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Kaufmannsdiaspora

(12,466 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Freitag, Ulrike | Nagel, Jürgen G. | Lang, Heinrich | Zürn, Martin
01. Einleitung 1.1. Strukturmerkmale und ForschungsproblemeDie Spezialisierung ethnischer und religiöser Minderheiten auf bestimmte Handels-Zweige, in denen sie eine starke, mitunter dominante Stellung erlangen (engl. trade diaspora: »K«., bzw. middlemen minority: »Zwischenhändlerminderheit«), ist ein Phänomen, das sich vom MA bis in die Gegenwart beobachten lässt. So hatten jüd. Kaufleute im kontinentaleurop. und mediterranen Handel bereits im hohen MA eine wichtige Stellung inne; jüd. K. gelten häufig als archetypische K. In der Nz. umfass…
Date: 2019-11-19

Opium

(799 words)

Author(s): Nagel, Jürgen G.
Das aus dem Saft der Fruchtkapsel des Schlafmohns (lat. Papaver somniferum) gewonnene Rauschmittel O. stammt ursprünglich wahrscheinlich aus dem Alpenraum, von wo aus eine Diffusion in den östl. Mittelmeerraum stattfand. Die ersten archäologischen Belege stammen aus der Jungsteinzeit (ca. 3100 v. Chr.), die ersten schriftlichen sind sumerischen Ursprungs. Über schamanische Kulte verbreitet, fand O. seit ca. 2000 v. Chr. Eingang in die minoische Kultur und gelangte so nach Griechenland. O. wurde zunächst vorrangig …
Date: 2019-11-19

Wissensaustausch, globaler

(9,716 words)

Author(s): Nagel, Jürgen G. | Nolte, Hans-Heinrich | König, Hans-Joachim | Harries, Patrick
1. Allgemein 1.1. Begriff W. ist ein diffuser Begriff, der zunächst vom Verständnis der Kategorie Wissen (= Ws.) abhängig ist. Austauschbeziehungen können sehr verschiedene Bereiche umfassen, von wiss. Ws. hoher Spezialisierung bis zu praktischem Alltags-Ws. breiter Bevölkerungsschichten. W. umfasst daher mehrere Komplexe von Austausch und Transfer (= Tf.) – u. a. Technologietransfer und Industriespionage –, die sich nicht immer klar abgrenzen lassen. Da Ws. einen konstitutiven Bestandteil von Kultur darstellt, ist W. wiederum ein Teil des Kultur-Tf. (Kulturkontakt, gl…
Date: 2019-11-19

Weltwirtschaftszentren

(14,068 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Lang, Heinrich | Weller, Thomas | Lesger, Clé | Schulte Beerbühl, Margrit | Et al.
01. Allgemein 1.1. Definition»Eine Weltwirtschaft«, so Fernand Braudel, »weist im Zentrum ihres Geschäfts- und Versorgungsnetzes stets einen städt. Pol auf, eine Stadt, in der Informationen, Waren, Kapitalien, Kredite, Menschen, Aufträge und Geschäftsbriefe zusammenströmen und von der sie wieder ausgehen; eine Stadt, in der vielfach unermeßlich reiche Großkaufleute den Ton angeben« [1. 24]. In dieser vielzitierten Definition bringt der franz. Wirtschaftshistoriker prägnant zum Ausdruck, dass Weltwirtschaften (= Ww.) durch hierarchisch strukturierte, großräumige Han…
Date: 2019-11-19

Ostindische Kompanien

(2,375 words)

Author(s): Nagel, Jürgen G.
1. Europäische PerspektiveAn der Wende zum 17. Jh. wurde der europ. Asienhandel auf neue Grundlagen gestellt (Chinahandel, Indienhandel, Japanhandel). Der bis dahin darin dominierende Monopolismus der portug. Krone wurde durch privilegierte Kapitalgesellschaften aus Westeuropa abgelöst, die sich in der Folge als die effektivere Organisationsform erwiesen [3]; [14]. Ihre kaufmännische Ausrichtung in Verbindung mit staatlicher Protektion (nationaler Monopol-Stellung) sowie Souveränitäts-Rechten in Übersee – im Auftrag ihres Staats verfügten …
Date: 2019-11-19