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Your search for 'dc_creator:( "H. Bohrmann" ) OR dc_contributor:( "H. Bohrmann" )' returned 295 results. Modify search

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Anzeigenkollektiv

(24 words)

Author(s): H. Bohrmann
Gruppe thematisch zusammengehöriger Anzeigen, die zu besonderen Anlässen (Jubiläumsausgabe Weihnachtsausgabe etc.) oder für Themenhefte (Urlaub, Mode, Freizeit usw.) eingeworben werden. H. Bohrmann

Redaktionsschluß

(103 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist der Zeitpunkt, an dem die Text und Anzeigenannahme für eine Ztg. oder Zs. abgeschlossen und das Produkt in Druck gegeben wird. Bei Morgenztg. ist für den aktuellen politischen Teil der R. in der Regel am späten Abend des Vortages. Für verschiedene Teile der Ztg. wird der R. auch unterschiedlich festgelegt, wobei die gewünschte Aktualität den Maßstab darstellt. Häufig werden die erste und zweite Seite redaktionell zuletzt abgeschlossen. Wochenendseiten werden häufig vorgedr. und haben deswege…

World Press Institute

(104 words)

Author(s): H. Bohrmann
(WPI), St. Paul / Minnesota, USA, 1961 gegr. von dem Journalisten Harry W. Morgan (1924–2007). Das W. wurde im Todesjahr seines Grün- ders geschlossen, weil die amer. Presseunternehmen und Stiftungen die erforderlichen Zuschüsse für die journalistischen Ausbildungsprogramme nicht mehr zur Verfügung stellten. 1961 bot das W. Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramme in den Vereinigten Staaten an, die zugleich die Funktion hatten, die Pressefreiheit dort als Gegenbeispiel zur kommunistischen Welt fü…

Hauszeitschrift

(114 words)

Author(s): H. Bohrmann
eine Form der Public-Relations-Zs., die durch regelmäßige Information über einen Betrieb und seine Produkte respektive Dienstleistungen in der Öffentlichkeit, vor allem bei den Kunden, positive Einstellungen hervorrufen und bestärken will. Die H. bedient sich der Zeitschriftenform, wird aber in der Regel nicht durch einen Verlag, sondern von einer Presseabt. erarbeitet. H.en nehmen fast nie Fremdanzeigen auf, deshalb werden sie durch die amtliche Pressestatistik und die Pressehandbücher der Werb…

Verlagszahler

(95 words)

Author(s): H. Bohrmann
bei Ztg. und Zss. diejenigen Besteller (Abonnenten) eines Periodikums, die es direkt beim herausgebenden Verlag bestellt und auch bezahlt haben. Auch für Ztg. und Zeitschriften, die nicht im Abonnement angeboten werden, schließen Verlage (von Straßenverkaufsztg. und Publikumszss. u. a.) etwa mit Bibl.en direkt ab. Ansonsten sind Grossofirmen als Vermittler tätig, die das Inkasso übernehmen. Eine Minderheit bezahlt Zss. bei Vertriebsges. oder ausländische Tagesztg. bei Importfirmen. Vor 1990, d. …

Besteller

(45 words)

Author(s): H. Bohrmann
Leser einer Zeitung oder Zeitschrift, der sich beim Verlad oder beim werbenden Buch- und Zeitschriftenhandel für einen festenZeitraum — meist ein Jahr — verpflichtet hat, eine Veröffentlichung zu beziehen hen und zu bezahlen. Bezieher H. Bohrmann Bibliography Brummund, P.: Pressevertrieb. Bd. I. München 1985.

Bildarchiv Foto Marburg

(111 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine wiss. Einrichtung der Univ. Marburg, die von dem Kunsthistoriker Richard Hamann ab etwa 1925 durch Fertigung von Fotos bildender Kunst (Architektur, Plastik, Malerei, Graphik, Goldspielkunst, Buchmalerei) aller Zeiten und Völker begonnen wurde und heute die größte Bilderslg. dieser Art auf dem europäischen Kontinent darstellt. Im Marburger Index sind als Inventar der Kunst in Deutschland über 800 Tsd. Bilder dokumentarisch erschlossen und inzwischen auf Mikrofiche, z. T. farbig, verlegt worden. H. Bohrmann Bibliography Heusinger, L.: Marburger Index. In: 33. F…

Verlagspostamt

(37 words)

Author(s): H. Bohrmann
in der Zeit der Post in staatlicher Regie (Postzeitungsdienst) und heute bei dem privaten Unternehmen Deutsche Post AG, dasjenige Postamt, bei dem die zum Postvertrieb zugelassenen Titel von der (Verlags-) Druckerei eingeliefert werden. H. Bohrmann

Redigieren

(48 words)

Author(s): H. Bohrmann
Bearbeitung von Beiträgen zur Publikation durch einen Redakteur insbes. bei den Massenmedien. Das R. dient dazu, einen Text für den zur Verfügung stehenden Raum einerseits und andererseits für eine optimale Rezeption aufzubereiten. H. Bohrmann Bibliography Schneider, W/Raue, P.J.: Handb. des Journalismus. Reinbek 1996, S. 197 — 201.

Vertriebswege

(178 words)

Author(s): H. Bohrmann
Für Zss. und Ztg. gibt es zahlreiche Vertriebswege, die oft kombiniert genutzt werden. Teils sind sie nur für eine der beiden Gattungen, teils für beide Gattungen der Periodika von Bedeutung. Es wird im allg. unterschieden zwischen: a) Abonnement, das bei Zss. durch die Post oder weniger durch die unterschiedlichen Zweige des Buchhandels, bei Ztg. überwiegend durch verlagseigene Trägerorganisationen, aber auch durch die Post vertrieben wird. Eigene Trägerorganisationen haben auch Gratisztg. und …

Theodor-Wolff-Preis

(161 words)

Author(s): H. Bohrmann
Der repräsentative dt. Preis für schreibende Journalisten wurde 1961 zum ersten Mal von der Stiftung «Die Welt» (die später in die Axel-Springer-Stiftung umgewandelt wurde) verliehen. Die Tagesztg. «Die Welt» (Hamburg) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der britischen Besatzungsmacht als überregionales Qualitätsblatt gegr. und nach Wiedereinführung der Pressefreiheit (1949) an den Axel Springer Verlag verkauft. Seit 1973 ist der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Träger des Preise…

Luftpostausgabe

(49 words)

Author(s): H. Bohrmann
auf bes. leichtem Papier gedr. Ztg. oder Wochenztg. die, teilweise um den Lokalteil und lokale Anzeigen reduziert, per Luftpost in entfernte Kontinente versandt wurde. Die in den 1920er und 1930er Jahren aufkommenden L.n sind inzwischen durch die Möglichkeiten des Fernsatzes mit Hilfe von Fernmeldesatelliten überholt. H. Bohrmann

Kleinanzeigen

(48 words)

Author(s): H. Bohrmann
in anspruchsloser Brotschrift (meist mit halbfettem Eingangswort) gesetzte Anzeige, die Dinge des alltäglichen Bedarfs sucht oder anbietet. K. bÜden das finanzielle Rückgrat der Lokal–und Regionalpresse in Deutschland, seit August Scherl mit dem Berliner Lokalanzeiger franz. Vorbilder übernahm (1883) und damit den Zeitungspreis erheblich reduzierte. H. Bohrmann

Freizeichnungsklausel

(88 words)

Author(s): H. Bohrmann
Rechtsinstitut, das Dritte in deren Einverständnis mit den Rechtsfolgen für die Handlungen anderer, der Freigezeichneten, belastet. Die F. ist nur in engen Grenzen (soweit es den guten Sitten nicht widerspricht) rechtswirksam und vermag im Falle von Rechtsverletzungen wie eigenem Vorsatz keineswegs von nachteiligen Folgen freizustellen. Im Presserecht ist z. B. die Haftung für eine falsche Information nicht allein auf den Journalisten oder dessen Informanten zu beschränken, sondern fällt fallwei…

Massenpresse

(107 words)

Author(s): H. Bohrmann
Die Verbilligung der Satz– und Drucktechnik, die Zulassung des Einzelverkaufs von Ztg. und die Verdichtung des Nachrichtenangebots durch neu entwickelte Nachrichtentechniken schufen die Voraussetzung für Massenaufl. von Ztg. seit der Märzrevolution 1848 in Deutschland. Als neuer Typus der hochauflagigen Presse entwickelte sich der Generalanzeiger, der die bis dahin vorherrschenden, politisch gebundenen Blätter einschließlich der Parteipresse rasch überflügelte. Vorbilder der Ztg. für alle und de…

Neu-einlauffende Nachricht von Kriegs-und Welt-Händeln

(110 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist die Benennung der ältesten dt. Ztg. mit täglichem Erscheinen. Das 1660 begründete Leipziger Blatt erschien zunächst werktäglich, ab 29. April jenen Jahres auch sonntags. Im Untertitel weist die durch den Kurfürsten von Sachsen privilegierte Ztg. auf ihr tägliches Erscheinen ausdrücklich hin. Die N. war das vierte Zeitungsunternehmen des Druckers Timotheus Ritzsch und kann bis 1668 nachgewiesen werden. Sie soll eine Aufl. von 200 Ex. gehabt haben. H. Bohrmann Bibliography Bogel-Hauff, E.: Eine Leipziger Ztg. vor 1850. In: Gazette 13. 1967, S. 275 — 279 Bogel, E. / Blühm, E.: Die …

Kundenzeitschriften

(107 words)

Author(s): H. Bohrmann
vom Einzelhandel gratis abgegebene Periodika, die einen auf die jeweilige Branche abgestimmten redaktionellen Teil mit einem dazu passenden Anzeigenteil bieten. K. werden von unabhängigen Verlagen hergestellt und den Einzelhändlern bzw. den Inhabern der Ladenketten gegen Bezugsgebühr einschl. Zustellporto laufend zur Verfügung gestellt. Die Gesamtaufl. übertrifft 21 Mio. Die Apotheken und der Lebensmitteleinzelhandel übernehmen dabei die größten Kontingente. K. müssen nach der Zugabeverordnung g…

Telegraphen-Union

(55 words)

Author(s): H. Bohrmann
während des Ersten Weltkrieges innerhalb des Hugenberg-Konzerns aus mehreren kleineren Agenturen entstandene Universalnachrichtenagentur. Die T. stand in Konkurrenz zum offiziösen Wolff ’schen Telegraphischen Büro. Beide Agenturen sind 1934 zum Dt. Nachrichtenbüro (DNB) verschmolzen worden. H. Bohrmann Bibliography Neitemeier, M.: Die Telegraphen-Union. In: Wilke, J.: Telegraphenbüros und Nachrichtenagenturen in Deutschland. Mün-chen usw. 1991, S. 87–134.

Erstverkaufstag

(75 words)

Author(s): H. Bohrmann
der vom Verlag festgelegte Wochentag, an dem die neue Nummer einer Publikumszs. erstmals im Straßenverkauf oder (seltener) ein neues Buch landesweit angeboten werden darf. Der Vertrieb sichert die flächendeckende Anlieferung. Die Mehrzahl der wöchentlich veröffentlichten Publikumszss. werden in der BRDeutschland erstmals zum Wochenende, die in den letzten Jahren entstandene neue Gruppe von niedrigpreisigen Illustrierten hingegen am Wochenanfang verkauft H. Bohrmann Bibliography Brummund, P.: Struktur und Organisation des Pressevertriebs. T. 1. München 1985, S. 160ff

Leserbrief

(131 words)

Author(s): H. Bohrmann
Pressekommunikation hat im allg. nur eine Richtung, von der Ztg. auf den jeweiligen Leser. Kommunikationsbedürfnissen, die vom Leser auf Antworten an die Redakteure oder Diskussion mit anderen Lesern gerichtet sind, kann ein Printmedium nur schwer nach kommen. Eine diesbezügliche Hilfe sind die L.e, die in der Redaktion üblicherweise sorgfältig zur Kenntnis genommen werden und in der Leserbriefecke in Auswahl, häufig auch gekürzt, abgedr. werden. Die im 19. Jh. übliche Bezeichnung «Sprechsaal» c…

Redaktionskonferenz

(77 words)

Author(s): H. Bohrmann
regelmäßige, bei großen Ztg. täglich zusammentretende Beratung der festangestellten redaktionellen Mitarbeiter einer Ztg. oder Zeitschrift. Die R. dient der Regelung der laufenden publizistischen Geschäfte, vor allem der Bestimmung von Themen und Bearbeitern von Kommentaren, der Aufnahme von umfangreicheren Reportagen und Berichten, der Verteilung des Raums der jeweils in Vorbereitung befindlichen Ausg. auf die einzelnen Ressorts. Die R. wird vom Chefredakteur oder seinem Stellvertreter geleitet. H. Bohrmann Bibliography Groth, O.: Die Ztg. Bd. 1. Mannheim usw. 1928.

Slogan

(32 words)

Author(s): H. Bohrmann
engl. für Schlagwort oder Werbespruch, meint die knappe und treffende sprachliche Charakterisierung eines Sachverhaltes, die z. B. durch die Schlagzeile einer Ztg. oder für deren Reklame geprägt wurde. H. Bohrmann

Eigenanzeige

(45 words)

Author(s): H. Bohrmann
Werbung, die in einer Ztg. oder Zss. für diese Publikation wirbt. Ihr kommen von der Funktion her werbende Hinweise auf Periodika des gleichen Verlags oder auf Berichterstattung in diesen Blättern gleich, wie sie in Ztg. und Zss. von Pressekonzernen regelmäßig erfolgen. H. Bohrmann

Postzeitungsordnung

(135 words)

Author(s): H. Bohrmann
Regelwerk, das die Aufnahme von Ztg. und Zss. in den Postzeitungsvertrieb festlegt. Nachdem die Post heute (1998) nur noch Periodika vertreibt, aber weder Bestellungen auf Ztg. und Zss. noch das Abonnementsinkasso übernimmt und die Verlage gehalten sind, die in Klarschrift adressierten Einzelex. oder Pakete beim jeweiligen «Verlagspostamt» aufzugeben, beziehen sich die Bestimmungen der P. heute im wesentlichen auf die Kriterien, nach denen Periodika zum (amtlich subventionierten)Postzeitungsdien…

Titelanzeigen

(86 words)

Author(s): H. Bohrmann
Für das Wiedererkennen und die Image-bildung von Printmedien spielt die Wahl des Kopftitels eine wichtige Rolle. Deshalb suchen Verlage oder auch Blattmacher im Zuge der Planung von neuen Produkten den von ihnen in Aussicht genommenen Titel rechtlich zu schützen. Das g…

Lokalseite

(75 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ressort der Tagespresse, das Nachrichten, Berichte und Kommentare vom Erscheinungsort der Haupt– bzw. der Nebenausg. bietet. Während der Mantel thematisch strukturiert i…

Verband deutscher Buch-, Zeitschriften- und Zeitschriftengrossisten e. V.

(46 words)

Author(s): H. Bohrmann
(Bundesverband Pressegrosso) ist der Fachverband aller Firmen, die im Vertrieb den Printmedien engagiert sind. Er nimmt die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit wahr und ist Hrsg. der namhaften Fachzs. «Der neue Vertrieb», gegr. 1948. H. Bohrmann

Söhne, Julius Adolph von

(62 words)

Author(s): H. Bohrmann
Inhaber eines Druckereibetriebes in Wolfenbüttel, der eine der beiden frühesten überlieferten Ztg., den dort erschienenen «Aviso» (1609) gedr. hat. Biograpische Quellenforschung vermochte das Leben von S. nicht aufzuhellen, lediglich das Todesjahr 1616 ist überliefert.…

Journalismus

(279 words)

Author(s): H. Bohrmann
von franz. jour (= Tag) abgeleiteter Inbegriff für die «Öffentliche Aussage aktueller Bewußtseinsinhalte» (Tagesschriftstellerei). Der J. ist mit der Entwicklung des Mediensystems entstanden, wobei die Flugschriften-und Buchproduktion, später auch die Herausgabe von Periodika vom 16. bis ins 18. Jh. in den meisten Fällen nur nebenberufliche journalistische Karrieren zuließen. Kirchliche und staatliche Zensur taten ein übriges, den J. weniger attraktiv zu machen. Drucker/Verleger, Buchhändler und Hochschullehrer repräsentierten den J. in den ersten Jahrhunderten nach Erfindung der Druckkunst. Erst nach erfolgreichem Kampf mit der Zensur und den Auswirkungen größerer Erfindungen bei der Papierherstellung (Holzschliffpapier) und beim Druck (Schnellpresse, Setzmaschine u.a.), wurde die Presse mit ihren Ztg. und Zss. und den sich entwickelnden intern, zusammenarbeitenden Nachrichtenagenturen ein rasch expandierender Wirtschaftszweig, dessen Motor vor allem das Anzeigenwesen ist (Produktwerbung, Kleinanzeigen). Durch die Entwicklung des Hörfunks und des Fernsehens seit den 1920er und 1930er Jahren hat sich die Attraktivität des J. in der Bevölkerung noch erheblich verstärkt; Umfragen zeigen, daß der J. fast die gesamte Bevölkerung regelmäßig anspricht. Versuche, den J. zu einer von subjektiven Interessen auch des Journalisten selbst möglichst freien Entfaltung durch juristische Absicherung zu bringen, sind auch in Deutschland fehlgeschlagen. Entsprechende Gesetzesvorhaben in der Weimarer Republik sind durch daran anknüpfende Bestimmungen des nationalsozialistischen Schriftleitergesetzes diskreditiert worden; Versuche, durch Redaktionsstatute Mitwirkungsrechte für Journalisten in Verlagen und Rundfunkanstalten zu erhalten, sind in den 1970er Jahren gescheitert. Das Zeugnisverweigerungsrecht stützt sich i…

Lesedauer

(42 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist ein Fachterminus der Media-Analyse zur Bezeichnung des durchschnittlichen Zeitaufwandes, den ein Leser für die Lektüre einer Ausg. einer periodischen VeröfF. aufwendet. Er wird durch Befragung ermittelt. H. Bohrmann Bibliography Fachzss.–Analyse. Anleitung und Empfehlungen für Anlage, Durchführung und Berichterstattung. Mindelheim 1985.

Sonderheft

(49 words)

Author(s): H. Bohrmann
Ausgabe von Ztg. und Zss., die nicht die übliche Themenvielfalt, sondern nur ein Thema unter zahlreichen Aspekten präsentiert (z. B. Frühjahrsmode, Jahreswechsel, Eröffnung einer für die Ztg. einschlägigen Ausstellung am Ort). Das S. ist von der Sonderbeilage zu unterscheiden, die der regulären Ausg. beiliegt. Beilage H. Bohrmann

Mitteilungsblatt

(68 words)

Author(s): H. Bohrmann
Zeitschriftentyp, der von Vereinigungen und Verbänden aller Art in meist regelmäßigen, aber größeren Zeitabständen für deren Mitglieder zusammengestellt wird und im allg. nur Mitteilungen aus dem Vereinsgeschehen oder aus einem umgrenzten Interessenfeld mehr auflistet als darstellt. Die Publizität des M.s ist in der Regel auf die jeweiligen Mitglieder begrenzt. Anzeigenannahme ist üblich, dient aber häufig der Unterstützung des ideellen Zwecks, weniger der wirksamen Werbung. H. Bohrmann

Vorspann

(48 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine in der Presse einem Artikel vorangestellte, meist in anderem Schriftgrad gesetzte, knappe Zusammenfassung des Hauptinhalts, die auch Hinweise auf den Autor und seine bes. Sachkunde enthalten kann. Sie soll dem Leser zusätzliche Entscheidungshilfe geben, ob er den Artikel lesen will oder nicht. H. Bohrmann

Nachricht

(238 words)

Author(s): H. Bohrmann
ist eine «Mitteilung zum Dar-nachrichten». Das Wort kommt erst seit dem 17. Jh. vor, seine Inhaltsbedeutung wurde vorher mit dem Wort «Ztg.» ausgedrückt. «Newe Ztg.», die im 17. Jh. anläßlich wichtiger Ereignisse nicht periodisch herauskamen, wiesen durch diesen Titel auf die neuen N.en hin, die sie verbreiteten. Die N. bildet inhaltlich einen Kern der seit 1609 nachweisbaren periodischen Presse. N.en stehen neben reflektierenden, unterhaltenden und kommentierenden Inhalten aller Art, die dem universalen und aktuellen Berichtsanspruch der Ztg. entsprechen. Vor allem durch…

Display-Anzeigen

(26 words)

Author(s): H. Bohrmann
gestaltete Anzeigen meist größeren Formats (ganzseitig) in der Regel mit Text- und Bildelementen im Gegensatz zu Anzeigen innerhalb des Fließsatzes (einspaltiger Text). H. Bohrmann

Straßenhandel

(141 words)

Author(s): H. Bohrmann
Bezeichnung für die Gewohnheit, Zeitungs- und Zeitschriftennummern durch Einzelhändler (Kioske) o…

Öffentliche Meinung

(317 words)

Author(s): H. Bohrmann
1. Kategorie der bürgerlichen Staatslehre. Die ö.M. bildet den Kommunikationsraum, in dem die unterschiedlichen privaten Meinungen der Bürger ausgetauscht und teils durch daraus entwickelte Übereinstimmung oder, in besonderen Fällen, durch Wahlen und Abstimmungen, zur verbindlichen gesellschaftlichen Richtungsbestimmung fuhren. Um sich funktionell zu bewähren, b…

Streifbandzeitung

(105 words)

Author(s): H. Bohrmann
besondere Form des Versandes von Ztg.en durch die Post. Das Blatt wird mehrfach gefaltet, so daß das Format einem gestreckten Brief ähnelt, sowie mit einem mittels Klebstoff verschlossenen Blatt eingew…

Publizist

(73 words)

Author(s): H. Bohrmann
urspr. Bezeichnung der Staatsrechtslehrer, die sich um die «Res Publica» wiss. bemühten. Davon abgeleitet ist P. analog dem franz. Sprachgebrauch «publiciste» die Bezeichnung für Zeitungs- oder Tagesschriftsteller. Dovifat knüpfte an diesen Sprachgebrauch an, als er nach dem Zweiten Weltkrieg das wiss. Fach, das sich in F…

Kasten

(43 words)

Author(s): H. Bohrmann
grafisches Gestaltungsmoment bei Printmedien, vor allem bei Zeitungen, wobei ein Text (beispielsweise das Inhaltsverz. einer Ausg.), ein Bild oder auch eine Anzeige in einen quadratischen oder rechteckigen, manchmal mal farbigen Rahmen, der eine oder mehrere Spalten umfaßt, gesetzt wird. H. Bohrmann

Kennziffer – Zeitschrift

(111 words)

Author(s): H. Bohrmann
Fachblatt, das kostenfrei an einen seinem Inhaltsspektrum möglichst angepaßten Interessentenkreis versandt wird. Die einzelnen Beiträge sind mit Kennziffern versehen, unter deren Angabe der Leser beim Verlag weiterführende Informationen, sei es in Form von bibliographischen Hinweisen, Kopien von Belegstellen, oder Bezugsquellenhinweisen erhält. Die K. versucht, den Kommunikationsprozeß vom Leser zum Verlag aktiv zu gestalten; nur der Leser, der nachfragt, erhält fortlaufend das Blatt. K.en mache…

Wochenzeitungen

(116 words)

Author(s): H. Bohrmann
sind a. die in Aufmachung einer Ztg. wöchentlich erscheinenden Blätter in Deutschland (z. B. Die Zeit, Hamburg, Rheinischer Merkur, Koblenz) und die Sonntagsztg.en der Tagespresse (Welt am Sonntag, Bild am Sonntag u. a.), die eine von den wöchentlichen Ausg. unterschiedene Redaktion besitzen. Die Gruppe der Wochenzeitungen, die oft von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen hrsg. wurde, ist in den vergangenen Jahrzehnten durch Zusammenlegung und Einstellung sehr schmal geworden. b. Zu unterscheiden davon sind die frühen Ztg. des 17. Jahrhunderts, die aufgrund des g…

Intermedia-Vergleich

(38 words)

Author(s): H. Bohrmann
regelmäßige vergleichende Untersuchungen der Publikationen möglichst aller Massenkommunikationsmittel in unserer Gesellschaft in der Ab- sicht, deren Werbewirksamkeit vergleichend zu bewerten. Die durch Repräsentativbefragung festgestellten Reichweiten werden durch soziale Charakteristika und psychologische Einstellungsdaten aussagefähig gemacht. H. Bohrmann

Parteipresse

(421 words)

Author(s): H. Bohrmann
Parallel zur Entwicklung politischer Parteien seit dem 1. Drittel des 19. Jh.s entwickelte sich deren politisches Kommunikationsbedürfnis mit einer sich entfaltenden Öffentlichkeit. Seit der Märzrevolution von 1848 bildete sich deshalb eine P. heraus, die von den Parteivorständen oder führenden politischen Persönlichkeiten mehr oder weniger straff geleitet wurde. Vorbild waren die publizistischen Verhältnisse Frankreichs seit der Französischen Revolution 1789, die ebenso Parteien und P. hervorge…

Nullnummer

(103 words)

Author(s): H. Bohrmann
Probenummer von Ztg. und Zss., die nicht zum Verkauf an Leser bestimmt ist, sondern vor allem als Vorausnummer zur Inserentenwerbung eingesetzt wird. Wie viele N.n vor Erscheinen eines neuen Titels produziert werden, ist unterschiedlich; wenn die Produktion von N.n auch zum Einspielen von Redaktion und Vertrieb genutzt werden soll, empfiehlt sich die Produktion einer größeren Anzahl. In jüngster Zeit sind Verlage dazu übergegangen, bei der Numerierung von N.n nicht bei 1 oder…

Nachrichtenredakteur

(99 words)

Author(s): H. Bohrmann
Journalist, der in Verfolg der redaktionellen Arbeitsteilung die politischen Nachrichten aufgrun…

Mehrfachleser

(60 words)

Author(s): H. Bohrmann
Begriff aus der Leserschaftsforschung. Er weist darauf hin, daß Zeitungs– und Zeitschriftentitel nicht jeweils exklusiv gegeneinander abgegrenzte Leserkreisebesitzen, sondern sich in mehr oder weniger großen Segmenten überschneiden. Weil die Werbung bestrebt ist, ihre Aufwendungen zu optimieren, muß sie die Überschneidungen analysieren, damit bei gegebenem Budget ein möglichst großer Kreis erreicht wird und nicht ausschließlich derselbe vielfach. H. Bohrmann
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