichtung Beiträge liefert. Der K. unterscheidet sich vom ebenfalls außerhalb der Redaktion stehenden ständigen Mitarbeiter durch die potentielle Universalität seines Korrespondenzinhaltes und vom Sonderberichterstatter (Spezialkorrespondenten) durch die nicht oder nicht eng zeitlich begrenz…

Verband deutscher Annoncen-Expeditionen (VDAE)

(74 words)

Author(s): H. Bohrmann
1912 gegr., dem aber die beiden damaligen Branchenriesen Mosse und Scherl nicht angehörten; 1933 als Verband der Anzeigenmittler gleichgeschaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg als Arbeitsgemeinschaft Deutscher Werbemittler (ADW) gegr. 1947; firmiert seit 2002 als Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA). Verein, der als Fachverband die gemeinsamen Interessen der Werbung in der Öffentlichkeit vertritt. Er hat zeitweise einen jährlichen Periodikakat. redigiert. Der Verband vertritt die Interessen der Werbebranche in der Öffentlichkeit. H. Bohrmann

Umfangsanalyse

(92 words)

Author(s): H. Bohrmann
Weil Periodika, vor allem die unterhaltenden Zss. (Publikumszss., Populärpresse) trotz im vergangenen Jahrzehnt deutlich gestiegener Einzelverkaufspreise stark anzeigenlastig finanziert werden, fragen Werbeagenturen und deren Auftraggeber (vor allem in der Markenartikelindustrie) nach vergleichenden Zeitreihen zur quantitativen Analyse publizistischer Produkte. Die Inhaltsanalysen beziehen sich sowohl auf globale Daten (redaktioneller versus Anzeigenteil) wie auf Beitragsformen, beworbene Produk…

Deutsche Fotothek

(73 words)

Author(s): H. Bohrmann
zentrale fotografische Sammlung der DDR, ursprünglich als Außenstelle der Deutschen Staatsbibi, in Berlin unterstellt, seit 1983 Hauptabt. der Sächsischen Landesbibi. Dresden. Die Bestände reichen bis ins 19. Jh. zurück und umfassen Negative (rd. 650 Tsd.), Dias (rd. 60 Tsd.) und Positivkopien. Thematisch stehen die für die Sächsischen LB festgelegten Sammelschwerpunkte im Vordergrund: Kunst/Kunstwissenschaft, Musik/Musikwissenschaft, Geschichte der Produktivkräfte/Technikgeschichte. H. Bohrmann Bibliography Führer durch die Abteilung Deutsche Fotothek. …

Dovifat, Emil

(190 words)

Author(s): H. Bohrmann
* 27. 12. 1890 in Neutral-Moresnet (heute Belgien), † 8. 10. 1969 in Berlin, Zeitungswissenschaftler/Publizistikwissenschaftler und Journalist. Studium der Nationalökonomie in München und Leipzig, Promotion Leipzig 1919. Journalistische Tätigkeit zuletzt als Chefredakteur der Tageszeitung des Christlichen Gewerkschaftsbundes «Der Deutsche» (Berlin). Mitarbeit im Deutschen Institut für Zeitungskunde (Berlin); mit seiner Berufung an die Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (1928) zugleich Leite…

Kombination

(46 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist im Zeitungs– und Zeitschriftenbereich das Angebot von Verlegern, Werbeanzeigen zu einem Vorzugstarif in mehreren Ztg. oder Zss. zugleich aufzugeben. Der Begriff wird auch zur Bezeichnung gemeinsamer Anzeigenbelegung führender europäischer Ztg. verwandt, die sich zu gemeinsamer Berichterstattung zusammengeschlossen haben. TEAM – Blätter H. Bohrmann

Tageblatt

(290 words)

Author(s): H. Bohrmann
häufiger Titelbestandteil von Ztg.en, der auf den tagesaktuellen Inhalt des Periodikums hinweist. Ztg.en sind in ihrem Entstehen und in ihrer laufenden Produktion von regelmäßig fließenden Nachrichtenquellen abhängig. Diese standen kontinuierlich seit der Wende vom 16. zum 17. Jh., vermittelt durch den Linienverkehr der Post, zur Verfügung. Dadurch konnten briefliche Nachrichten versandt, aber auch Reisende regelmäßig für das Zeitungsmachen befragt werden. Die ersten seit 1609 überlieferten Ztg.…

Kladderadatsch

(210 words)

Author(s): H. Bohrmann
Berliner satirische Zs., die, in der Märzrevolution 1848 gegr., für Jahrzehnte zum Stellvertreter eines ganzen Typus wurde. K., in der Sprache des Berliners gleichbedeutend mit Umbruch und Zusammenbruch, verzeichnete in Text und Bild die politischen Forderungen des Bürgertums in Preußen und Deutschland und konnte sie mit der neu gewonnenen Pressefreiheit ungehindert verbreiten. Die Revolution blieb unvollendet; der K. machte seinen Frieden mit der preußischen Politik. In den kommenden Jahrzehnte…

Kulturzeitschriften

(184 words)

Author(s): H. Bohrmann
sind den Gegenständen kulturellen Interesses, d. h. den Künsten und bes. der Lit. gewidmet. Zss., die sich ausschließlich einer künstlerischen Gattung verschreiben, sind nicht K. im üblichen Verständnis, sondern Fachzss. für ihr jeweiliges Interessenfeld. K. haben eine lange Tradition, die bis in die Frühzeit der Zss. im 17. Jh. zurückreicht, wobei vor allem die Rezension gepflegt wurde. Im Zeitalter des Absolutismus besaß die öffentliche Auseinandersetzung mit kulturellen Gegenständen erheblich…

Schreibsprache

(113 words)

Author(s): H. Bohrmann
Auch im Journalismus läßt sich zwischen gesprochenem und geschriebenem Text unterscheiden. Die S. ist durch regelrecht strukturierte, jeweils vollständige Sätze, die nach Haupt- und Nebensätzen gegliedert sind, charakterisiert. In der Wortwahl treten umgangssprachliche und lediglich regional gebrauchte Wörter zurück, Wiederholungen desselben Wortes werden vermieden, Sprachbilder werden korrekt ausformuliert. Der journalistische Sprachgebrauch bei der Presse folgt im allg. der S., sucht aber um d…

Inselanzeige

(20 words)

Author(s): H. Bohrmann
Einschluß der Werbebotschaft in einen redaktionellen Text, so daß er von allen vier Seiten eingerahmt wird. H. Bohrmann

Mosse, Rudolf

(247 words)

Author(s): H. Bohrmann
* 9.5.1843 in Grätz (bei Posen), 8. 9. 1920 in Schenkendorf, Berliner Verleger. M. gründete 1867 einen der drei großen dt. Zeitungskonzerne des Kaiserreichs. Zu M. gehörten die Berliner Morgenztg.», die Berliner Volksztg.» und als über Deutschland hinaus beachtetes Qualitätsblatt das Berliner Tageblatt. Ferner betrieb der Konzern die Herausgabe von Zss., Zeitungsadreßbüchern, das «Reichs Adreßbuch,» einen Buchverlag und als Kern seiner Tätigkeit eine mit Niederlassungen über ganz Deutschland ver…

IVW-Analysen-Prüfung

(108 words)

Author(s): H. Bohrmann
Die «Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern» (IVW) hat sich neben der Erarbeitung verläßlicher Verbreitungszahlen auch die Aufgabe gestellt, für die Analysen, die von Verlagen für einzelne Titel selbst erstellt oder in Auftrag gegeben wurden, Prüfungen durchzuführen, die deren Gültigkeit feststellen sollen. Das ist vor allem im Bereich der Fachzss. von Bedeutung, da deren Aufl. und Ertragskraft in der Regel den Einbezug in die periodische Berichterstattung von…

Gratisverteilung

(104 words)

Author(s): H. Bohrmann
Vertriebsweg der Verbreitung von Periodika, der bei der Markteinführung von General-anzeigern in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s beschritten wurde. Heute wird G. bei Anzeigenblättern, aber auch den Wahlztg. der politischen Parteien zur Erreichung einer möglichst vollst. Haushaltsabdeckung angewendet. Die unentgeltliche Abgabe von Ztg. oder Zss. geht mit einer Finanzierung durch Anzeigen oder durch einen an der werbenden Wirkung interessierten Hrsg, einher. Sie ist in der BRDeutschland dann recht…

Nachtausgabe

(35 words)

Author(s): H. Bohrmann
Titel von Boulevardztg., deren Redaktionsschluß in der Regel am späten Vormittag liegt und die ab Mittag in den Verkauf kommen. Die N. spielt in der dt. Zeitungslandschaft kaum noch eine Rolle. H. Bohrmann

Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)

(85 words)

Author(s): H. Bohrmann
Berlin, Dachverband der mehr als drei Dutzend bundesdeutschen Branchenverbände (gegr. 1949). Er wahrt als Lobbyverband die Interessen der Werbewirtschaft und setzt sich auch in kritischen Punkten (Tabakwerbung, Heilmittelwerbung, vergleichende Werbung u. a.) gegenüber der Regierung, dem Parlament, den erbraucherorganisationen und der Öffentlichkeit für Werbefreiheit ein. 1972 gründete der Z. den Dt. Werberat, der sich als Selbstkontrollinstitution für Werbung versteht. H. Bohrmann Bibliography ZAW: Die Organisation. Bonn 1998; Recht der Werbung und Werbera…

Generalanzeiger

(250 words)

Author(s): H. Bohrmann
Zeitungstypus, der in der zweiten Hälfte des 19. Jh.s bei Zeitungsneugründungen bevorzugt wurde. Die Finanzierung des Zeitungsunternehmens stützt sich beim G. im wesentlichen auf Anzeigeneinnahmen (Kleinanzeigen und ganzseitige Großanzeigen von Kaufhäusern), ohne auf Abonnements- oder Einzelverkaufseinnahmen insgesamt, es sei denn zur Markteinführung des Blattes, zu verzichten. Vor…

Zeitschriftenbeiträge

(93 words)

Author(s): H. Bohrmann
sind Texte und/oder Abbildungen, die in der Regel von professionellen Redakteuren in die Zss.ausgaben aufgenommen werden. Abgesehen von den …

Werbender Buch- und Zeitschriftenhandel (WBZ)

(192 words)

Author(s): H. Bohrmann
(früher Kolportagehandel und Werbender Zss.handel), spezialisierter Verkaufsweg, auf dem vor allem Publikumszss. durch Werber an der Haustür abgesetzt werden sollen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, seinerzeit noch stärker auf den Buchvertrieb (Reihenveröffentlichungen bspw. Klassischer Literatur, Lexika) ausgerichtet als heute, ist der WBZ durch den seinerzeit üblichen, hiermit verbundenen Versicherungsverkauf zusätzlich mit Argumenten versehen worden. Eine Versicherung als Zusatzlei…

International Association for Newspaper and Media Technology(IFRA)

(73 words)

Author(s): H. Bohrmann
ein eingetragener Verein der Intern. Vereinigung der Zeitungsverleger mit Sitz in Darmstadt. Die Gründung 1961 ging von europäischen Tagesztg. aus. Die IFRA zählt über 800 Mitglieder in rund 40 Ländern und verfolgt durch Fortbildungstagungen, Publikationen, Ausstellungen und eigene Forschungen die Beratung von Zeitungsverlagen weltweit in allen Aspekten der Zeitungstechnik.…

Gesinnungspresse

(103 words)

Author(s): H. Bohrmann
mit ihrem Gegensatz Geschäftspresse von Emil Dovifat geprägte Begriffe zur Charakterisierung von Typen der Pressepublizistik. Die G. hat als treibende Kraft den Ausdruck einer politischen, sozialen oder religiösen Überzeugung, deren Anhängerschaft mit Hilfe der Presse erhalten und erweitert werden soll…

Inhaltsanalyse

(175 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. sozialwiss. Verfahren, das Texte und Bilder in nachprüfbarer, intersubjektiver Form aufschließt und vergleichbar macht. Die I. dient vor allem zur Ermittlung von auf den ersten Blick nicht schlüssig erkennbaren, inhaltlichen Tendenzen und besitzt insoweit eine Verwandtschaft zur Propagandaanalyse, deren Entwicklung das Verfahren seine Entstehung verdankt. 2. Begriff der Sprachforschung, entstanden auf der Grundlage der Forschungen von Ferdinand de Saussure. Sie haben deutlich gemacht, daß Synchronie und Diachronie, Sprachbau und Sprachusus verschiedene Fragestellungen darstellen, daß der Laut sich auf den Sprachusus, das Phonem auf den Sprachbau bezieht. Die I. gehört also in der Sprachforschung in den Fragenkreis vo…

Redaktion

(489 words)

Author(s): H. Bohrmann
hier: die Gesamtheit der Redakteure. Die Rollen der drei hauptsächlich an der Produktion von Periodika mitwirkenden Berufsgruppen (Drucker, Verleger, Redakteur) haben sich erst im Laufe der Zeit herausgebildet. Im 17. Jh. war häufig der Drucker zugleich Verleger und als Postmeister für die Beschaffung des Zeitungsinhaltes ebenso zuständig wie für dessen Formulierung, er besorgte also auch die R. selbst. Im 18. Jh. hat sich an dieser häufig kombinierten Aufgabenstellung wenig geändert, wobei reda…

Fédération Internationale des Journalistes (FIJ)

(23 words)

Author(s): H. Bohrmann
Internationale Journalistenvereinigung, gegr. 1952 (Sitz Brüssel). Monatlicher Nachrichtenbrief in engl, und franz. Sprache: «Direkt Kurznachrichten». H. Bohrmann

Pressetelegramm

(125 words)

Author(s): H. Bohrmann
Postdienstleistung, die für Presseverlage und Nachrichtenagenturen einen günstigen Tarif zur Übermittlung von fernschriftlichen Nachrichten anbot, der bis zur Halbierung der Gebühr reichte. Ende des 19. Jh.s verständigte sich der Weltpostverein über derartige Gebührenreduzierungen, die aber in Deutschland aus finanziellen Gründen nicht durchgeführt wurden. Dadurch war die Berichterstattung nach und aus Deutschland teurer. Die dt. Postverwaltung gewährte lediglich später im Überseeverkehr Reduzie…

Interview

(134 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Journalistische Darstellungsform, die ein Thema in ununterbrochenem Dialog mit einem Interviewpartner darstellt. Wird der Dialog beispielsweise zu Zusammenfassungen unterbrochen, spricht man im Gegensatz zur strengen Anwendung von der freien Anwendung des I.s. 2. Als Frage- und Antwortspiel ist I. aber primär eine Recherchetechnik, die als journalistische Methode dazu dient, Gegebenheiten, Abläufe und Ereignisse umfassend in Erfahrung zu bringen. 3. In der Sozialforschung wird das I. als Technik der empirischen Erkundung, je nach Erkenntnisinteresse,…

Mediengewerkschaft

(267 words)

Author(s): H. Bohrmann
Organisation von Arbeitnehmern des Sektors Massenkommunikation in Deutschland. Das technische Verbreitungsmittel gesellschaftlicher Kommunikation war bis zur Entwicklung des Films (1895), des Hörfunks (in Deutschland ab 1923) und des Fernsehens (in der BRDeutschland seit 1952) die Drucktechnik. Die Printmedien Ztg. und Zs. entwickelten sich im 19. …

Ludewig, Johann Peter von

(233 words)

Author(s): H. Bohrmann
*15. 8. 1668 in Hohenhard bei Schwäbisch-Hall, 7. 9. 1743 in Halle a. d. Saale. L. war ein im Sinne des Gelehrtentypus des 18. Jh.s universell interessierter Geist, der in Tübingen und Wittenberg Theologie studierte und sich später an der neugegr. Univ. Halle als Privatdozent für Gesch. und Philosophie habilitierte. 1695 erhielt er dort eine Professur für Philosophie. L. wandte sich dann aber der Rechtswissenschaft zu, in der er promoviert wurde …

Deutscher Inserentenverband e. V.

(60 words)

Author(s): H. Bohrmann
GmbH., Vereinigung von Großinserenten, die sich 1898 in Köln zur gemeinsamen Vertretung ihrer Werbeinteressen zusammenschlossen. Sie gaben die nicht zu großer Wirksamkeit gelangte «Deutsche Inserentenzeitung» heraus, mit deren Hilfe sie Annoncenexpeditionen als Werbungsmittler und Zeitungsverlage als Anzeigenraumanbieter zu günstigeren Tarifen zu veranlassen suchten. …

Postkursbuch

(58 words)

Author(s): H. Bohrmann
Zusammenstellung jener Eisenbahnzüge mit möglichst kurzen Fahrzeiten (meist Schnellzüge), die zur Beförderung von Zeitungspaketen geeignet und vorgesehen waren. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jh.s wurde die Eisenbahn zum wichtigsten Beförderungsweg für den Fernvertrieb der periodischen Presse. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg relativierte sich die Bedeutung des Eisenbahnwesens durch den intensiven Einsatz von Last–kraftwagen. H. Bohrmann

Leser-Strukturanalyse

(50 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ermittlung der Leserschaft eines Periodikums in der Regel durch mündliche Befragung einer repräsentativen Stichprobe in bezug auf ihre sozialen Charakteristika einerseits und ihr Leseverhalten andererseits. H. Bohrmann Bibliography Hess, E.-M.: Methoden der Leserforschung. Diss. München 1963 Fachzss.–Analyse. Anleitung und Empfehlungen für Anlage, Durchführung und Berichterstattung. Stand 1985 Mindelheim 1985
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