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Keuschheit

(1,834 words)

Author(s): Baudy, D. | Geissner, H.K. | Schlosser, M.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das menschliche Fortpflanzungsverhalten unterliegt in allen Kulturen gewissen Normierungen; bestimmte Situationen oder Lebensphasen erfordern sexuelle Abstinenz. K. als ethischer Wert (Askese) ist in traditionellen Gesellschaften meist in das rel. Symbolsystem integriert. V.a. Jugendliche erfahren eine Beschränkung ihres Sexualverhaltens und werden erst dann, wenn sie zur wirtschaftlichen Selbständigkeit fähig sind, zur Familiengründung zugelassen. Mit…

Magie

(8,481 words)

Author(s): Wiggermann, F.A.M. | Betz, H.D. | Baudy, D. | Joosten, J. | Frenschkowski, M. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Bis heute hat keine Definition von M. allg. Anerkennung gefunden. In den Ansätzen des späten 19.Jh. (E.B.Tylor, J.G.Frazer) sah man M. als »primitives« Weltdeutungssystem, die niedrigste Stufe der evolutionären Entwicklung (Evolution: II.) von Rel. und Wiss. (vgl. auch Mythos/Mythologie: I.). M. setzt aus dieser Sicht ein System mechanistischer, kosmischer Gesetze voraus, deren Kenntnis den Magier in die Lage versetzt, die Lebensbedingungen zum Wohl de…

Heilige Zeiten

(1,318 words)

Author(s): Baudy, D. | Metzger, M. | Bieritz, K.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich »Hl.Z.« sind rituell markierte Zeitabschnitte unterschiedlicher Dauer, die dazu dienen, die Lebensabläufe innerhalb einer Gemeinschaft durch gemeinsamen Bezug auf eine außeralltägliche Erfahrung aufeinander abzustimmen. Wer zu einer festgesetzten Stunde betet, weiß sich auch in der Einsamkeit mit Gleichgesinnten vereinigt. Unter naturnahen Lebensbedingungen verlangt die notwendige Kooperation eine Anpassung an die jahreszeitlichen Veränderungen der Umw…

Heilige Stätten

(2,140 words)

Author(s): Baudy, D. | Reichert, A. | Dan, J. | Koch, G.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die Kennzeichnung eines Ortes als »hl.« verleiht ihm gegenüber seiner Umgebung einen Sonderstatus. Meist gelten bestimmte Regeln für das Betreten und Benutzen. Dies wird traditionell damit begründet, daß die Stätte einer Gottheit oder einem anderen spirituellen Wesen zu eigen sei bzw. daß von ihr eine bes. Kraft ausgehe. Insbes. im Zentrum und an der Grenze von Gruppenterritorien befinden sich hl. S.: So bildet etwa das »Männerhaus« oder der Festplatz den Mittelpunkt eines Dorfs, die Tempelanlagen a…

Kult/Kultus

(7,559 words)

Author(s): Baudy, D. | Xella, P. | Ego, B. | Niebuhr, K. | Lehmkühler, K. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Zum Begriff Der Begriff »K.« kommt von lat. cultus. Bei Cicero ist die Wendung cultus deorum (De senectute, 56) im Sinne von »Verehrung der Götter« belegt. Gemeint ist stets die tätige Verehrung, die »Pflege«, da das Wort im außerrel. Kontext ländliche Tätigkeiten bez. (»Agrikultur«). Entsprechungen finden sich auch in anderen Sprachen des Altertums (vgl. griech ϑρησκει´α/thrēskeía). Seit dem 13./14.Jh. findet sich für K. die dt. Übers. Gottesdienst (: I.). Allg. läßt sich heute unter K. die Gesamtheit …