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Your search for 'dc_creator:( "Sieglerschmidt, Jörn" ) OR dc_contributor:( "Sieglerschmidt, Jörn" )' returned 33 results. Modify search

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Wunderheilung

(1,460 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff und Übersicht Wunder (= Wd.) sind in allen Religionen eine Möglichkeit, außergewöhnliche, die Alltagserfahrung übersteigende Ereignisse als Werk einer Gottheit, einer heiligen Person, aber auch des Teufels, von Dämonen und Geistern zu erklären (Teufelsglaube; Dämonologie). Die Grenzen zur Magie sind dabei fließend und nicht immer genau bestimmbar. Wd. werden entweder durch die Gottheit selbst oder durch ihre »Werkzeuge«, d. h. durch Heilige oder heiligmäßig lebende (z. B. sich durch Askese auszeichnende) Menschen, durch Reliquien oder heilige Orte bewirkt.Ware…
Date: 2019-11-19

Zodiacus

(1,699 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Grundlagen »Kreis der Tiere« (griech. zōdiakós [ kýklos], lat. zodiacus) war bereits in der Antike die Bezeichnung für die sog. Sonnenstraße, d. h. die zwölf Zeichen, die den Tierkreis bilden: Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze. Im geozentrischen Weltbild teilten diese …
Date: 2019-11-19

Tierzucht

(1,324 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und Überblick T. umfas…
Date: 2019-11-19

Wind und Wolken [Hinzugefügt 2019]

(4,602 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. …
Date: 2019-11-19

Schnee und Eis [Hinzugefügt 2019]

(4,387 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Allgemeines Wärme und Kälte waren – und sind – physikalische Zustände, die in der Naturphilosophie seit frühesten Zeiten eine zentrale Stellung bei der Erklärung physikalischer Erscheinungen einnahmen [33. 28–30, 51–57, 118f., 121f., 196]. Zugleich dienten und dienen sie als Metaphern, um z.B. Gefühle oder soziale und polit. Zustände zu beschreiben [38. 16–33, 125–135]. Allegorische Zuschreibungen ( Allegorie) verknüpften diese Grundkräfte der Natur mit den Erscheinungen des Mikro- und Makro-Kosmos – Gestirnen (Sterne), Jahres- und Tageszeiten, Temperamenten und Lebensaltern (Zyklizität).Sch. und E. gehörten in der naturphilosophischen Meteorologie der Nz. zu den wässerigen Meteoren. Sie bildeten von der Antike bis in die Nz. die festen und kristallinen Formen des Wassers – neben dem gasförmigen Wasserdampf (Gas) und flüssigen Aggregatzustand dieses Elementes. Viele Naturphilosophen, darunter Johannes Kepler 16…
Date: 2019-11-19

Natur

(8,969 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn | Biehler, Birgit
1. Definition und EtymologieDer Chemiker Johannes Kunckel von Löwenstern machte sich bereits um 1700 über die unsichere Verwendung des Begriffes N. lustig und traf zugleich eine damals typische Aussage über die Allmacht …
Date: 2019-11-19

Zufall

(2,144 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und Überblick Kontingenz und Z. sind Begriffe, mit denen Menschen seit Beginn der Geschichte versuchen, die Welt, v. a. die wechselvollen, unerwarteten Lebenslagen und Nature…
Date: 2019-11-19

Kosmos

(3,750 words)

Author(s): Danielson, Dennis | Sieglerschmidt, Jörn
01. Kosmos und Ordnung»Die Griechen haben den Namen [K.] für das Weltall dem Begriff für Schmuck entliehen, wegen der Vielfalt der Elemente und der Schönheit der Sterne, … weil wir mit unseren sterblichen Augen nichts Schöneres wahrnehmen als das Weltall« ( Isidor von Sevilla, De mundo 13,1; um 600). So hat auch die Kosmologie (= Kl.), d. h. das Studium des K. (als Synonym für »Weltall« und »Welt« im umfassenden Sinn), der Nz. nicht nur den Bezug zur Physik und zur Astronomie beibehalten, sondern auch zu Vorstellungen von Ordnung, Verlässlichkeit, Eleganz und Schönheit. Im Gegensa…
Date: 2019-11-19

Ordnung

(1,609 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Etymologie und DefinitionDen griech. Wörtern für O. ( kósmos, táxis und thésis: Kosmos, O. und Anordnung) steht der in die meisten europ. Sprachen übernommene lat. Begriff des ordo gegenüber. Letzterer wurde in der nzl. Naturphilosophie durch den Begriff der scala (»Stufenleiter«), also einer hierarchischen O., ergänzt ( Scala naturae). Das griech. Wort cháos
Date: 2019-11-19

Pflanzenzucht

(1,023 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und frühneuzeitlicher Kenntnisstand…
Date: 2019-11-19

Fetischismus

(2,634 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begri…
Date: 2019-11-19

Feuer

(1,763 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und ÜberblickDie Beherrschung des F. ist eine Kulturtechnik, die – anders als Hand und Sprache, Werkzeug und Kommunikation, welche auch Tieren zur Verfügung stehen – allein dem Menschen eignet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das F. in den mythologischen und naturphilosophischen Vorstellungen aller Kulturen eine wichtige Rolle einnimmt [7. 11]. In der europ. Denktradition gehörte das F. zu den vier Elementen, aus denen sich sämtliche Dinge der sublunaren, unterhalb der ersten Planetensphäre befindlichen Welt zusammensetzten. Im 17. Jh. z. B. bereits von Ro…
Date: 2019-11-19

Herbarium

(958 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff und FormenEine Sammlung getrockneter und auf Papier aufgezogener Pflanzen und Pflanzenteile wurde in der Nz. als H. im engeren Sinne bezeichnet. Joseph Pitton de Tournefort, der 1700 nicht lange nach Wilhelm Lauremberg und Moritz Hofmann eine Anleitung zur Herstellung getrockneter Pflanzen verfasste, sah deren Vorteil darin, dass sie u…
Date: 2019-11-19

Kalender

(5,148 words)

Author(s): Behringer, Wolfgang | Schostak, Désirée | Messerli, Alfred | Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff Der Begriff K. leitet sich vom ersten Tag des Monats im alten Rom (lat. Kalendae) ab; über lat. calendarium (»Schuldbuch«) übertrug er sich später auf die Zeitrechnung insgesamt. Basis aller bekannten K. sind der Wechsel von Tag und Nacht, die sich wiederholenden Mondphasen (»Mond« = Monat) und der Lauf der Jahreszeiten im Sonnenjahr.Wolfgang Behringer2. Zeitrechnung: Frühe AusprägungenAstronomische Erscheinungen (Astronomie) bestimmen kulturübergreifend die Zeiteinheiten Jahr, Monat und Tag. D…
Date: 2019-11-19

Physiognomik

(2,179 words)

Author(s): Kanz, Roland | Sieglerschmidt, Jörn
1. Etymologie und DefinitionPh. (auch Physiognomie, mittelengl. fisnomy) leitet sich von griech. physiognōmonikḗ téchnē her und meint die Kunst, das Wesen eines Körpers aus äußeren Zeichen zu erkennen (wörtlich »Erkenntnis nach der Natur«). Während die Ph. eher den engeren Bereich der körperlichen Zeichen behandelt, ist Physiognomie als in SpätMA und Nz. entwickelte, umfassende Lehre vom Zusammenhang aller natürlichen Dinge aufzufassen. Allerdings ist der Wortgebrauch bis heute nicht einheitlich.Die Ph. beschäftigt sich mit den lebenszeitlich eher wenig verände…
Date: 2019-11-19

Ungeziefer

(1,623 words)

Author(s): Eckart, Wolfgang Uwe | Sieglerschmidt, Jörn
1. BegriffDer Begriff U. (franz. vermine, engl. vermin) ist seit dem 12. Jh. bezeugt, wobei sich das ahdt. Stammwort zebar zu nhdt. ziefer (»Tier«) wandelte. Möglicherweise bezeichnete der Stamm im engeren Sinne das Opfertier, sodass das doppelte Peiorativ-Präfix un- und ge- auf nicht zur Opferung geeignete Tiere verweisen dürfte. Synonyme waren u. a. »Geschmeiß« (von mhdt. smeiszen und smîszen; mlat. cacare, »mit Kot beschmutzen«), das Martin Luther auch antijüd. sinnbildlich verwendete (»die Jüden mit jrem geschmeis und lere«; s. u. 5.) oder »Gezüchte«, das seit Konrad von Megenbergs Buch der Natur (1540) für Schlangen und Würmer stand. Die neueren Wortbedeutungen entwickelten sich seit dem 16. J…
Date: 2019-11-19

Tier

(4,838 words)

Author(s): Smith, Justin E.H. | Eckart, Wolfgang Uwe | Sieglerschmidt, Jörn
1. Naturphilosophie 1.1. Abgrenzung zum MenschenDer Begriff des Tierischen wird in der Nz. häufig direkt oder indirekt mit dem des Menschlichen kontrastiert [10]. Anfänglich wurde er verwendet, um das Gebiet der philosophischen Anthropologie abzugrenzen ( …
Date: 2019-11-19

Sterne

(2,599 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und Überblick S. waren in der gesamten Menschheitsgeschichte ein Orientierungspunkt im einfachen und im übertragenen Sinne: Sie waren zur (math.) Bestimmung der relig. Festkalender und Feiertage notwendig, bestaunenswerte Naturwunder und als Sternbilder in der Abfolge des Jahres (Zodiacus) Mittel der Gegenwarts- und Zukunftsdeutung; in der Nacht dienten sie der Navigation. In allen Kulturen spielten daher der Himmel und seine Erscheinungen, die S. – d. h. die Gestirne einschließlich der Planeten (Wandel-S.) und Kometen (Schweif-S.) – in der Wahrnehmung der Nat…
Date: 2019-11-19

Landschaft

(2,923 words)

Author(s): Blickle, Peter | Lüsebrink, Hans-Jürgen | Sieglerschmidt, Jörn
1. PolitischL. war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation das Korrelat zu Herrschaft. In dieser Bedeutung ist der Begriff vom 14. Jh. bis zum Ende des Reichs (1806) belegt. Die L. hatte korporativen Charakter und bezeichnete als solche die Gesamtheit der Landstände eines reichsunmittelbaren Territoriums.…
Date: 2019-11-19

Wasser

(4,183 words)

Author(s): Meyer, Torsten | Sieglerschmidt, Jörn | Klippel, Diethelm | Niedermayer, Benedikt | Kirschke, Martin
1. AllgemeinW. (engl. water, franz. eau) ist die chemische Verbindung aus W.- und Sauerstoff (H2O). Es kann auch in der Natur alle drei Aggregatzustände aufweisen; gewöhnlich ist allerdings dann von W. die Rede, wenn es sich um den flüssigen Aggregatzustand handelt. In flüssiger Form ist W. in unserem Sonnensystem bisher nur auf der Erde nachgewiesen, die es zu gut 70 % bedeckt.…
Date: 2019-11-19

Licht und Schatten [Hinzugefügt 2017]

(7,043 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Übersicht»Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht… Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.« Nicht nur in der Genesis (1,3–5), sondern in allen Schöpfungsmythen spielte das L. eine entscheidende Rolle bei dem Zustandekommen des Lebens und der biologischen Formenvielfalt auf der Erde. So war Prometheus in der griech. Mythologie u. a. der L.-Bringer für die Menschen und damit Begründer der menschlichen Kultur – zugleich ihrer Leistungen wie ihrer Schrecken, da Zeus die Menschen mit der alle Übel der Welt in sich…
Date: 2019-11-19

Luft

(1,177 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Allgemein Die L. war in dem seit der Antike gültigen tetradischen Aufbau der natürlichen Welt eines der vier Elemente. Sie galt als gewichtsloses Element zwischen Feuer sowie Erde und Wasser. Im Heidelberger Schicksalsbuch wurde bald nach 1491 auf die Verbindung der L. mit den Erscheinungen des Wetters hingewiesen: »Jn dem lufft werden manigerlay verwandelung fewrs wassers vnd windts. Wässerig als regen taw reiff schne hagel nebel« (107 r; [2]). Die zerstörerischen Wirkungen der L. durch Wind und …
Date: 2019-11-19

Meteore [Hinzugefügt 2018]

(7,963 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und AllgemeinesIm griech. Wortsinn galt als M. ( metéōros) alles, was hoch in der Luft erhoben oder schwebend war, und bezog sich auf sämtliche physikalische Erscheinungen zwischen Erdmittelpunkt und Himmelssphären. Zugleich wurde der Begriff bereits in der Antike auf seelische (Seele) und geistige (Geist) Prozesse angewandt, ein Sich-Erheben über die Erde, ein dort Sich-Verlieren, das Bauen von Luftschlössern, wolkiges Denken. Eben diese metaphorische Bedeutung wurde insbes. von Aristophanes spöttisch genutzt [30. 4].Als M. wurden elementare Prozes…
Date: 2019-11-19

Dimorphismus

(1,091 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. DefinitionDie Tatsache, dass die Fortpflanzung tierischen und pflanzlichen Lebens für einen großen Teil der bekannten Arten zweigeschlechtlich ist, wird mit dem Begriff D. oder Bimorphismus bezeichnet. Es geht um die binäre Struktur der belebten Welt, die sich in vielfältiger Weise auch in anderen Bereichen, z. B. der Sprache, wiederfindet. Überall dort, wo mit Naturmetaphern und -analogien gearbeitet wird, ist der D. ein gängiges Denk- und Darstellungsmuster weit über die Biologie hinaus.Der D. ist zu allen Zeiten als Denkfigur auch dazu verwandt worden, um di…
Date: 2019-11-19

Nutztiere

(1,539 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition N. werden die domestizierten Haustiere genannt – im Gegensatz zu den (für den Menschen ebenfalls häufig nützlichen) wilden Tieren (Wildtiere). Die Grenzen sind vielfach fließend; so könnten z. B. sämtliche vom Menschen für bestimmte Zwecke gezogenen Tiere als N. bezeichnet werden, darunter nicht nur der Wurm, der dem Fischfang dient, sondern auch die seit dem 18. Jh. zu naturwiss. Versuchszwecken eingesetzten (Tierversuch) sowie die vielen zum menschlichen Vergnügen domestizierten Tiere.Die Bezeichnung N. ist anthropozentrisch (Anthropozentrismus), d. h. ausschließlic…
Date: 2019-11-19

Vegetarismus

(1,505 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition Der Verzicht auf Fleischkonsum ist seit der Antike und in vielen Kulturen als eine Form der Theriophilie (der einfühlenden Rücksichtnahme auf Tiere) bekannt (vgl. Abb. 1) und ist zuweilen als relig. oder diätetische Regel vertreten worden (Naturheilkunde). Dieser Verzicht erstreckte sich teilweise auch auf die Nutzung tierischer Produkte z. B. für die Kleidung. Nur selten sind im nzl. Europa jedoch Formen der Ablehnung des Gebrauchs sämtlicher tierischer Produkte nachweisbar (…
Date: 2019-11-19

Sonne und Mond

(2,207 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. AllgemeinDer Himmel mit S. und M. (den Zentralgestirnen von Tag und Nacht) ist seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte in allen Kulturen Gegenstand der mythisch-symbolischen und der wiss. Phantasie wie der Wissbegierde; auch relig. Riten nehmen in vielen Kulturen der Welt bis heute Bezug darauf [21. 9–135]. In der astronomischen Wissenschaft der frühen Kulturen diente die Himmelsbeobachtung der praktischen Erkenntnis und Vorhersage des Laufes von S., M. und Sternen, in den christl. Kulturen dann auch der Berechnung der beweglichen Feiertage im Kirchenjahr [13] (Zeitmessu…
Date: 2019-11-19

Erde

(1,699 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Die wichtigsten Vorstellungen und ihre Geschichte…
Date: 2019-11-19

Regen [Hinzugefügt 2018]

(2,721 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Allgemeines und BegrifflichesR. gehört zu den wässerigen Meteoren ( Komet) – so die Definition seit der Antike, die teils bis in das 19. Jh. Gültigkeit behielt. Unter Berufung auf die Meteorologie des Aristoteles zählten im geozentrischen Weltbild generell alle sich unterhalb der Mondsphäre abspielenden elementaren Prozesse (Elemente) zu den Meteoren, d.h. sie wurden nicht als Phänomene der unveränderlichen, oberhalb des Mondes verorteten Sternensphäre betrachtet, sondern als Teil der kontingenten und veränderlichen Sphäre unterhalb des Mondes (…
Date: 2019-11-19

Zyklizität

(3,328 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. …
Date: 2019-11-19

Anthropozentrismus

(1,330 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff und christliches ErbeIn der Frage des Verhältnisses des Menschen zur Natur gibt es unterschiedliche Haltungen, die sich dadurch unterscheiden, wie die Bedeutung des Menschen dabei gewichtet wird. Der A. stellt dabei die Sichtweise und die Interessen des Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtung, nicht selten in der utilitaristischen Form einer Nutzenbeziehung (Utilitarismus; Utilität): Die Natur ist für den Menschen geschaffen und daher ausschließlich in Hinsicht auf seine Nutzenbewertung bedeutsam. Alternative Modelle sind der Physiozentrismus, der die…
Date: 2019-11-19

Wildnis

(1,478 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition und ÜberblickW. bezeichnet seit jeher die unkultivierte Natur und verweist damit auf die ursprüngliche Bedeutung des Begriffes Kultur als Kultivierung der Natur, im Sinne des gezielten Eingriffs in die ansonsten chaotisch, d. h. ohne erkennbare Ordnung, existierende oder sich entwickelnde Natur. In der jüd.-christl. Tradition bieten Schöpfung (Schöpfungslehre) und Paradies als Bilder des aus dem Chaos, der ursprünglichen Wüstenei und Leere entstehenden Kosmos und des ursprünglichen Garten Eden Bild und Gegenbild der W. Auch…
Date: 2019-11-19

Animismus

(2,340 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff …
Date: 2019-11-19
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