Search

Your search for 'dc_creator:( "Avemarie, F." ) OR dc_contributor:( "Avemarie, F." )' returned 9 results. Modify search

Did you mean: dc_creator:( "(avemarie friedrich)." )

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Barmherzigkeit

(2,174 words)

Author(s): Scoralick, R. | Avemarie, F. | Weder, H. | Bayer, O. | Nagel, T.
[English Version] I. Altes TestamentDie direkten Aussagen des AT über B. als liebende und helfende Zuwendung zum in Not oder Schuld geratenen anderen kristallisieren sich im Hebr. um die Wurzel רחם (rḥm). Der Sachverhalt wird kompliziert durch inhaltliche Überschneidungen mit der Wurzel חנן (ḥnn, »gnädig sein«; Gnade: II.). Darüber hinaus handelt das AT von B. der Sache nach auch ohne Verwendung der Wurzeln רחם oder חנן z.B. in der Darstellung Gottes in der Urgeschichte (Gen 1–11). Ein etym. Zusammenhang der Wurzel רחם mit dem Nomen רֶחֶם (ræḥæm, »Mutterschoß«) ist plaus…

Gleichnis/Parabel

(3,306 words)

Author(s): Wehrle, J. | Kähler, C. | Pöttner, M. | Sanders, A.F. | Wegenast, K. | Et al.
[English Version] I. Altes TestamentDas Gleichnis (ahd. gilīhnissa, »Gleichheit«) unterscheidet sich gegenüber der Knappheit des Vergleichs durch seine textologische Ausdehnung. Ein Sachverhalt oder Vorgang werden veranschaulicht durch das Vergleichen mit einem analogen Vorgang oder Zustand aus einem anderen konkreteren alltäglichen Lebensbereich. Dieser berührt sich im Gegensatz zur Fabel nur in einem wesentlichen Punkt (tertium comparationis) mit dem Gemeinten. Sach- und Bildsphäre erhellen wechse…

Gerechtigkeit Gottes

(5,255 words)

Author(s): Friedli, R. | Spieckermann, H. | Klaiber, W. | Holmes, S.R. | Avemarie, F. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1.Menschliches Schicksal. Die Existenzerfahrung (Existenz) beinhaltet positive und negative Ereignisse. Persönliche und strukturelle Leidens- und Gewaltprozesse sind Konstanten. Der »Horizont Gerechtigkeit« (G.) läßt erahnen, daß solche Weltabläufe nicht Zufälligkeit, sondern Turbulenzen auf der Oberfläche einer Grundordnung sind. Die Desorientiertheit (Anomie) zerstört so das Bedürfnis nach Geborgenheit nicht. Sie bleiben An-Frage, auf die von rel. Tr…

Gelübde

(1,982 words)

Author(s): Lorenz, G. | Görg, M. | Avemarie, F. | Riedel-Spangenberger, I. | Bader, G.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichFreiwillige Versprechen einer materiellen oder ideellen Leistung, um die Zuwendung einer Gottheit oder sonstige metaphysische Wirkungen zu erlangen, werden als G. bez. Auf eine partnerschaftliche Vereinbarung mit den Göttern angelegt (do ut des, nicht immer strikt), sind sie weltweit markante Ausdrucksformen der personalen Gottesbeziehung, durch Begleittexte von nachträglichen Dankopfern zu unterscheiden (prägnant lat. »ex voto« oder: V[otum] S[olvit] L[ibens] M[erito]).Abgelegt in Momenten persönlicher oder k…

Liebe Gottes und Liebe zu Gott

(4,780 words)

Author(s): Schmitt, H. | Morgen, M. | Stock, K. | Avemarie, F. | Necker, G. | Et al.
[English Version] I. Altes Testament 1. Liebe Gottes Die Vorstellung von der Liebe (L.; hebr. v.a. Bildungen der Wurzel אהב/'hb) Jahwes zu seinem Volk findet sich erstmals im Buch des Propheten Hosea. Hier wird angesichts der Infragestellung der Erwählung (: I.) Israels durch Gott (vgl. Hos 1,9) auf die Liebe Gottes (L.G.) als den »Grund der göttlichen Erwählung« (Jenni) Bezug genommen. Hos gebraucht zum einen das Bild der Vaterliebe (11,1; vgl. auch 11,4), die trotz des Ungehorsams des Sohnes ihn nicht verstoße…

Heilig und profan

(4,969 words)

Author(s): Paden, W.E. | Milgrom, J. | Taeger, J. | Vroom, H.M. | Hunsinger, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichWährend die Begrifflichkeit von hl./profan eine lange Gesch. aufweist, die bis in die röm. Zeit zurückreicht, wurde dieser Gegensatz erst mit dem Auftreten der interkulturellen, anthropologischen Perspektive im späten 19.Jh. zu einer bedeutenden deskriptiven Kategorie in der allg. vergleichenden Religionswissenschaft. In diesem Zusammenhang diente das Konzept hl./profan dazu, bestimmte Arten der Erfahrung und des Verhaltens zu beschreiben, die sich quer durch alle menschlichen Kulturen finden.Das anthropologische I…

Liebe

(7,158 words)

Author(s): Prohl, I. | Morgen, M. | Stock, K. | Steinmann, M. | Herms, E. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichDer Begriff L. qualifiziert eine von Gefühlen der Zuneigung, Zärtlichkeit oder Hingabe geprägte Beziehung zw. den Menschen und zw. Mensch und Gott (Liebe Gottes und Liebe zu Gott) oder den Göttern. Im AT ist von der L. Gottes zum Menschen die Rede; neben das Gebot des Gehorsams gegenüber Gott tritt im Judentum das Gebot der L. zu Gott (Dtn 6,5) und zu den Mitmenschen (Lev 19,18). Im NT wird L. zur zentralen Botschaft (Lk 10,27); dem Gebot Jesu, einander z…

Leiden

(7,512 words)

Author(s): Mohn, J. | Mürmel, H. | Halm, H. | Fabry, H. | Avemarie, F. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1.AllgemeinLeid ist ein konstruktiv zu gewinnender Begriff der vergleichenden Religionswiss., der grundlegende negative Erfahrungen des Menschen auf eine komparative Ebene erhebt. Leid wird auf dieser interpretierenden Ebene als eine der Grunderfahrungen menschlichen Lebens verstanden. Was als Leid erfahren wird, ist von der jeweiligen Weltdeutung und damit von dem weltdeutenden Religionssystem abhängig. Ab wann etwas in den Rel. als leidvoll bez. wird, …

Frieden

(3,170 words)

Author(s): Schmidt-Leukel, P. | Otto, E. | Wengst, K. | Strohm, C. | Link, C. | Et al.
[English Version] Islam: Völkerrecht: VIII. IslamI. ReligionswissenschaftlichF. (negativ: Abwesenheit von Kampf und Krieg, positiv: Sicherheit, Wohlergehen und Harmonie) gilt in allen traditionellen Rel. als erstrebenswert, obwohl diese auch ihre je spezifische Legitimation des Krieges kennen. Während in den archaischen Rel. F. primär auf die Gemeinschaft bezogen und als präsentische Wirklichkeit verstanden wird, treten mit den rel. Entwicklungen der Achsenzeit stärkere Differenzierungen hervor: F. g…