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Licht und Schatten [Hinzugefügt 2017]

(7,043 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Übersicht»Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht… Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.« Nicht nur in der Genesis (1,3–5), sondern in allen Schöpfungsmythen spielte das L. eine entscheidende Rolle bei dem Zustandekommen des Lebens und der biologischen Formenvielfalt auf der Erde. So war Prometheus in der griech. Mythologie u. a. der L.-Bringer für die Menschen und damit Begründer der menschlichen Kultur – zugleich ihrer Leistungen wie ihrer Schrecken, da Zeus die Menschen mit der alle Übel der Welt in sich…
Date: 2019-11-19

Luft

(1,177 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Allgemein Die L. war in dem seit der Antike gültigen tetradischen Aufbau der natürlichen Welt eines der vier Elemente. Sie galt als gewichtsloses Element zwischen Feuer sowie Erde und Wasser. Im Heidelberger Schicksalsbuch wurde bald nach 1491 auf die Verbindung der L. mit den Erscheinungen des Wetters hingewiesen: »Jn dem lufft werden manigerlay verwandelung fewrs wassers vnd windts. Wässerig als regen taw reiff schne hagel nebel« (107 r; [2]). Die zerstörerischen Wirkungen der L. durch Wind und Sturm werden nicht erwähnt und waren in der Nz. auch nur selten das The…
Date: 2019-11-19

Nutztiere

(1,539 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition N. werden die domestizierten Haustiere genannt – im Gegensatz zu den (für den Menschen ebenfalls häufig nützlichen) wilden Tieren (Wildtiere). Die Grenzen sind vielfach fließend; so könnten z. B. sämtliche vom Menschen für bestimmte Zwecke gezogenen Tiere als N. bezeichnet werden, darunter nicht nur der Wurm, der dem Fischfang dient, sondern auch die seit dem 18. Jh. zu naturwiss. Versuchszwecken eingesetzten (Tierversuch) sowie die vielen zum menschlichen Vergnügen domestizierten Tiere.Die Bezeichnung N. ist anthropozentrisch (Anthropozentrismus), …
Date: 2019-11-19

Vegetarismus

(1,505 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Definition Der Verzicht auf Fleischkonsum ist seit der Antike und in vielen Kulturen als eine Form der Theriophilie (der einfühlenden Rücksichtnahme auf Tiere) bekannt (vgl. Abb. 1) und ist zuweilen als relig. oder diätetische Regel vertreten worden (Naturheilkunde). Dieser Verzicht erstreckte sich teilweise auch auf die Nutzung tierischer Produkte z. B. für die Kleidung. Nur selten sind im nzl. Europa jedoch Formen der Ablehnung des Gebrauchs sämtlicher tierischer Produkte nachweisbar ( Veganismus, Lacto-Ovo-V.). In Europa und unter christl. Einfluss blieb der…
Date: 2019-11-19

Sonne und Mond

(2,207 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. AllgemeinDer Himmel mit S. und M. (den Zentralgestirnen von Tag und Nacht) ist seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte in allen Kulturen Gegenstand der mythisch-symbolischen und der wiss. Phantasie wie der Wissbegierde; auch relig. Riten nehmen in vielen Kulturen der Welt bis heute Bezug darauf [21. 9–135]. In der astronomischen Wissenschaft der frühen Kulturen diente die Himmelsbeobachtung der praktischen Erkenntnis und Vorhersage des Laufes von S., M. und Sternen, in den christl. Kulturen dann auch der Berechnung der beweglichen Feiertage im Kirchenjahr [13] (Zeitmessu…
Date: 2019-11-19

Erde

(1,699 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Die wichtigsten Vorstellungen und ihre GeschichteDie nzl. Vorstellungen von der E. sind von vorgeschichtlichen und antiken begrifflichen Festlegungen durchdrungen. Wie andere Elemente (Feuer, Luft, Wasser) ist die E. Teil der Schöpfungsmythen und Ergebnis einer Beseitigung des Chaos durch Trennung und damit Ordnung der Elemente (vielfach auch Trennung von Himmel und E., Licht und Dunkelheit). In dem binären, jeweils zwei Gegensatzpaare bildenden tetradischen Aufbau der Elementen-, Substanzen- und Qualitätslehren der Vormoderne spielten auch die Geschlechterzuordnun…
Date: 2019-11-19

Regen [Hinzugefügt 2018]

(2,721 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Allgemeines und BegrifflichesR. gehört zu den wässerigen Meteoren ( Komet) – so die Definition seit der Antike, die teils bis in das 19. Jh. Gültigkeit behielt. Unter Berufung auf die Meteorologie des Aristoteles zählten im geozentrischen Weltbild generell alle sich unterhalb der Mondsphäre abspielenden elementaren Prozesse (Elemente) zu den Meteoren, d.h. sie wurden nicht als Phänomene der unveränderlichen, oberhalb des Mondes verorteten Sternensphäre betrachtet, sondern als Teil der kontingenten und veränderlichen Sphäre unterhalb des Mondes ( Kosmos; Sonne und Mond) [1…
Date: 2019-11-19

Zyklizität

(3,328 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff und ÜberblickDie kreisförmige, sich wiederholende Bewegung war seit der Antike bis weit in die Nz. in Europa wie auch in anderen Kulturen eine gängige Vorstellung vom Verlauf natürlicher wie gesellschaftlicher Entwicklungen. Sie galt als die vollkommenste Bewegung und der Kreis bzw. die Kugel als vollkommenster geometrischer Körper. Zugleich war damit die Vorstellung der ewigen Wiederkehr des Gleichen verbunden, einer Revolution im ursprünglichen Sinne, noch geprägt vom Verständnis des Nikolaus Kopernikus [3]; [15. 69–71]. Die Begründung des heliozentrische…
Date: 2019-11-19

Anthropozentrismus

(1,330 words)

Author(s): Sieglerschmidt, Jörn
1. Begriff und christliches ErbeIn der Frage des Verhältnisses des Menschen zur Natur gibt es unterschiedliche Haltungen, die sich dadurch unterscheiden, wie die Bedeutung des Menschen dabei gewichtet wird. Der A. stellt dabei die Sichtweise und die Interessen des Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtung, nicht selten in der utilitaristischen Form einer Nutzenbeziehung (Utilitarismus; Utilität): Die Natur ist für den Menschen geschaffen und daher ausschließlich in Hinsicht auf seine Nutzenbewertung bedeutsam. Alternative Modelle sind der Physiozentrismus, der die…
Date: 2019-11-19
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