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Dalisandos

(54 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Δαλισανδός). Name mehrerer Städte, die in der Kilikia Tracheia, vermutlich bei Sinabıç [1], bei Belören in Lykaonia [2] bzw. im Osten von Pamphylia [3] lagen. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 Hild/Hellenkemper, s.v. D. 2 D.H. French, The site of Dalisandus, in: EA 4, 1984, 85-98 3 J. Darrouzès, Notitiae episcopatuum Ecclesiae Constantinopolitanae, 1981.

Lamos

(203 words)

Author(s): Walde, Christine (Basel) | Hild, Friedrich (Wien) | Tomaschitz, Kurt (Wien)
(Λάμος, lat. Lamus). [English version] [1] Sohn Poseidons, Laistrygonenkönig Sohn Poseidons, alter König der Laistrygonen und Erbauer ihrer Feste Telepylos (Hom. Od. 10,81ff.; Ov. met. 14,233). Hor. carm. 3,17 läßt wegen der Identität von Telepylos und Formiae seinen Freund Aelius Lamia aus Formiae von L. abstammen. Walde, Christine (Basel) [English version] [2] Eponym des thessal. Lamia (auch Lamios). Sohn des Herakles und der Omphale, Eponym der thessal. Stadt Lamia (Diod. 4,31). Er verfolgt seinen Halbbruder Bargasos (Apollonios von Aphrodisias, Karika FGrH 740 F 2). Walde, …

Diokaisareia

(99 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien) | Strobel, Karl (Klagenfurt)
(Διοκαισάρεια). [English version] [1] Tempel-Siedlung Tempel-Siedlung um das Zeus-Heiligtum von Olba in der Kilikia Tracheia, die unter Tiberius selbständige Stadt und später eigenes Bistum (Suffragan von Seleukeia am Kalykadnos) wurde. Arch. Befund: Großzügiger Ausbau der Siedlung mit Stadtmauer, Kolonnadenstraßen, Aquädukt, Theater, Tyche-Tempel; der Zeustempel wurde in frühbyz. Zeit zu einer dreischiffigen Säulenbasilika umgebaut. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography Hild/Hellenkemper, s.v. D. [English version] [2] Stadt in Kappadokia Stadt in Kappadokia, 38…

Kotenna

(92 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Κότεννα). Stadt in der östl. Pamphylia. Der Name K. steht evtl. in Zusammenhang mit dem Stamm der Katenneis, der die Bergregion oberhalb von Side und Aspendos bewohnte [1]. In Sympolitie mit dem westl. benachbarten Erymna [2]; Bistum der Pamphylia I (Metropolis Side) [3; 4. 242]. Heute Gökbel (ehemals Menteşbey, Gödene). Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 Zgusta, 240f., 294 2 M. Zimmermann, Untersuchungen zur histor. Landeskunde Zentrallykiens (Antiquitas 1/42), 1992, 137 3 J. Darrouzès, Notitiae episcopatuum Ecclesiae Constantinopolitanae, 1981 4 G…

Mopsukrene

(26 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Μοψουκρήνη; Nampsucrone, Itin. Anton. 145,5; Mansucrinae, Itin. Burdig. 579,2). Straßenstation zw. Tarsos und den Kilikischen Toren [1]. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography Hild/Hellenkemper, 359f.

Kydnos

(99 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Κύδνος). Neben Pyramos und Saros der dritte große Fluß der Kilikia Pedias. Er bildete vor seiner Mündung die Ῥῆγμα ( Rhḗgma, “Kluft”) gen. Lagune, die als Hafen von Tarsos diente, und floß urspr. durch Tarsos, bevor er nach einer Überschwemmung von Iustinianus I. östl. um die Stadt geleitet wurde (Prok. aed. 5,5,17). Nach einem Bad in seinem kalten Wasser (eindrucksvolle Wasserfälle nördl. von Tarsos) erkrankte Alexander d.Gr. schwer (Arr. an. 2,4,7). Im MA wurde der K. von den Arabern (wie der Fluß von Damaskos) Nahr al-Baradān gen; h. Tarsus Çayı (Irmağı). Hild, Fr…

Kilikische Tore

(304 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien) | Täuber, Hans (Wien)
(Πύλαι Κιλίκιαι). [English version] [1] Engstelle im Tauros-Gebirge In 1050 m Höhe gelegene, h. durch die Autobahn hoch verschüttete Engstelle im Tauros, h. Gülek Boğazı, mit der Paßstraße von Tyana/Kappadokia nach Tarsos/Kilikia (Strab. 12,2,7), die u.a. in Xenophons Anábasis (Xen. an. 1,4,4; 401 v.Chr.), beim Zug Alexanders des Gr. (vgl. Arr. an. 2,4,3; 333 v.Chr.) und im Kampf des Septimius Severus gegen Pescennius Niger (Cass. Dio 74,7,1; 193/4 n.Chr.) eine Rolle spielte. Eine Bauinschr. am Nordeingang der K.T. (z.Z. Caracallas) nennt die hóroi Kilíkōn (ὅροι Κιλίκων, IGR …

Nagidos

(84 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kolonisation (Νάγιδος). Samische Kolonie (Mela 1,77) [1. 117f.], 18 km ostnordöstl. von Anemurion an der Küste der Kilikia Tracheia, h. Bozyazı; mit Stadtmauer aus dem 5. oder 4. Jh.v.Chr. und durch die südl. gegenüberliegende Insel Nagidusa geschütztem Hafen. N. scheint in röm. Zeit die Polis-Funktion an das östl. benachbarte Arsinoe [III 3] verloren zu haben und war im MA nur noch als Ruinenstätte bekannt. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 E. Blumenthal, Die altgriech. Siedlungskolonisation ..., 1963. H…

Issos

(117 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Alexandros | Xenophon Stadt östl. der Kilikia Pedias zw. Amanides (Amanikai) und Kilikiai Pylai, h. der Siedlungshügel Yeşil Hüyük (früher Kinet Hüyük), 2 km nnw. der Mündung des Pinaros, wo Alexandros [4] d.Gr. 333 v.Chr. Dareios [3] III. besiegte; danach später auch Nikopolis gen. 194 n.Chr. siegte hier Septimius Severus über Pescennius Niger und ließ zur Erinnerung einen Kodrigai (nach Quadriga) gen. Triumphbogen in den Kilikiai Pylai errichten. Nikopolis, 260 n.Chr. von den Sāsāniden erobert …

Anemurion

(280 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Theater | Zenobia Auf dem gleichnamigen Kap in Kilikia Tracheia (Skyl. 102), dem südlichsten Punkt Kleinasiens, gelegene Stadt, h. Anamur, mit der kürzesten Verbindung nach Kypros (Strab. 14,5,3; 6,3; Stadiasmus maris magni 197; Plin. nat. 5,130). 197 v. Chr. von Antiochos III. (Liv. 33,20) und 52 n. Chr. von den isaurischen Kietai (Tac. ann. 12,55) erobert. Seit dem 1. Jh. v. Chr. anstelle von Nagidos Zentrum des östl. anschließenden Küstenabschnittes. Wie kanadische Ausgrabungen seit 1965 zeigen, wurde A.…

Elaiussa

(127 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Theater (Ἐλαιοῦσσα). Die urspr. auf einer 200 m vom Ufer entfernten Insel gelegene Stadt in der Kilikia Tracheia entstand wie Diokaisareia [1] aus einem Tempel-Heiligtum, das zu Korykos gehörte, und ist erstmals im frühen 1. Jh.v.Chr. bezeugt. 12 v.Chr. wurde E. Residenz des Archelaos von Kappadokia, der E. nach seinem Gönner Augustus in Sebaste umbenannt. Im 2.Jh. n.Chr. Ausweitung auf das Festland und rege Bautätigkeit. 260 von den Sāsān…

Olba

(132 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Coloniae | Hellenistische Staatenwelt | Pompeius (Ὄλβα = Ὑρία bei Steph. Byz.?). Stadt in der Kilikia Tracheia, 24 km nordnordöstl. von Seleukeia am Kalykadnos, h. Ura. Im 6. Jh.v.Chr. Hauptstadt von Pirindu (Meydancıkkale), bis zur Einrichtung der Prov. Cilicia 72 n.Chr. O. war Zentrum eines Tempelstaates, der sich bis an die Küste erstreckte. Die Siedlung um den 4 km westl. in Uzuncaburç gelegenen Tempel des Zeus Olbios wurde unter Tiberius s…

Kalykadnos

(146 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Καλύκαδνος). Bedeutendster, wasserreicher (Amm. 14,3,15) Fluß der Kilikia Tracheia (Kilikes) in Isauria, der mit einem südl. Quellarm (h. Gevne Çayı) im pamphyl.-isaurischen Grenzgebiet entspringt, durch die Kietis südl. an Germanikupolis vorbeifließt und sich bei Klaudiupolis [2] mit dem Quellarm (Gök Çayı) aus der Gegend von Bozkır im lykaonisch-isaurischen Grenzgebiet vereinigt, um als Göksu über Seleukeia (dort eine röm. Brücke aus der Zeit des Vespasianus) nach etwa 15 km d…

Aleïon Pedion

(75 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Ἀλήϊον πεδίον). Fruchtbares, wasserreiches Flachland in Kilikia Pedias mit Bäumen aller Art, Weinstöcken, Sesam und Getreide (Xen. an. 1,2,22), nach Eust. Kommentar zu Dion. Per. (GGM 2,370) zw. Kydnos und Pinaros (gemeint ist wohl der Pyramos), h. Çukurova, mit Adana als Zentrum; reiche Baumwollproduktion. Nach der Sage stürzte hier Bellerophon vom Pegasos (Dion. Per. 871 f.). Hild, Friedrich (Wien) Bibliography A. Erzen, Kilikien bis zum E. der Perserherrschaft, 1940, 14 f.

Mandane

(141 words)

Author(s): Wiesehöfer, Josef (Kiel) | Hild, Friedrich (Wien)
(Μανδάνη). [English version] [1] Tochter des Mederkönigs Astyages Nach Hdt. 1,107, Xen. Kyr. 1,2,1 und Iust. 1,4,4 Tochter des Mederkönigs Astyages, Gattin des Persers Kambyses [1] und Mutter des Kyros [2]. Es hat den Anschein, als ob die so überl. dynastische Verbindung im nachhinein die Ansprüche des Kyros auf den medischen (und, wenn M.s Mutter die lyd. Prinzessin Aryenis (Hdt. 1,74) gewesen sein sollte, auch auf den lyd.) Thron legitimieren sollte. Wiesehöfer, Josef (Kiel) [English version] [2] Tochter Dareios [1] I. und Schwester Xerxes I. Nach der bei Diod. 11,57,1-5 überl…

Aphrodisias

(987 words)

Author(s): Kaletsch, Hans (Regensburg) | Leisten, Thomas (Princeton) | Neudecker, Richard (Rom) | Hild, Friedrich (Wien)
(Ἀφροδισίας). [English version] [1] Stadt in Karia Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Bildung | Byzantion, Byzanz | Kleinasien | Marmor | Roma | Theater Stadt in Karia, 38 km südl. des Maiandros, im linken Seitental des Morsylos (h. Dandalaz çayı); h. Geyre. Neolithische und frühbrz. Siedlungsspuren auf der Akropolis, alter Name Νινόη (Steph. Byz. s. v. Ninoe) im örtlichen Kult (Zeus Nineudios) erhalten. A. stand lange im Schatten der Nachbargemeinde Plarasa (h. Bingeç, 15 km südwestl.), bis diese zum Demos…

Kanytelis

(89 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Kanytella?). Großes Dorf (κώμη) der Chora von Elaiussa (überl. nur inschr. Κανυτηλλέων oder Κανυτηλιδέων δήμος [1. 49]), das um eine ca. 60 m tiefe Karstdoline auf einer Anhöhe oberhalb der kilikischen Küste schon z.Z. des hell. Priesterfürstentums von Olba bestand; aus dieser Zeit stammt ein dreigeschossiger Dynastenwohnturm, aus späthell. bis frühbyz. Zeit zahlreiche Wohnbauten, als man um den Dolinenrand fünf Kirchen baute (vier dreischiffige Säulenbasiliken in wesentlichen Teilen erh.); h. Kanlıdivane (ehemals Kanideli). Hild, Friedrich (Wien) Bib…

Manaua

(58 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Μάναυα). Ortschaft in West-Kilikia nahe der Mündung des Melas (Pamphylia), mit Flußhafen auch für Side [1. 17-20], h. Manavgat. In der Spätant. auch Bezeichnung für eine isaurische Bergregion ( klíma; Georgios von Kypros, 855). Bistum der Pamphylia I [2]. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 J. Nollé, Side im Altertum 1, 1993 2 J. Darrouzès, Notitiae episcopatuum Ecclesiae Constantinopolitanae, 1981.

Eirenupolis

(67 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Εἰρηνούπολις). Heute Çatalbadem (ehemals İrnebol) in der Kilikia Tracheia (in der Landschaft Lakanitis, Ptol. 5,7,6). Gründung Antiochos' IV. von Kommagene. Zw. 355 und 359 n.Chr. war der Ort mit einer Mauer umgeben. Seit Anf. 4. Jh. zur Prov. Isauria gehörig; Bistum (Suffragan von Seleukeia am Kalykadnos). Hild, Friedrich (Wien) Bibliography G. Bean, T.B. Mitford, Journeys in Rough Cilicia 1964-1968, 1970, 205ff.  Hild/Hellenkemper, s.v. E. 1).

Korykos

(234 words)

Author(s): Decker, Wolfgang (Köln) | Hild, Friedrich (Wien)
[English version] [1] hängender Sandsack (κώρυκος, lat. follis pugilatorius). Ein hängender Sandsack (Füllung auch: Mehl, Feigenkerne), der den Faustkämpfern (Faustkampf) und Pankratiasten (Pankration) als Trainingsgerät diente (Phil. Perí gymnastikḗs 57), aber auch zu heilgymnastischen Zwecken benutzt wurde (Gal. De sanitate tuenda 2,8,1-2; 2,10,1; Hippokr. Perí diaítēs 2,64; 3,81). Zur bekannten bildlichen Darstellung des Schlagens des K. auf der Ficoronischen Ciste s. [1. Abb. 119]. Decker, Wolfgang (Köln) Bibliography 1 R. Patrucco, Lo sport nella Grecia antic…

Kietis

(93 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Κιῆτις, Κῆτις). Landschaft der Kilikia Tracheia (mit den Teilen Kennatis, Lakanitis, Lalassis), die an der Küste von Anemurion bis zur Kalykadnos-Mündung, im Binnenland bis ins Quellgebiet des Kalykadnos reichte (Ptol. 5,7,3; 6). Von den Cietae bewohnt, die 52 n.Chr. Anemurion belagerten (Tac. ann. 6,41; 12,55). Mz.-Prägung von Antiochos [18] IV. und von einzelnen Städten der K. ist belegt. Vgl. die Vita der Hl. Thekla [1. 276]; Hagia Thekla. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 G. Dagron, Vie et miracles de Sainte Thecle, 1978. W. Ruge, s.v. K(i)etis, RE 11…

Anchiale

(349 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton) | Burian, Jan (Prag) | Wirbelauer, Eckhard (Freiburg) | Hild, Friedrich (Wien)
(Ἀγχιάλη). [English version] [1] kret. Nymphe Kret. Nymphe, Mutter der idäischen Daktyloi Tities und Kyllenos (Geburtsmythos bei Apoll. Rhod. 1,1129-31) und, als Geliebte Apollons, des Oaxes, des Gründers der kret. Stadt Oaxos (Serv. ecl. 1,65). Graf, Fritz (Princeton) [English version] [2] (Anchialos) Stadt an der westl. Pontosküste Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Byzantion, Byzanz | Christentum | Moesi, Moesia (Anchialos; Ἀγχίαλος) Stadt an der westl. Pontosküste, h. Pomorije, gegr. und abhängig von Apollonia [2], bedeutend wegen der S…

Pindenissus

(105 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Festung im Amanos-Gebirge in der Kilikia Pedias. Cicero eroberte 51 v.Chr. als röm. proconsul bei der Grenzsicherung seiner Prov. Cilicia gegen die Parther im Kampf gegen die Volksstämme im Amanos - von Epiphaneia [1] aus - Erana (Hauptort des Amanos) mit Sepyra und Commoris. Er lagerte sodann in Arae Alexandri (südl. von Issos), unterwarf den Rest des Amanos und eroberte nach längerer Belagerung P., das hochgelegene und stark befestigte oppidum der Eleutherokilikes (Cic. fam. 2,10,3; 15,4,7-10; Cic. Att. 5,20,1: die Einwohner Pindenissitae; 5; 6,1,9), das sp…

Kelenderis

(93 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kolonisation (Κελένδερις). Stadt der Kilikia Tracheia (Strab. 14,5,3), von dem Syrer Sandakos gegr., von Samos kolonisiert [1. 105]; der arkadengeschmückte Hafen ist in einem Mosaik (vgl. auch Tab. Peut. 10,3; [4]) dargestellt, h. Gilindire. Mitglied des Attisch-Delischen Seebunds. 260 n.Chr. von den Sāsāniden erobert (Res Gestae divi Saporis 30). Suffraganbistum von Seleukeia/Kalykadnos. Im MA in Palaiopolis umbenannt. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography 1 E. Blumenthal, Die altgriech. Siedlungskol…

Pinaros

(63 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Πίναρος), h. Deli Çayı. Im Sommer ausgetrockneter Fluß, der im Amanos entspringt und südl. von Issos in den Issikos Kolpos (Golf von İskenderun) mündet. An seinen Ufern erfocht Alexandros [4] d.Gr. 333 v.Chr. den Sieg über Dareios [3] (Pol. 12,17,4f.; Arr. an. 2,10,1; 5; Strab. 14,5,19). Hild, Friedrich (Wien) Bibliography A. Janke, Auf Alexanders des Großen Pfaden, 1904, 55-74  Hild/Hellenkemper, 380.

Pylai

(354 words)

Author(s): Barceló, Pedro (Potsdam) | Wiesehöfer, Josef (Kiel) | Hild, Friedrich (Wien) | Olshausen, Eckart (Stuttgart) | Sauer, Vera (Stuttgart)
[English version] [1] P. Gadeirides Die Meerenge von Gibraltar (Πύλαι Γαδειρίδες). Die Meerenge von Gibraltar, der an der engsten Stelle 13 km breite, etwa 60 km lange Sund (Satteltiefe 286 m) zw. Mittelmeer ( mare nostrum ) im Osten und Okeanos im Westen bzw. der Südspitze der spanischen Halbinsel und dem afrikanischen Kontinent. Die ant. Bezeichnungen des Sundes orientieren sich an Gades (Plin. nat. 3,3; 5; 74; 4,93: Gaditanum fretum; Plut. Sertorius 8,1: Γαδειραῖος πορθμός), am Herakles-Tempel in Gades (“Säulen” bzw. besser “Tafeln des Herakles”, vgl. dazu …

Hagia Thekla

(164 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Ἁγία Θέκλα), h. Ayatekla, Meriamlik. Bedeutende, stadtartig ausgebaute Wallfahrtsstätte mit Stadtmauer, Zisternen, einem Aquädukt und mehreren monumentalen Kirchen (Klöstern) südl. von Seleukeia am Kalykadnos in West-Kilikia mit Kulttradition zu älteren Heiligtümern des Apollon Sarpedonios, der Athene und der Artemis (als πότνια Θηρῶν, “Herrin der Tiere”). Neben den apokryphen Akten ( Pauli et) Theclae sind Vita und Miracula der Hl. Thekla aus der Mitte des 4. Jh. erh. [1]. Gregorios von Nazianzos weilte hier 376-379, die Nonne E…

Apadnas

(116 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Ἀπάδνας). Ort mit Kloster in Isauria, das nach Prok. aed. 5,9,33 von Kaiser Iustinianus I. renoviert wurde. Wohl das Bauensemble oberhalb einer mansio an der röm. Straße durch den Tauros nach Lykaonia, h. Alahan Manastır. Ein frühchristl. Anachoretenplatz wurde im 5. Jh. n. Chr. zu einer Wallfahrtsstätte mit inschr. bezeugten ἀπαντητήρια (Herberge) ausgebaut, bei der zwei monumentale Kirchen durch eine ca. 130 m lange porticus verbunden wurden. Nutzung auch als Kloster, in mittelbyz. Zeit aufgegeben. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography M. Gough, Alahan, 198…

Arsinoë

(1,686 words)

Author(s): Graf, Fritz (Princeton) | Harder, Ruth Elisabeth (Zürich) | Ameling, Walter (Jena) | Bieberstein, Klaus (Fribourg) | Jansen-Winkeln, Karl (Berlin) | Et al.
(Ἀρσινόη). I. Mythos [English version] [I 1] Tochter des Leukippos Tochter des Leukippos, Schwester der von den Dioskuren geraubten Leukippiden, von Apollon Mutter des messenischen Asklepios (Hes. fr. 50; Apollod. 3,117f.; Paus. 2,26,7; 4,3,2). In Sparta hatte A. ein Heiligtum (Paus. 3,12,8), auf der Agora von Messene war eine Quelle A. (Paus. 4,31,6), im messenischen Asklepieion u.a. ein Gemälde der A. (Paus. 4,31,11f.). Das Verhältnis der messenischen zur thessal.-epidaurischen Asklepios-Tradition ist …

Korasion

(42 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Κοράσιον). Hafen in der Kilikia Tracheia, der es gemeinsam mit dem durch den korasiodrómos (Botendienst) verbundenen Korykos [2] in der Spätant. zu großer Blüte brachte, ohne Polis oder Bistum zu werden; h. Susanoğlu. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography Hild/Hellenkemper, 311f.

Pyramos

(405 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien) | Gauly, Bardo Maria (Kiel)
(Πύραμος). [English version] [1] Östlichster der drei Flüsse in der Kilikia Pedias Östlichster der drei Flüsse in der Kilikia Pedias (Kydnos, Saros; Kilikes, Kilikia), schon bei Skyl. 102 erwähnt, h. Ceyhan. Er entspringt in der kappadokischen Kataonia und mündete in der Ant. mit einem h. toten Arm westl. von Magarsa nahe der ant. Saros-Mündung, weshalb die beiden Flüsse gelegentlich verwechselt wurden; h. ist die Mündung durch Schwemmlandbildung (diese war schon im Alt. bekannt; ein Orakel besagte, daß der…

Neronias

(84 words)

Author(s): Hild, Friedrich (Wien)
[English version] (Νερωνιάς). Stadt im Osten der Kilikia Pedias, h. Düziçi (ehemals Haruniye). Evtl. Gründung Antiochos' [18] IV. von Kommagene zu Ehren Neros (Beginn der Stadtära 51/2 n.Chr.) an der Stelle von Pindenissos (?). Wohl schon unter Vespasianus (69-79 n.Chr.) in Eirenupolis umbenannt. Bistum der Kilikia II (Metropolis: Anazarbos); wichtige Grenzfestung der Byzantiner. Hild, Friedrich (Wien) Bibliography Hild/Hellenkemper, 245-248  F. Hild, Eirenupolis in der Kilikia Pedias, in: G. Dobesch, G. Rehrenböck (Hrsg.), Hundert J. Kleinasiat. Kommission der Ös…
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