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Subjektivismus

(1,104 words)

Author(s): Korsch, Dietrich
[English Version] Subjektivismus, religionsphilosophisch und ethisch. S. ist unverkennbar ein polemischer Begriff, dem ein theoriepolit. Zug anhaftet. Der Ausdruck setzt den Aufstieg des Subjektivitätsparadigmas in der modernen Philosophie (: III.,2.) voraus. Der mit ihm artikulierte Vorwurf bloß subjektiven Wissens gründet in der Erkenntnistheorie (: II.) und wirkt von dort aus auch in die Ethik, die Religionsphilosophie und Theol. sowie in die Ästhetik hinein. Wer ihn gebraucht, erhebt Anspruch auf…

Verstand

(1,376 words)

Author(s): Steinmann, Michael | Korsch, Dietrich
[English Version] I. Philosophisch In der traditionellen Erkenntnislehre (Erkenntnistheorie) wird der V. vorwiegend als ein intuitives Vermögen gedacht (griech. n̆ου˜ς/noús, lat. intellectus), teilweise in Abgrenzung zur Vernunft als diskursivem Vermögen. Durch ihn werden letzte Prinzipien bzw. einfache Sachverhalte direkt erfaßt, so daß die Bewegung der Erkenntnis sachlich und begründungslogisch zum Abschluß gelangt (Arist.e.N. 1143af.). Diese Dimension eines in sich vollendeten und direkten Erfassens der Wahrheit dient auch als Maßstab für das V…

Unmittelbarkeit

(754 words)

Author(s): Hühn, Lore | Korsch, Dietrich
[English Version] I. Philosophisch Seit Aristoteles wird U. mit dem obersten Begriff des Urteilens (Syllogismus; Urteil) und dem des Wertens (Evidenz), dem Prinzip des Ersten und dem des voraussetzungslosen Anfangs auf eine Ebene gestellt. Die bei R. Descartes angelegte prinzipientheoretische Aufwertung der unmittelbaren Selbstgewißheit des Ich als dem sicheren Fundament philos. Wissens erfährt in der frühidealistischen Philos. eine folgenreiche Zuspitzung. U. und Unbedingtheit (Unbedingte, das) …

Selbstbewußtsein

(2,123 words)

Author(s): Figal, Günter | Korsch, Dietrich
[English Version] I. Philosophisch S. ist die Kenntnis eigener Zustände, Wünsche und Absichten sowie die Schätzung der eigenen Person (: II.) im Zusammenhang mit anderen. Zum S. gehört wesentlich Reflexion, d.h. die Fähigkeit, sich auf eigene Zustände, Wünsche und Absichten, auf die Eingebundenheit des eigenen Lebens in Situationen sowie auf den Verlauf des eigenen Lebens zu beziehen. So ist das S. weder ein unmittelbares Wissen noch ein Sonderfall des Bewußtseins (: III.) von in der Welt begegnend…