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Subsidiaritätsprinzip

(1,510 words)

Author(s): Weber, Wolfgang E.J.
1. DefinitionDas S. (von lat. subsidium, »Hilfe«) bezieht sich auf das Zuständigkeits- und Unterstützungsverhältnis der Einheiten und Ebenen, aus denen sich jede gesellschaftliche und polit. Ordnung zusammensetzt. Es postuliert, dass grundsätzlich den primären und unteren Formen der Vorrang zukommt, diese also von den je größeren oder höheren nicht um ihre Zuständigkeiten gebracht oder gar abgeschafft werden dürfen, sondern unterstützt werden müssen. Die Formulierung des S. geht auf die Abwehr zentra…
Date: 2019-11-19

Staatsformenlehre

(3,151 words)

Author(s): Weber, Wolfgang E.J.
1. EinführungDie S. ist derjenige Teil des polit.-staatsrechtlich-philosophischen Diskurses, der sich mit der Typisierung und Klassifikation der empirischen und theoretischen Formen von polit. Systemen befasst, um in vergleichender Perspektive zur Bestimmung des relativ oder absolut besten Modells zu kommen. Ihre frühnzl. Entstehung und Entwicklung folgten daher grundsätzlich der politischen Theorie. Konzeptionell grundlegend waren die einschlägigen Passagen der polit. Werke des Aristoteles (Aristotelismus), der Neuaristotelischen Politiktheorie sowie besti…
Date: 2019-11-19

Republikanismus

(2,389 words)

Author(s): Weber, Wolfgang E.J.
1. Begriff und GrundlagenDer polit. Begriff R. entstand im ausgehenden 17. Jh. in England »als Schlagwort zur Verunglimpfung antimonarchischer, auf Einführung der Republik gerichteter Einstellungen« [9. 57]. In diesem Sinne wurde er zunächst auch im Frankreich des 18. Jh.s gebraucht, bis er im Umfeld der Nordamerikanischen Revolution und der Französischen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s positive Bedeutung annahm. Heute wird er als Sammelbezeichnung für alle Ideen und Bestrebungen eingesetzt, die auf der Basis von V…
Date: 2019-11-19

Utopie

(5,640 words)

Author(s): Velten, Hans Rudolf | Weber, Wolfgang E.J. | Schmale, Wolfgang
1. Literatur 1.1. Begriff und BestimmungDie lit. Gattung der U. (nzl. Kunstwort von griech. ou-tópos, »Nicht-Ort«) hat ihren Ursprung in der 1516 erschienenen neulat. Utopia des engl. Humanisten Thomas More (Morus). Als Prototyp der lit. U. prägte dieses Werk nicht nur ihren Namen, sondern auch die darauf bezogenen späteren Texte, welche im Rückblick die Gattung konstituieren. Definitorisch können diese als von Reise- oder anderen Rahmenerzählungen abhängige, fiktionale Entwürfe vorbildlicher, vernünftiger Gesellschaftsordnungen ohne Anspruch auf Verwirklichung be…
Date: 2019-11-19
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