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Your search for 'dc_creator:( "Niehr, Herbert" ) OR dc_contributor:( "Niehr, Herbert" )' returned 9 results. Modify search

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2.7.5. Israel

(2,228 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Name und GeographieDer Name Israel (ägypt. ysrʾr, moabitisch yšrʾl, assyr. Sir-ʾi-la-a-a [51200]; hebr. Yiśrȧ’ẹl) wird zum ersten Mal in der Inschrift des Pharao Merenptah (1224–1205/1213–1204/03) auf seiner Israel-Stele von 1209 erwähnt [52168–171], wobei ›Israel‹ hier als Ethnikon steht (was aber eine geogr. Bezeichnung, die das Gebirge Ephraim meint, nicht ausschließt) [1758 f.]; [137–43]. Konsens über die Bedeutung des Namens Israel besteht nicht [51200]. Israel liegt demzufolge im Gebirge Ephraim zwischen der Jesreel-Ebene im N und dem Bergland von…
Date: 2017-08-01

2.7.6. Juda

(2,214 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Name, Geographie und GeschichteDer Name Juda (hebr. Yǝhudȧ) ist in seiner Etymologie und Bedeutung unklar [48200]. Das Land Juda umfasste urspr. das Gebirgsland zwischen Jerusalem im N und Hebron im S. Grenzen waren gegeben mit den Philistern im W, Israel (2.7.5.) im N, dem Toten Meer im O und dem Negev im S (P-A 45).Die erste und dauerhafte Einigung des Landes erfolgte unter David, dessen Dyn. bis zur Eroberung Jerusalems 586 durch Nebukadnezar II. auf dem Thron blieb [855–57]. Daraus resultiert auch die Benennung Judas als bet david (»Haus Davids«) in der aram. Inschrift von T…
Date: 2017-08-01

2.5.14. Phönizier auf Kreta und im Ägäisraum

(436 words)

Author(s): Niehr, Herbert
Die Präsenz von Phöniziern auf Kreta (2.5.12.) lässt sich ab dem E. des 9. Jh.s in Kommos an der Südküste der Insel nachweisen. Möglicherweise befand sich hier eine phöniz. Anlaufstelle für den Handel und die Reparatur von Schiffen. Beleg hierfür ist neben der phöniz. Keramik eine Kapelle des Heiligtums B, welche auf ca. 800–760 datiert wird. Auf einem Podest erhoben sich drei freistehende Kultpfeiler, die als Baityloi für namentlich unbekannte phöniz. Gottheiten interpretiert werden. Vor diesen…
Date: 2017-08-01

2.7.2. Aramäer und aramäische Königreiche

(4,707 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Definition, Herkunft und AnsiedlungDie Siedlungsgebiete der Aramäer erstreckten sich von Mittel- und Obermesopotamien über N-Syrien und S-Anatolien bis nach Mittel- und S-Syrien sowie nach Palästina. Aufgrund dieser geogr. Verbreitung ergaben sich Kontakte ethnischer, polit., mil., wirtschaftlicher und kultureller Art mit Babylonien, Assyrien, Anatolien (Luwischer Kulturraum 2.6.10.), Phönizischen Städten (2.7.3.), Israel (2.7.5.) und Juda (2.7.6.), Ammon (2.7.8.) sowie Ägypten (Unterägypten 2.8.…
Date: 2017-08-01

2.6.13. Phönizier in Kleinasien

(1,618 words)

Author(s): Niehr, Herbert
Die Präsenz und Aktivität von Phöniziern (= Ph.) in Kleinasien ist gut nachweisbar [12]; [19]; [14]; [29]; [20109–143]; [1025–88] (Luwischer Kulturraum 2.6.10.), insbes. durch diverse phöniz. Inschriften (zur Verbreitung vgl. die Karte [26913 f.]). Ihr zeitl. Beginn lässt sich möglicherweise mittels einer Vase des 11. Jh.s aus Zypern bestimmen, die urspr. aus Kilikien stammt [20110–113]. Die weiteren phöniz. Inschriften aus Kleinasien gehören in das 9.–7. Jh. Deren älteste sind die Inschrift des Königs Kulamuwa von Samʾal/Zincirli (KAI 24; um 820…
Date: 2017-08-01

2.7.1. Überblick: Syrien und Palästina

(2,247 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Begriffliche und geographische DefinitionIn der wiss. Literatur konkurrieren unterschiedliche Namen und Konzepte zum Levante-Raum. So findet sich in ant. Quellen zunächst Amurru (Westland), womit seit dem 3. Jt. die Regionen westl. des Euphrat bis hin zum Mittelmeer benannt wurden, ohne nähere Abgrenzung nach N und S (Kanaan 2.7.4.) [4224–48]; [211–15]; [134–38]. Zur Zeit des assyr. Königs Sanherib (705–681) wurden auch Phönizien, das Philisterland und die ostjordanischen Königreiche als Amurru bezeichnet [215]. Ferner war die Rede von Ḫatti, welches zunächst d…
Date: 2017-08-01

2.7.4. Kanaan

(1,697 words)

Author(s): Niehr, Herbert
A. Name, Geographie und GeschichteDie Provinz Kanaan (phöniz . knʿn, hebr. kenaʿan, akkad. kinaʿanu/kinaḫḫu/kinaḫnu; griech. Kanaán; [29352]; Etymologie nicht gesichert [29352]) erstreckte sich vom Gebiet um den Hauptort Gaza im SW bis in das Gebiet nördl. von Beirut; hier wurde sie durch Amurru mit dem Hauptort Ṣumur begrenzt, im O durch die Provinz Upe mit Kumidi in der Beqaʿ-Ebene als Hauptort und das Tote Meer [14555–557]. Die Ammonitis (Ammon 2.7.8.) gehörte nicht zu Kanaan [10162 f.]. Die frühesten Belege zu Kanaanäern begegnen um 1750 in den Mari-Briefen (A 3552 Rs 9) [3]; [183…
Date: 2017-08-01

3.3.2. Religion: Östlicher Mittelmeerraum

(7,744 words)

Author(s): Niehr, Herbert | Wittke, Anne-Maria | Kubisch, Sabine | Matthäus, Hartmut
A. Allgemeine Grundlagen Östlicher Mittelmeerraum 2.7. | Aramäer (2.7.2.) | Phönizische Städte 2.7.3. | Israels (2.7.5.) | Judas (2.7.6.)Eine weitere Problematik der Konzeption des fruchtbaren Halbmondes liegt darin, dass hier Kulturen wie die Ägyptens und Mesopotamiens zusammen gesehen, die zwischen ihnen bestehenden Unterschiede aber außer Acht gelassen werden. Dagegen befasst sich ein alternatives Konzept mit der Frage, »ob es auf kulturellem und religiösem Gebiet im Altertum neben den Gemeinsamkeiten des fruc…
Date: 2017-08-01

2.7.15. Zypern

(3,483 words)

Author(s): Matthäus, Hartmut | Niehr, Herbert
A. Namen, Bedeutung, ChronologieDrei Faktoren bestimmten die Geschichte Zyperns (Eigenbenennung und griech. Kýpros; neuassyr. Jad(a)nana; hebr. aeraeṣ kittim, »Land der Kittäer«; vermutlich ägypt. iw auf der Stele des Amasis in Elephantine) in der SBrz. wie auch der Ez.: (1) Die reichen Vorkommen von Kupfererz in den Randgebieten des Troodosgebirges [20], einem im Mittelmeergebiet raren Rohstoff, dessen Verhüttung und Export ökonomische Prosperität garantierten (zu Kupfer aus Tamassos vgl. Hom.Od. 1,183–185). Dies wird durch arch. Befunde etwa…
Date: 2017-08-01