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Your search for 'dc_creator:( "Rix, Helmut (Freiburg)" ) OR dc_contributor:( "Rix, Helmut (Freiburg)" )' returned 27 results. Modify search

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Numerius

(564 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Frigo, Thomas (Bonn) | Groß-Albenhausen, Kirsten (Frankfurt/Main) | Eck, Werner (Cologne)
During the Republican era, the praenomen Numerius (abbr. N.) was used in Roman aristocracy only by the Fabii (Fabius). They are said to have borrowed it from Samnium around 470 BC (Fest. 174 et passim). In fact, this praenomen is found most frequently during the Republican period in Oscan inscriptions: Niumsis, Νυμψισ, Νο(μ)ψισ < * Numesis (the Latin N. as well is most frequent in the former Oscan region); in addition there is the Umbrian Numesier (= Latin Nomesi; bilingual inscription [3. 9]). In Latin the original Oscan-Umbrian name was affected by rhotacism and was ass…

Manius

(225 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Elvers, Karl-Ludwig (Bochum) | Fündling, Jörg (Bonn)
Rare Roman praenomen , principally used by the patrician families Aemilii, Sergii and Valerii and by the plebeian Acilii, most often in Upper Italy (rarely nomen gentile: ILS 6230 and M. [I 2] below), acronym: a five-stroked M (, , in print M'.). Two alternatives for the name's origin have been proposed since antiquity: derivation from mane ‘in the morning’ (Varro, Ling. 6,60; Fest. 135 L.; Liber de Praenominibus 5: ‘one born in the morning’) or from manus ‘good’ i.e. from the di manes , euphemistically the ‘good gods’ (Zos. 2,3,2). Neither of the two has yet been convincingly argued. Rix, H…

Praenomen

(445 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[German version] An ancient name for individuals, the praenomen takes the first position in a Roman or central Italian personal name (esp. in the masculine), before ( prae) the nomen, the gentile. It is usually written in abbreviation; the Latin sigla had been introduced by the 6th century BC (as can be seen in K = Kaeso,  = Manius, C = Gaius). After the introduction of the family name (Gentile), the number of praenomina to choose from decreased considerably, in Rome to eleven (seven more in some noble families), in Etruscan Perusia to five. In this way t…

Lemnian

(207 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[German version] A non-Greek language is attested on Lemnos in the north-eastern Aegean from the period before Attic colonization (500 BC) (two texts - of 32 words - on a funerary stele, nine texts/fragments on vessels). Lemnian is similar to Etruscan in its sound system, morphology and syntax (e.g. in the dating formula: Lemnian holaie-s-i φ okias-ial-e serona-i θ ‘ during the S. office of H. Ph.’ like Etruscan lar θ -ial-e hul χ nie-s-i munsl-e ‘ during the M. office of L.H.’, with the locative to the genitive form; Lemnian and Etruscan -m ‘but’), however it is not identical to it (e.…

Etruskisch

(508 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)

Marcus

(2,399 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Eck, Werner (Köln) | Leppin, Hartmut (Hannover)
Eines der häufigsten röm. Praenomina, wohl auch im Umbrischen (Abkürzung Ma.) und gelegentlich im Etr. ( Marce) gebraucht; Sigle: M.; griech. in republikanischer Zeit Μααρκος, später Μάρκος. Der Name ist vom Götternamen Mars (Gen. Martis) abgeleitet und wurde wohl gerne für im März Geborene verwendet. Zum Evangelisten Markos.…

Mamercus

(105 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Ausschließlich von der patrizischen gens der Aemilii gebrauchtes Praenomen (dort auch als Cognomen verwendet, doch nie für Freigelassene); Sigle: Mam.; griech. Μάμερκος. Zuerst belegt beim Vater des Aemilius [I 25], zurückgeführt auf M., Sohn des Numa (Plut. Numa 8,18f.). Der Name kommt auch im Oskischen (Μαμερεκς) und im Etr. ( Mamarce, Mamerce, Mamurke, 7.-5. Jh.v.Chr.) als Praen. vor und ist von dem ital. Götternamen abgeleitet, der im Osk. (Dat. Μαμερτει) und jetzt auch im Lat. ( Mamartei auf dem Lapis Satricanus) belegt ist. Wie Marcus wurde er wo…

Lemnisch

(189 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Auf Lemnos in der nordöstl. Ägäis ist aus der Zeit vor der att. Kolonisation (500 v.Chr.) eine nichtgriech. Sprache bezeugt (zwei Texte - aus 32 Wörtern - auf einer Grabstele, neun Texte/Frg. auf Gefäßen). Das L. ist dem Etruskischen in Lautsystem, Morphologie und Syntax ähnlich (z.B. in der Datierungsformel: lemn. holaie-s-i φ okias-ial-e serona-i θ “im S.-Amt des H. Ph.” wie etr. lar θ -ial-e hul χ nie-s-i munsl-e “im M.-Amt des L.H.”, mit Lok. zur Gen.-Form; lemn. und etr. -m “aber”), doch nicht mit ihm identisch (z.B. lemn. avis σ ial χ vis  etr. avils σ eal χ ls “annorum …

Mettius

(588 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Frigo, Thomas (Bonn) | Eck, Werner (Köln)
Das Praenomen Mettus ist nur für zwei Personen aus Roms Frühzeit (7./6. Jh.v.Chr.) bekannt, für den Sabiner Mettus Curtius [I 2], einen Zeitgenossen des Romulus (Dion. Hal. ant. 2,42,2; 46,3; lib. de praenominibus 1), und für Mettus Fufetius, den Dictator von Alba Longa zur Zeit des Tullus Hostilius [4] (Varro bei Non. 2,443 L., Verg. Aen. 8,642 usw.). Für beide ist auch, wenn auch weniger verläßlich, die Namensform Mettius überl. (Enn. ann. 126 V.; fast immer bei Liv. usw.). Eine Etym. des Namens bietet sich nicht an; die Geminata tt spricht für einen Kurznamen. Ein Deminutivum i…

Numerius

(504 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Frigo, Thomas (Bonn) | Groß-Albenhausen, Kirsten (Frankfurt/Main) | Eck, Werner (Köln)
Das Praenomen Numerius (Sigle N.) ist in der röm. Aristokratie der Republik nur bei den Fabiern (Fabius) verwendet. Diese sollen es um 470 v.Chr. aus Samnium übernommen haben (Fest. 174 u.ö.). Tatsächlich ist das Praen. in republikanischer Zeit am häufigsten auf osk. Inschr. belegt: Niumsis, Νυμψισ, Νο(μ)ψισ < * Numesis (auch lat. N. ist in ehemals osk. Gebiet am häufigsten); dazu kommt umbr. Numesier (= lat. Nomesi; Bilingue [3. 9]). Der urspr. osk.-umbr. Name hat im Lat. den Rhotazismus mitgemacht und ist in zwei Formen ins Etr. gelangt, als * Numesii̯e in den Süden ( Numesie, ET Ta 3.…

Personennamen

(3,748 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | García-Ramón, José Luis (Köln) | Streck, Michael P. (München) | Haas, Volkert (Berlin)
I. Allgemeines [English version] A. Funktion Der P. ist ein individuelles, allgemeingültiges Zeichen zur Benennung einer Person. Der Bedarf, einen P. zu verwenden, besteht, wenn die Gruppe eines sozialen Kontaktes zu groß ist, als daß ihre Mitglieder noch nach ihrer Rolle (z.B. “Mutter”) benannt werden können, und das ist in allen histor. faßbaren Sprachen der Fall. Der P. ist dort ein Universale. Rix, Helmut (Freiburg) [English version] B. Namenschöpfung Der P. wird, in der Ant. wie h., gewöhnlich bald nach der Geburt gegeben und später beibehalten. Er kann aber…

Opiter

(150 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Das Praenomen Opiter ist für die patrizische gens Verginia des 6./5. Jh.v.Chr. bezeugt (Liv. 2,17,1; 54,3; Opet( r), Fast. Capitolini 479; 402) und für zwei Latiner berichtet (Varro bei Fest. p. 476; Sil. 10,33); Opi auf Inschr. aus Praeneste ist eher Oppius . Der Name war der späteren Zeit wohl nur in schriftlicher Form aus frühen Fasti bekannt; Quantität (kurzes o bei Silius) und Flexion ( Opiteris oder Opitris, Prisc. 2,229) sind ohne Gewähr. Die ant. Etym. ( cuius pater avo vivo mortuus est aut ... quod avum ob patrem habeat, id est pro patre, Fest. p. 201) sind prob…

Cognomen

(423 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Das C. ist im röm.-mittelital. PN das jüngste und meist an letzter Stelle aufgeführte Namenglied; allgemein üblich ist es erst am Ende der Republik geworden. Nach Ursprung und Wesen ist das C. ein Individualname, der das Praenomen in seiner Bezeichnungsfunktion zunächst ergänzt und seit Beginn der Kaiserzeit immer mehr ersetzt. Das Wort cognomen, bei Plautus noch meist cognomentum (z.B. Persa 60), ist als “Mittel, die Identität zu erkennen” von cognoscere abgeleitet und erst sekundär als “Bei-Name” auf nomen bezogen worden. Beim Adel im republikanischen R…

Latein

(1,251 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] A. Geschichte L. ist eine indogermanische Sprache, d.h. es ist wie Griech. oder die german. Sprachen durch spezifische Veränderungen aus dem durch Rekonstruktion zugänglichen Uridg. (4./3. Jt.v.Chr.) hervorgegangen. Im 3. Jt.v.Chr. hat sich aus einem westuridg. Dialektkontinuum (im Donauraum?) das weitgehend rekonstruierbare Urital. ausgegliedert. An spezifischen Zügen des L. entstanden damals etwa der Synkretismus von Abl. und Instr., die Stammklassen und Kategorien des Präs.-Stam…

Manius

(207 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Elvers, Karl-Ludwig (Bochum) | Fündling, Jörg (Bonn)
Seltenes röm. Praenomen, hauptsächlich von den patrizischen Familien der Aemilii, Sergii und Valerii und von der plebeischen der Acilii verwendet, dazu öfter in Oberitalien (selten Gentilname: ILS 6230 und unten M. [I 2]); Sigle: ein fünfstrichiges M (, , im Druck M'.). Für die Herkunft des Namens werden seit dem Alt. zwei Alternativen vertreten: Ableitung von mane “morgens” (Varro ling. 6,60; Fest. 135 L.; liber de praenominibus 5: “der morgens Geborene”) oder von manus “gut” bzw. von den di manes , euphemistisch die “guten Götter” (Zos. 2,3,2); keine der beiden ist bis…

Praenomen

(408 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Als alter Individualname steht das P. an erster Stelle im röm.- mittelital. Personennamen (bes. im mask.), vor ( prae) dem nomen, dem Gentile. Es wird meist abgekürzt geschrieben; die lat. Siglen wurden schon im 6. Jh. v. Chr. eingeführt (wegen K = Kaeso,  = Manius, C = Gaius). Die Zahl der zur Wahl stehenden Praenomina ging nach Einführung des Familiennamens (Gentile) stark zurück, in Rom auf elf (dazu sieben weitere in einigen Adelsfamilien), im etr. Perusia auf fünf. Das P. deutete so das Bürgerrecht in einer Stadtgemeind…

Gentile

(448 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Das G., vom Vater auf die Kinder vererbt und von der Frau nach der Heirat beibehalten, bezeichnet die Zugehörigkeit zu einer Familie ( gens ). Es ist das charakteristische Element des röm.-mittelital. PN-Systems (Personennamen: Rom und Italien); im Namenformular nimmt es hinter dem Praenomen die zweite Stelle ein. Neben der Geburt gibt es noch andere Möglichkeiten, ein G. zu erhalten: a) bei der Adoption, wo der Adoptierte das G. des Adoptivvaters annimmt; sein bisheriges G. wird zunächst suffigiert ( P. Cornelius Scipio Aemilianus, Sohn des L. Aemilius Paullus), s…
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