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Your search for 'dc_creator:( "Stock, Konrad" ) OR dc_contributor:( "Stock, Konrad" )' returned 10 results. Modify search

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Selbstliebe (Gottes)

(504 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . Die Rede von Gottes S. ist kein notwendiges, sondern ein kontingentes Implikat der Trinitätslehre, die die heilsgesch. Relation zw. dem Vater und dem Sohn – die Lebenshingabe des Sohnes als »Bleiben« in der Liebe des Vaters (Joh 15,9ff.) – als Erkenntnisgrund des immanenten Seins Gottes als Liebe (1Joh 4,16) zu verstehen sucht. In der Gesch. der Entfaltung der Trinitätslehre ist der Gedanke der S. Gottes die Konsequenz der Wesensbestimmung Gottes durch den Begriff der Liebe (: III.) und damit das Indiz für den modalistischen Ch…

Sinnlichkeit

(1,473 words)

Author(s): Fricke, Christel | Rosenau, Hartmut | Sparn, Walter | Stock, Konrad
[English Version] I. Philosophisch »S.« ist ein Sammelbegriff für verschiedene Vermögen eines Menschen, Empfindungen zu haben. Empfindungen sind mentale Zustände. Im Unterschied z.B. zu abstrakten Gedanken, Erinnerungen und Phantasievorstellungen sind Empfindungen ihrer inhaltlichen Qualität nach an die jeweils gegenwärtige Befindlichkeit der empfindenden Person gebunden. Traditionell werden Wahrnehmungs- von Gefühlsempfindungen unterschieden. Empfindungen fungieren als Informationen, die es einem …

Tugendethik

(169 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . Tugend bez. den Inbegriff sittlicher Kräfte, die Personen dazu befähigen, die gemeinsame Lebensgegenwart auch angesichts der Erfahrung von Not, Krankheit, Unrecht, Schuld kraft eigenen Handelns zu gestalten. Sein Gegenbegriff ist Laster. Eine sachgemäße Darstellung des Phänomens der Tugenden ergibt sich, wenn man die ethische Theorie insg. weder als Pflichtethik (I. Kant) noch als T. im strikten Sinne, sondern als Güterethik konzipiert, welche die Gesichtspunkte der Pflicht und…

Selbstliebe

(661 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . Während nach der ethischen Theorie des Aristoteles das freundschaftliche Wohlwollen eine bes. Erscheinung der S. (philautia) als eines ontologischen Prinzips ist, demzufolge Seiendes sich in seinem Sein bejaht (e.N. 9, 1168a, 5–6), hat die synopt. Tradition im Anschluß an Lev 19,18 (hierzu Mathys) mit der S. das Gebot der Nächstenliebe erläutert, das zus. mit dem der Gottesliebe (Liebe Gottes und Liebe zu Gott) den Inbegriff des verpflichtenden Willens Gottes des Schöpfers bez.…

Politik

(6,537 words)

Author(s): Herms, Eilert | Hutter, Manfred | Schieder, Rolf | Thiemann, Ronald | Badry, Roswitha | Et al.
[English Version] I. Sozialwissenschaftlich Seit seinen griech. Anfängen bez. »P.« a) ein Handeln mit spezifischem Gegenstand, das auf die richtige Gestalt des Zusammenlebens aller in der antiken Stadtgesellschaft (»polis«) und insofern auf das Wohl des Gemeinwesens (»koinon«) aus ist, und b) die Theorie darüber (vgl. Sellin; s.a. Politikwissenschaft). P. schließt, unter Berücksichtigung, daß wir in großen, offenen, funktional ausdifferenzierten Gesellschaften leben (anstatt kleiner Stadtgesellschaften), das innere und äußere Sicherh…

Seligkeit

(2,742 words)

Author(s): Horyna, Břetislav | Steinmann, Michael | Stock, Konrad
[English Version] I. Religionswissenschaftlich S. ist das Ziel der eudämonistischen Ethiken (Eudaimonie, Eudämonismus), die auf das Wohlergehen und das gelingende Leben orientiert sind; der bestmögliche Zustand eines Individuums, im älteren Sprachgebrauch oft als »Glückseligkeit« (Glück: I.) bez., mit direkter rel. Intention des Zustandes eines vollkommenen und unverlierbaren Jenseitsglücks. In den Religionen wird die diesseitige, präsentische und episodische S., die der moderne säkularisierte Mens…

Phänomenologie

(2,844 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth | Adriaanse, Hendrik Johan | Stock, Konrad
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff Ph. wurde in der Gesch. unterschiedlich verwendet. Erstmals findet er sich im »Neuen Organon« (1764) von Johann Heinrich Lambert. Ph. untersucht dabei den Schein, um seinen Einfluß auf die Richtigkeit bzw. Falschheit menschlicher Erkenntnis aufzuklären und zugunsten der Wahrheit zu überwinden. In dieser Linie wird der Phänomenologiebegriff u.a. durch J.G. Herder, I. Kant und J.G. Fichte tradiert. Allg. Bekanntheit erzielte der Begriff erst durch G.W. F…

Schmerz

(633 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . In dem semantischen Feld der verschiedenen Modi, Übel oder Schlechtes zu erleiden, bez. Sch. zunächst das Empfinden des verletzten, kranken oder gestörten Körpers (Leiden, Krankheit und Heilung), aber auch – insbes. in poetischer Sprache – das Erleben der Trennung, der Trauer und des Mitgefühls (»Welt-Schmerz« [v.Hartmann]). I. Die Gesch. der Schmerzforschung seit J. Müller (Handbuch der Physiologie des Menschen, Bd.2 [1840]; vgl. N. Grahek, Art. Sch.: III. Naturwiss. und Medizin [HWP 8, 1323–1330]) hat gezeigt, daß Sch. ei…

Tugenden

(1,729 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . Die syst. Beschreibungen der T. (griech. α᾿ρετη´/aretē´; lat. virtus) wurde im Anschluß an Sokrates von Plato und Aristoteles begründet (Krämer) und von den Schulen der Stoa fortgebildet. Sie beruht auf der Überzeugung, daß das gute Leben in der Ausrichtung auf das Glück im Erreichen eines höchsten Gutes bestehe. Deshalb schließen die antiken Fassungen der Tugendethik stets ein theoretisches und ein praktisches Moment zus. Während nach Plato die Einsicht in die kategoriale Eigenart de…

Streben

(714 words)

Author(s): Stock, Konrad
[English Version] . Der dt. Ausdruck S. (griech. hormē´; órexis; lat. inclinatio; appetitus; conatus) ist ein fundamentalethischer Grundbegriff (s. bes. Trappe), dessen phänomenale Erhellung stets durch fundamentalanthropologische (persontheoretische) Einsichten bedingt ist. In der Sicht der christl. Glaubenslehre bez. er ein »Aus-Sein«, ein Ausgerichtet-Sein auf ein »Worumwillen«, ein Ziel bzw. ein Gefüge von Zielen, das durch die Gewißheit eines höchsten Gutes bestimmt ist und jeder kontinuierli…